hier geht es zum Berichtsende.
Tobias wird sich mit seinem Bau der elektrischen Kwik Fly immer mal wieder melden. Sein Bericht wird dann immer blau dargestellt.

Wir bauen eine Staffel Kwik Fly.
Nachdem auch dieses Jahr die Retroszene bei uns im Verein kräftig Einzug gehalten hat, kam die Idee, eine Staffel im Verein zu bauen. Mit einigen Kollegen wurde das Vorhaben diskutiert und der gemeinsame Bau fand regen Zuspruch. Einige Kollegen haben zugesagt, beim Bau der Staffel mitzumachen. Passend dazu wurden einige OS Max-H 60 (Goldkopf) in Ebay ersteigert. Da diese tollen Motoren natürlich in aller Pracht zu sehen sein müssen, entschieden wir uns für die Kwik Fly MK3. Nachdem ich dieses Jahr schon ein Middle Stick nach dem Bausatz von Peter Aumann gebaut habe, fiel auch die Wahlt bei der Kwik Fly auf den Bausatz vom gleichen Hersteller.

Unser Kollege Tobias konnte es nicht abwarten. Er hat sich bei Aumann selbst einen Bausatz bestellt und auch schon mit dem Bau begonnen. Er will allerdings seinen Flieger elektrisch ausrüsten. Für den Einbau der Einziehfahrwerke hat er die erste Serie der mechanischen Einziehfahrwerke von Kenner bei Ebay ersteigert. Diese sind 30 Jahre alt und passen recht gut zum Baujahr der Kwik Fly.. Einige Teile zu den ezfw muss ich ihm noch anfertigen. Zwischendurch berichten wir auch über seinen stand beim Bau der MK3.

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19.12.2021 - Bei der ersten Durchsicht vom Bausatz kommt mir die Machart doch recht bekannt vor. Der Tragflügel kann, wie schon beim Middle Stick, komplett zusammengesteckt werden. Alle Teile passen saugend zusammen. Eine Baubeschreibung ist nicht notwenig. Der komplette Zusammenbau ist auf einer DIN A4 Seite als Explosionszeichnung dargestellt. Abschließend steht auf dieser Seite der Hinweis einfach bei Peter Aumann anzurufen, wenn was unklar beim Zusammenbau ist.

Da die Kwik Fly mit starren Fahrwerken geliefert wird, wir aber den Flieger mit Einziehfahrwerke ausrüsten wollen, werden ich nachfolgend auf diesen Punkt genauer eingehen. Ziel ist es, einen Frässatz für den Umbau auf Einziehfahrwerke zu erstellen. Dieser soll parallel mit dem Bau vom ersten Modell entstehen.

So starten wir mit dem Bau der Tragflügel.Im Bereich der Räder wird dann an der Balsarippe schon mal eine Aussparung 70mm x 23mm angezeichnet und ausgesägt. Gemäß Bauplan werden 60er Räder verwendet. Der Bauplan vom Tragflügel wird mit Salatöl eingerieben. So wird dieser durchsichtig und es kann so eine linke und rechte Tragfläche gebaut werden. Der Bauplan wird mit Folie abgedeckt und der untere Hauptholm 6x6mm kann auf das Baubrett geheftet werden. Im mittleren Bereich kommt dann gleich noch eine Verstärkung aus der gleichen Leiste drauf. Dann kann, unter Angabe von Weißleim das komplette Gerippe zusammen gesteckt werden. Danach wird das Gerippe, unter Angabe von Leim auf den unteren Holm geklebt. Mit einige Stecknadeln wird der komplette Flügel auf das Baubrett geheftet und kann so aushärten.

An der Oberseite wird ebenfalls die mittlere Versärkung 6x6mm eingepasst und angeklebt. Dann kann auch schon der Obere Holm eingeklebt werden. Einige Stecknadeln im Bereich der Rippen dienen zur Sicherung. Die Nasenleisten können nun von vorne, unter Angabe vom Leim, ebenfalls angeklebt werden. Je eine Stecknadel an den Rippen halten die Nasenleiste in Stellung, bis der Leim getrocknet ist.

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Wenn der Tragflügel trocken ist, kann dieser abgespannt werden. Mit verdünntem Weisleim werden nun alle Klebstellen nachgeleimt und mit dem Finger verstrichen. Dazu dient ein langes Bowdenzugröhrchen auf der Leimflasche. Für heute ist Feierabend. Morgen geht es weiter

23.12.2021 - Einbau der Halterungen für die ezfw am Tragflügel.
Da ich schon zahlreich Einziehfahrwerke an Kunden geliefert habe, werden mir auch immer wieder von Kunden angesprochen, wie ich den Einbau löse. Jeder hat da ja seine Vorstellungen. Hier gibt es ja viele Wege zum Ziel zu kommen.

Ich nutze diese Gelegenheit um einen Frästeilesatz aus Sperrholz zu erstellen. Voraussichtlich ist dieser bald beim Hersteller erhältlich. Die Fräsdaten werden ihm natürlich zur Verfügung gestellt. Nachdem die Teile gezeichnet sind und das CNC-Programm erstellt ist, werden die Teile aus 3mm Pappelsperrholz gefräst. Nun können wir mit dem Einbau der Teile beginnen.

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Als Auflage für das Einziehfahrwerk wird ein Sandwich aus 3 Sperrholzlagen zusammengeklebt und mit Wäscheklammern gesichert. Da die Auflage für das elektrische, sowie auch das mechanische ezfw passen soll, wird die 3. Lage nur seitlich angebracht. Die passenden Seitenteile werden an 2 Rippen seitlich angeklebt und ebenfalls mit Klammern gesichert. Die Klebestellen werden gut nachgeklebt.

Nach dem Trocknen kann nun die Aussparung an der Balsrippe herausgeschnitten und mit einer Feile eben gefeilt werden, bis die Fahrwerksauflage genau passt. Diese wird dann, unter Zugabe genügend Weißleim, angeklebt. Damit ist auch schon eine sichere Auflage für die ezfw geschaffen. Die Kraftübertragung hin zum Hauptholm und der Endleiste ist somit  sichergestellt. Wir können nun mit den Bau vom Tragflügel weiter schreiten. Später mehr.

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25.12.2021 - während der Trockenzeit können schon mal die Servohalterungen für die Querruder zusammen geklebt werden. Mit eingen Stecknadeln werden diese dabei auf das Baubrett gehetfet.

Gemäß beiliegender Schablone wird die V-Form am Mittelteil der Tragfläche passend geschliffen. Nun können die Flügel stumpf aneinander geklebt werden. An einer Außenseite vom Flügel werden, gemäß Bauplan, 50mm unterlegt. Die beiliegenden Sperrholzverstärkungen werden, unter Zugabe von reichlich Kleber mit den Holmen verleimt und mit einigen Wäschklammern gesichert. Am unteren Holm können einige Stecknadeln eingedrückt werden. Laut Bauplan werden die Holme am Mittelteil längs geschäftet und verleimt. Da diese 6x6mm Hauptholme aus Balsa sind verspreche ich mir, durch die Verleimung der Holme keine große Festigkeit. Da genügend Sperrholzverstärkungen am Mittelteil vorhanden sind hält das sicherlich auch so.

Um die Rahmen der Servohalterung zu verkleben können 4 kleine Nägel durch die Bohrungen gesteckt werden. Dann können die Rahmen passgenau zusammen geklebt werden. Einige Stecknadeln fixieren die Teile gerade auf dem Baubrett, bis die Klebestellen trocken sind.

28.12.2021 - Tobias hat auch mit dem Bau vom Rumpf begonnen. Ich bin schon auf die nächsten Bilder von ihm gespannt. Die Elektroversion unterscheidet sich doch erheblich von der Verbrennerversion.

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28.12.2021 - auch ich habe heute mit dem Bau vom Rumpf begonnen.Gemäß Bauplan werden die Seitenteile auf dem Baubrett zusammengeklebt. Auf die vorderen Rumpfseitenteile wird abschließend eine 1mm Sperrholzverstärkung mit Weißleim aufgeklebt. Viele Stecknadeln fixieren die Teile bis der Kleber ausgehärtet ist. Zwischendurch geht es mit der Tragfläche weiter. Für die Flügelschrauben werden hinten Füllklötze eingepasst  und eingeklebt. Diese liegen dem Bausatz, schon auf Form gesägt, bei. Laut Bauplan sind vorne zwei 6mm Buchendübel vorgesehen. Stattdessen setzte ich 2 Messingrohre, mit einem Innendurchmesser von 6mm, ein. Diese werden mit Uhu plus eingeklebt. Sind die Buchendübel defekt können diese einfach ausgetauscht werden. Beim Bespannen stören die Dübel nicht und werden später einfach eingesetzt.

29.12.2021 - an den Rumpfseitenteilen werden die Dreikantleisten angepasst und bündig mit der Oberkante angeklebt. nach Bauplan werden die Positionen der einzelnen Spanten angezeichnet. Im dicken Oberteil vom Rumpfrücken sind schon passend zu den Spanten die Schlitze gefräst. In diese können die Spanten eingesteckt werden. Morgen werden wir den Rumpf zusammen kleben. Da die Außenkontur von dem Rumpfrücken schon genau die Außenform vom Rumpf hat, ist es fast unmöglich einen krummen Rumpf zu bauen. So meine Vermutung - das werden wir Morgen testen.

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Parallel wird schon mal die untere Beplankung vom Flügel an die Nasenleiste geklebt. Für diese Verklebung verwende ich Uhu  hart, da sich dieser Kleber gut schleifen lässt. Von innen trage ich wieder Weißleim auf. Am Stoß in der Mitte habe ich die Beplankungsbrettchen etwas länger gelassen und leicht schräg angeschliffen, damit ich beim Aufziehen der Beplankung auf die Mittelrippen noch etwas nachschleifen kann. Auch hier geht es Morgen weiter.
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07.01.2022 - zwischenzeitlich sind nun doch einige Tage vergangen. Die Buchführung und der Jahreshauptabschluss mit Umsatzsteuerzahlung hatten Vorrang. Das Finanzamt möchte ja nicht auf das Geld warten.

Nun geht es aber wieder zügig weiter. Die Spanten vom Rumpf werden auf den Rumpfdeckel aufgesteckt und mit den Seitenteilen verleimt. Mit einigen Stecknadeln kann an den Dreikantleisten fixiert werden. Während der Trockenzeit wurden am dicken Motorspant 9mm von unten abgetrennt und die Aussparung für das Einziehfahrwerk hergestellt. An den Motorspannt können dann schom mal die 2 Sperrholzverstärkungen für die Tankabdeckung geklebt und mit einige Wäscheklammern fixiert werden.

Im nächsten Schritt wird der Rumopfdeckel aufgeklebt. An den Spanten verwende ich Weißleim, an den Dreikantleisten wieder Uhu-hart. Die Verrundung an den Dreikantleisten lässt sich so besser schleifen. Der vordere Verstärkungsspant für die Flügeldübel und der vordere Spant am Tankdeckel werden auch gleich eingeklebt. Für die Halterung vom Bugfahrwerk werden aus Reststücken vom 2mm Sperrholz kleine Teile eingesetzt.

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Die Halterung für das Bugfahrwerk wurde aus den 4 Sperrholzteilen verleimt und wird, nach dem Einpassen auf den Spant und zwischen den Seitenteilen gut verleimt. Vom Drehpunkt des ezfw bis zum Spant sollte eine Maß von mindestens 140mm vorhanden sein, damit das Bugfahrwerk Platz findet beim Einziehvorgang.
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09.01.2022 - der Rahmen für den Tankdeckel wird mit einige Stecknadeln an den Rumpf geheftet und mit Kleber zusammen geklebt. Nach dem Trocknen wird der rund vorgefräste Balsaklotz eingepasst und eingeklebt. Einige Klebebänder pressen den Deckel an den Rumpf. Nach die Klebung getrocknet ist wird von innen die Rumpfseitenwand angezeichnet. Mit 2 Reststücken von den Hauptholmen werden Anschlagleisten zugerichtet und angeklebt. Danach passt der Deckel saugend an den Rumpf. Über die Befestigung kann ich mir noch einige Gedanken machen. Vielleicht verwende ich da einige Magnete, oder der Deckel wird einfach mit Folie angebügelt, nachdem der Tank eingebaut ist.

Die untere Beplankung der Tragflächse wird aufgezogen. Dazu verwende ich meistens Patex Kontaktkleber. Mit einem kleinen Flachpinsel wird an der Beplankung und den Rippen Patex dünn aufgetragen. An den Hauptholmen kommt wieder Weißleim zum Einsatz. Nachdem der Kontakkleber abgetrocknet ist kann Rippe für Rippe die Beplankung angedrückt werden. Am Hauptholm leisten wieder zahlreich die Stecknadel ihren Dienst. Von Innen werden nun alle Klebestellen wieder mit verdünntem Weißleim nachgeklebt.

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10.02.2022 - Heute stelle ich die Federbeine für Tobias her. Die Hauptfahrwerke sind nach Bauplan 70mm lang, gemessen von der Flügelunterkante bis Radachse. Das Bugfahrwerk hat 100mm. Die Räder haben einen Durchmesser von 60mm. Viel Bodenfreiheit die Kwick Fly so nicht. Für die Elektroversion kommen meist größere Propeller zum Eisatz. Daher erhöhe Ich die Beine um 15mm. So passt auch gerade noch das Bugfahrwerk hinein. Eventuell kann auch die Platte noch etwas nach vorne verlagert werden. Morgen wird noch der Lenkhebel hergestellt. Dann kann Tobias seine Fahrwerke auch einbauen. Für das Bugfahrwerk bekommt er noch eine neue Mechanik. Die 30 Jahre alte Mechanik ist nicht für den Längseinbau geeignet. So hat er für die Hauptfahrwerke noch eine Ersatzmechanik. 

An der Flügeloberseite werden heute noch die 2 Beplankungen an die Nasenleiste geklebt. Dies erfolgt wieder rmit Uhu - hart. Einige Stecknadeln halten die Beplankung wieder in Position.

14.01.2022 - heute geht es mit dem Tragflügel endlich weiter. Trotz schönstem Flugwetter wird die eine Flügelseite auf das Baubrett gespannt. Zahlreiche Stecknadeln werden hierbei verwendet. An den Rippen wird wieder Pattex Kontaktkleber verwendet. Dieser wird mit einem flachen Pinsel oder einen Kunstoffstreifen beidseitig aufgetragen. Auf den Hauptholm wird wieder Weißleim aufgetragen. Nachdem der Kontakkleber abgelüftet ist wird die Beplankung angedrückt. Im Bereich vom Hauptholm kommen zahlreich Stecknadeln zum Einsatz. Ist dieser Schritt erledigt muss der Flügel trocknen. Im Bereich der Querruder werden für die Scharniere die Aussparungen gefeilt. Die untere Beplankung wird an der Hinterkante schräg gehobelt. Dann kann auch schon die obere Endleistenbeplankung aufgesetzt werden. Dies geschieht mit Weißeim, an der Hinterkante wieder mit Uhu hart. Viele Wäschklammern halten die Verklebung an der Hinterkante zusammen.

Derweilen werden schon mal die Verstärkungen für die Flächendübel eingepasst und angeklebt. Diese sollten etwas überstehen, dass der Rumpfdeckel daran angestoßen werden kann. Ansonsten wird es dort recht knapp mit den Bohrungen für die Flächendübel.

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15.01.2022 - mit der zweiten Flüglhälfte verfahren wir gleich. Damit ist dann auch schon die Mittagspause ausgefüllt.

16.01.2022 - heute kann der Tragflügel abgespannt werden. Die restlichen Beplankungen werden eingepasst und angeklebt. Alle Aufleimer werden zugeschnitten und eingeklebt. 

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17.01.2022 - nach dem Mittagsschlaf werden die Beplankungsstöße eben geschliffen. Die Hinterkante wird noch etwas dünner gehobelt und geschliffen. Die Aussparungen für die ezfw werden schon mal ausgeschnitten. Morgen werden die Federbeine dazu hergestellt. Dann kann der Flieger schon auf die eigenen Beine gestellt werden. Als Tank habe ich mir einen von Kavan mit 350ml ausgesucht. Dieser ist schön flach und füllt den ganzen Tankraum aus. Das eingezogene Bugrad hat dabei von unten auch noch Platz.

18.01.2022 - bevor die Randbögen angeklebt werden, können die Querruder schon mal mit der Laubsäge längs eingesägt werden. Abschließend werden die formgefrästen Randbögen angeklebt. Diese passen genau auf die Flügelenden. An dieser Stelle möchte ich ein Lob an den Hersteller vom Bausatz richten. So bereitet der Modellbau Spaß. Nach dem Trocknen werden die Randbögen eben geschliffen und verrundet. Nun können die Querruder entgültig abgetrennt werden. 

Der Flügel wird nun auf die Seite gelegt und das Federbein für das Bugfahrwerk hergestellt. nach Plan hat dies einen Länge von 130mm. Da ich die Halterung nach vorne gesetzt haben komme ich sogar auf eine Gesamtlänge von 135mm. Dabei findet das 63er Rad im eingefahrenen Zustand noch locker Platz vor dem Spant. 2 Dreikantleisten verstärken noch innen die Halterung vom Bugfahrwerk.

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Dann können auch schon die Dreikantleisten aus dem Bausatz rechts und links eingepasst und angeklebt werden. Diese dienen später dazu, den Rumpf abzurunden. Wie schon zuvor angesprochen wird der Kavan - Tank mir 350ml verwendet. Als Auflage wir im vorderen Bereich ein 3mm Pappelsperrholz eingepasst. Dieses Brett wird aber erst eingeklebt wenn der Motoreneinbau mit den Einschlagmuttern geschehen ist. 

19.01.2022 - heute wird mal ein Goldkopf aus der Vitrine geholt und an die Rumpfnase gehalten. Dem Bausatz liegen rund ausgefräste Teile bei, welche innen in die Nase geklebt und später verrundet werden sollen. Der Motor soll dann immer noch ausreichend Platz haben. Nachdem die Formteile eingepasst sind, werden diese mit ausreichend Weißleim in den Innenraum eingeklebt. Eine Schraubzwinge hält dabei die Rumpfnase in der richtigen Breite. Abschließend wird der untere Deckel angepasst und angeklebt, Nun kann alles ruhen bis der Kleber trocken ist. Es ist wieder mal Zeit mit den Hunden die Gassirunde anzutreten. Bilder dazu folgen Morgen.

21.01.2022 - nun bin ich mal gespannt, ob einer der 5 Goldköpfe in den Motorraum passt. Zuerst wird die Stirnseite plangeschliffen, dann nach dem Sperrholzspant die vordere Kontur angezeichet. Mit ausreichend Zugabe wird die Rumpfschnauze vorgehobelt, dann grob vorgeschliffen. Damit der Motor in die Verkleidung passt, muss kräftig Material heraus geraspelt werden. Und siehe da, nach einiger Zeit und viel Schleifstaub passt der Goldkopf in die Motorhaube aus Balsa.

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Damit findet nun die Nummer zwei von meinen 5 Goldköpfen seinen vorbestimmten Platz. Im Hintergrund wartet schon einige Zeit der Taurus auf seinen Erstflug. Ich denke, dieses Jahr sollte es doch mal klappen. An der Unterseite wird noch das Balsa ausgespart für das Einziehfahrwerk und am Rumpf die hintere Rumpfabdeckung angeklebt.

Damit ich nun weiter mit dem Motoreneinbau komme, muss ich im nächsten Schritt, die Rückwandbefestigung programmieren und cnc-fräsen. Gemäß Bauplan soll der Motoreneinbau ja so erfolgen. Dabei fällt mir auf, dass ich für den Motor noch etwas längere Sonderschrauben beschaffen muss. Diese haben einen Durchmesser von ca. 3,2mm. Ja, dann nehmen wir das Notebook mal mit auf das Sofa. Das geht ja während ich mich vom Ferseher berieseln lasse.

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Mauri und Toni bauen den Kosmo 3. 
Ciao Kosmo!

Irgendwann im Sommer kam Maurizio und mir, Toni, die Idee, das Modell KOSMO 3 von Benito Bertolani zu bauen. Das Modell, ebenso wie Maurizio mit italienischen Wurzeln, wurde mehrere Jahre in den 70-er Jahren von B. Bertolani an ital. Staatsmeisterschaften und auch mit seinen Kollegen in der Nationalmannschaft in der damaligen Klasse RC-1, heute F3A, auf Weltmeisterschaften erfolgreich eingesetzt. Nach einer kurzen Recherche im Netz stießen wir auf den italienischen Hersteller Mantua Model, der den Kosmo 3 im Vertrieb hatte. Da gerade noch 2 Baukästen vorrätig waren, wurden diese schnell bestellt. Zusätzlich wanderte noch das dazugehörige passende mechanische Einziehfahrwerk in den Warenkorb. Nach 1 Woche stand dann ein großer Karton vor der Tür.

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Eine erste Sichtung ergab einen sauber verpackten Bausatz aus Sperrholz und Balsa mit entsprechender Dokumentation. Auf den ersten Blick sah das erstmal vielversprechend aus.

Maurizio hatte bereits im Vorfeld sich einen 10ccm Motor OPS 60 Ursus mit einem roten Kühlkopf organisiert, sowie ihn Bertolani jahrelang im Kosmo 3 eingesetzt hatte, bevor er auf die italienische Motormarke Rossi umstieg.

Hier vorab einige technische Daten:

Kosmo 3
Konstruktion: Benito Bertolani
Länge: 1344 mm
Spannweite: 1640 mm
Abfluggewicht: ca. 3400 gr
Motor: 10 ccm Methanoler
Vertrieb: Mantua Model (Italien)

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Viele Bestandteile des Baukastens sind gelasert, andere sind schon fertig verschliffene Formteile. Begonnen  haben wir nach den ersten gemachten Fotos des Baukastens mit der Nummerierung der Bauteile. Gestartet wurde mit dem Grundgerüst des Rumpfes, der schnell von der Hand ging. Der beiliegende Plan ist nicht maßstabsgetreu, sondern in weiten Schritten im verkleinerten Maßstab wiedergegeben. Parallel zum Bau unterstützte uns ein Baubericht im italienischen Bauforum Baronerosso. Schnell waren die ersten Teile zusammengefügt und der Rumpf zeigte die ersten Konturen.

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Nach dem Rumpfgerüst kümmerten wir uns um das Höhenleitwerk. Dieses ist in Styropor erstellt und mit einer Art Papier schon beklebt. Nach dem Zusammenkleben der 2 Hälften wurde die Endleiste und die Randbögen verleimt und verschliffen.
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So, das war's für heute, demnächst stürzen wir uns auf den Bau der Flügel. Ihr dürft gespannt sein.

Bis die Tage, Maurizio und Toni

 

 

hier geht es zum Berichtsende.
Coroanbedingt ruht der Modellbau leider in unseren Vereinsräumen. Daher senden uns die Kollegen Ihren Baubericht und einige Bilder aus den heimischen Gemächern.

09.02.2021 - unser Tobias sendet uns eine Bilder von seinen Modellen, welche er über den Winter zusammen mit seinem Sohn gebaut hat.

Edge 540 von FliteTest

Bausatz aus laminierten Schaumstoffplatten
Spannweite 1m
Motor: Potenza 10
Akku: 3s mit ca 2000maH

Da der Winter und der Lockdown sich noch länger halten, habe ich ich mir noch einen Bausatz gesucht, welchen ich zusammen mit meinem Sohn Leonas bauen konnte. 
Die Wahl viel dann auf eine Edge 540 von FliteTest, bei der ich bereits vorhanden Komponenten verbauen konnte. Der Bausatz besteht aus laminierten Schaumstoffplatten, in denen die einzelnen Teile per Laser herausgetrennt wurden. Als Kleber kommt handelsüblicher Heißkleber zum Einsatz. 
Als Anleitung steht ein Video in englischer Sprache zur Verfügung. Der Bau ist aber relativ selbsterklärend und meist reichen auch nur die Bilder als Erklärung aus. 
Der Bau geht wirklich flott. Die Teile passen gut zusammen und ein Feinbearbeitung ist nur an wenigen Stellen notwendig. Optisch handelt es sich allerdings eher um einen Zweckflieger. Wer also Wert auf einen schönen Flieger sucht, für den ist so ein Bausatz wahrscheinlich weniger zu empfehlen.
Durch den einfachen und flotten Bau hatte Leonas wirklich viel Spaß beim Mitbauen. Vielleicht lag es aber auch an dem ständig laufenden Video auf dem Tablet :-)
Auch wenn dem Flieger noch die Farbe fehlt, erfolgte gestern spontan der Erstflug. Der Schwerpunkt muss zwar noch etwas angepasst werden aber mit etwas Trimmung ist er dann schlussendlich auch gerade geflogen. Mit wenig Ruderausschlägen und 30% Expo war er auch nicht allzu nervös zum Steuern. Man erkennt aber schnell das Potential eines 3D-Fliegers.

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Fokker D7 von Flairmodels:

Spannweite 1,55m
Antrieb: Viertaktmotor OS FS70 Surpass 2 
Nachdem ich nun doch schon etwas Erfahrung mit Hozbausatzen gesammelt hatte, habe ich mal an einen Doppeldecker gewagt. Bei Ebay stieß ich dann auf den Holzbausatz von der Fokker D7 von Flairmodels, welcher zusammen mit einem noch nie gelaufenen Viertaktmotor OS FS 70 Surpass 2 verkauft wurde. 
Angefangen habe ich mit dem Bausatz bereits im Herbst 2019. Der Bau war aber doch sehr umfangreich, so dass ich ihn erst diesen Winter beenden konnte
Beim Einbau des Motors hat mir Mauri "coronakonform" per Telefon zur Seite gestanden.  Jetzt warte ich nur noch auf den Frühling und hoffe dann auf einen guten Erstflug. 

Schöne Grüße von Tobias und Sohn Leonas 

Danke Tobias für den Bericht und die Bilder. Ich freue mich schon auf die Flugsaison 2021.

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05.04.2021 - Andreas sendet uns einige Bilder samt Stellungsnahme vom Modell Capri von Pichler..

Technische Daten: vom Modell Capri.

Spannweite = 2260mm
Länge = 1555mm
Gewicht = ca. 5600g

Motor: Pichler Boost 80 & XQ 70 Regler

Servos: 6x Dpower DS-570 MG

Akku: 6s 4300 mAh

Ich habe diesen Bausatz im Internet gesehen und lange überlegt. Als ich den Bausatz jedoch zu einem guten Preis bekommen habe, habe den Capri dann gekauft.

Als der Bausatz geliefert wurde, legte ich gleich los und habe mit dem Rumpf angefangen. Schade, dass dem Bausatz kein Bauplan für den Rumpf beilag, sondern eine bebilderte Anleitung, die teilweise sehr schwer zu entziffern war. Da ich noch nicht so viel Bauerfahrung habe und dies mein 3. Bausatz war, bin ich doch ziemlich schnell voran gekommen. Dank der gut geschnittenen Laserteilen, welche perfekt passten.

Die Tragflflügel leißen sich sehr gut zu bauen. Nur hatte ich das Problem, dass die mitgelieferten Alu Streckungen fest saßen. So musste ich mir anders behelfen und ca. 0,2 mm größere Alu Rohre im Baumarkt kaufen.

Für die Anlenkungen und Scharniere habe ich die von Kavan verwendet, weil leider keine hochwertigen mit dabei waren, was ich mir aber schon gedacht habe. Bügelfolie, in den Farben weiß, blau und gelb habe ich von Oracover verwendet. Die karo-gemusterte habe ich sehr günstig über ebay gekauft und muss sagen die Qualität ist super.

Danke Andreas für Deinen Bericht und die nachfolgenden Bilder.

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07.04.2021 - Harald sendet uns einige Bilder von seiner Elektra.

Guten Abend lieber Gerhard,

habe nun meine Electra bespannt. Einige Fotos anbei. Montiert habe ich momentan den E-Antrieb. Ich habe das aber ja so konstruiert, dass ich den E_Antrieb tauschen kann gegen einen OS-Äthanoler mit 2,5 ccm (komplette Motorhaube mit eben verschiedenen Motoren incl. Selbst gelötetem Tank ür den Verbrenner). Damit kann man wirklich alte Zeiten aufleben lassen. Ich habe zwischenzeitlich über Komponentenkauf sogar eine funktionsfähige 1-Kanal Anlage Metz „Baby“. Ich überlege nun, ob ich das Modell noch so erweitere, dass ich diese Anlage zusätzlich mit einbaue, damit man mal demonstrieren kann, wie Modellfliegen, einfachstes und zwar auch damals sehr teures Modelfliegen begonnen hat.

Herzliche Grüße und beste Wünsche für ein schönes Wochenende (trotz des ja nicht so schönen Wetters),

Harald

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Danke Harald für die tollen Bilder und den Bericht. Auf die "Baby Metz" bin ich schon gespannt. Mit dieser Tipp-Tipp Anlage habe ich auch meine ersten Flugversuche gestartet.

07.04.2021 - Mauri sendet uns seinen Baubericht der tollen CARF Tucano. Danke Mauri, für den schönen Bericht. Bin schon gespannt auf den Erstlfug.

Leider kam das tolle Modell nie bei uns am Flugplatz zum Eisatz - Mauri hat den fertigen Flieger wieder verkauft.

14.12.2021 - Micha, Toni und ich restaurieren Deltas aus einem Nachlass.

Eigentlich wollten wir nur auf die Schnelle einige Deltas flugfertig machen und dann gemeinsam die Flugmodelle fliegen lassen. Das war unser Vorhaben im September dieses Jahres. Auf dem ersten Bild sind die fliegenden Dreiecke zu sehen. Links oben eine angefangenen Supersonic, rechts daneben das Delta von Micha, .inks unten das von Toni. Eigentlich nur ein bischen Motor reinschrauben, Anlage einbauen und dann fliegen.

Micha.
Doch dann wurden doch eine größere Baustellen daraus. Micha hat dem Fliege rerst mal das Fell abgezogen, die Schnauze verlängert, ein Doppelleitwerk aufgesetzt und dem Flieger seine persönliche Note verabreicht.

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Der Rumpfrücken wurde erhöht, eine Kabinenhaube aufgesetzt und das heiße Teil mit einer geilen Lackierung versehen. Auffallend sind die abgesenkten Randbögen. Ja so ist unser Micha. Das ausgefallenes Design lassen uns auf den Erstflug gespannt sein..
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Gerhard.
So um die 1972 habe ich das Supersonic von Erich Rabe schon mal gebaut. Das Modell habe zum Erstflug dem Kollegen gegeben. Der hat nach kurzem Flug die Lage nicht mehr erkannt und das Ende vom Delta wurde mit dem Einschlag besiegelt. So hatte ich besonderen Spaß daran dieses Modell wieder fertig zu stellen. Doch zurest wurde die alte Folie entfernt. Darunter kamen einige Überraschungen zum Vorschein. Der Kollege, welche den Flieger gerbaut hat, war nicht so geübt. Nach einigen Stunden Nacharbeit konnte der Flieger auch schon wieder bespannt werden. Ein Seiteleitwerk wurde gescnitten, die Rumpfabdeckung hergestellt, dann konnte auch schon der Holzrumpf mit Porenfüller behandlet, geschliffen und dann mir roter Kunstharzfarbe lackiert werden.
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Zuhause erfolgten dann die restlichen Arbeiten. Mit ein bischen Foliendesign wurde das Delta aufgepimpt. Der Motor wurde eingebaut.
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Vorne in der Rumpfnase befindet sich ein dicker NimH.- Akku mir 3300 mAh. So passt der Schwerpunkt. Im vorderen Teil vom Rumpf sind 3 Rudermaschinen für das Höhenruder, die Drossel und das lenkbare Bugfahrwerk verbaut. Hinten ist quer eine Rudermaschine für die Querruder eingebaut. Hier tut ein kleines Alufrästeil mit Langloch seinen Dienst. Über 2 Umlenkhebel werden so die Querruder angelenkt. Der Tank ist hinten in Flugrichtung eingebaut. Der Deckel ist mir 4 Schrauben befestigt und kann ggf. abgenommen werden. Der Ein- ausschalter befindet sich an der Unterseite vom Rumpf.
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Toni.
Nachdem Toni die 3 Deltas im Zuge der Abholung seines erstandenen F3A-Modell Leo 110 ebenfalls ins Auto laden konnte, wurden diese an Gerhard übergeben. Er überließ mir wie Michael ein paar Tage später ebenfalls ein Delta.

Ürsprünglich wollte ich einen Webra Speed 40 mit 6,5 ccm Hubraum einbauen, jedoch hätte ich da mind. 600 Gramm Blei in der Nase gebraucht. Das war mir dann doch zuviel. In dem Fall wurde die Nase abgesägt, den Rumpf habe ich anschließend um gute 30 cm verlängert. Jetzt stimmte auch das Verhältnis Spannweite <-> Rumpflänge wieder. Die abgesägte Spitze wurde wieder verwendet. Als nächstes entfernte ich das schwere Seitenruder und die ebeso schwere Landekufe. Es wurde ein neues Seitenruder in Gitterbauweise und Beplankung hergestellt. Das alte Seitenruder und die Kufe hatten gute 150 Gramm auf die Waage gebracht, die neue Einheit wiegt ca. 60 Gramm. Mit dem etwas nach vorne versetzten neuen Motorspannt und einem 4 ccm Motor sowie einem in der Nase platzierten 4-Zeller in der Größe Sub-C lässt den Schwerpunkt ohne Bleizugabe momentan auf dem errechneten Wert bringen.

Auf der Unter- und Oberseite des Rumpfes wurden neue Deckel verklebt. Auf der Oberseite wurden noch 2 geschraubte Deckel (Servos + Akku mit Empfänger), wovon einer noch eine kleine Kabinenhaube bekommen hat, hergestellt. Momentan sind einige Teile neu bebügelt und es fehlt noch der Tankdeckel auf der Unterseite. Die 2 Landekufen, auf der Rutschseite mit einem Kohleroving belegt und mit 2K-Harz getränkt, werden dann im Anschluß noch lackiert und aufgeklebt. So wie es aussieht, kann ich ein Gewicht um die 1,5 Kg erreichen, was für den gedachten Motor reichen sollte. Wir werden sehen. Ich denke, dass die nächsten Tage das Delta fertig gestellt werden kann. Jetzt juckt es in den Fingern und ich bin gespannt auf den Erstflug mit den 2 Kollegen.

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27.12.2021 - Toni hat sein Delta auch flugbereit. Diese Nachricht hat mich heute erreicht. Dabei einige Bilder vom "roten Teufel". Dann steht ja dem Erstflug nichts mehr im Wege. Vielleicht klappt es diese Jahr noch. Wir haben ja noch 4 Tage.
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Gerhard baut den Middle Stick. 
16.02.2021 - und wieder mal kommen Jugendträume hoch. Ich war so um die 15 Jahre und konnte auf dem Modellflugplatz Bruderhof bei Singen bei einem Kollegen den ersten Wankelmotor in einem Middle Stick bestaunen. Aus kostengründen war damals ein solches Vorhaben für mich noch unerschwinglich. Über den Winter jedoch bin ich durch Zufall bei Ebay Kleinanzeigen an einen Wankel aus einem Nachlass geraten. Der Motor hat nur einige Runden auf einm Prüfstand gedreht. So wurden nun viele Jahre später meine Träume doch noch wahr.

Da ich in der letzten Zeit mit Herr Aumann geschäftlich zu tun hatte, habe ich mir kurzerhand einen Bausatz von seinem Middle Stick beschafft. Auf dem kleinen Karton ist die Abbildung von meinem zukünftigen Flieger schon mal zu sehen.

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19.02.2021 - beim Öffnen vom Bausatz sind alle Teile platzsparen in den Baukasten gelegt. Nachdem ich diese herausgenommen habe, fallen schon einige geläserte oder gefräste Teile heraus. Die Einzelteile wieder an seine Stelle zu legen, schaffe ich nicht mehr. So werden eben erst mal alle Teile ausgelöst und die vom Rumpf finden schon mal den Platz auf dem Baubrett. Alle Einzelteile von Flügel und Leitwerk belasse ich im Baukasten. Bis auf einige Reststück der Sperrholzabfälle wandert der Abfall in den Restmüll. Im Bausatz ist eine Tüte mit einigen Kleinteilen, das lenkbare Bugfahrwerk und das Hauptfahrwerk aus Federstahl dabei. Ebenfalls liegt der Bauplan und die Baubeschreibung dem Bausatz bei.

Für den Bau vom Rumpf stelle ich gleich fest, dass ich den Bauplan beiseite legen kann. Für die ganz schnellen Kollegen hat Herr Aumann einige Explosionszeichnungen beigelegt. Da alles am Rumpf in Steckbauweise ausgeführt ist, sollte der Zusammenbau kein Problem darstellen. Auf der Explosinszeichnung finde ich auch gleich den Hinweis, dass das Bugfahwerk und die Motorbefestigung mal vorab gebohrt und montiert werden sollten. So gehe ich dann auch vor.

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24.02.2021 - da kein Flugwetter ist und uns Corona noch in Schach hält, kann der Rumpfbau beginnen. Die Seitenteile werden zusammen geklebt und auf das Baubrett geheftet. Parallel kann die Bodenplatte schon mal auf das Baubrett mit einige Stecknadeln fixiert werden. Die Spanten werden rechtwinklig in die forgesehenen Schlitze geklebt. Hierzu verwende ich Weisleim. Entgegen dem Bauplan hat Herr Aumann eine Bodenplatte im Rumpf vorgesehen. In der Platte sind schon die Aussparungen für die Rudermaschinen vorhanden. Passende Rudermaschinen bestelle ich noch schnell bei D-Power. Mit diesen Rudermaschinen haben wir im Verein bislang gute Erfahreungen gemacht. Für den Einbau der Bodenplatte, kann diese diagonal von vorne eingeführt werden. Weisleim wird angegeben und die Platte mit einige Stecknadeln in Position fixiert. Dann können auch gleich die beiliegen Einschlagmutter an der Tragflügelbefestigung eingeklebt und eingepresst werden. Für soche Verklebungen verwende ich immer Uhu-plus.

Für die Hauptfahrwerke sind in der Bodenplatte Aussparungen vorhanden. Damit das Fahrwerk vernünftig hält stelle ich aus dem Reststücken vom Sperrholz kleine Formteile her. Die werden als Verstärkung eingeklebt. Nun finden die 2 Seitenteile ihren Platz am Rumpf. Wieder mit Weisleim werden zuerst das eine, dann das andere Seitenteil angeklebt und mit Stcknadeln gesichert. Da die Bodenplatte die Geradheit vorgibt mach ich mir keine Gedanken, ob der Rumpf gerade wird.

Nach dem Trocknen können die Fahewerke montiert werden und der Rumpf schon mal auf die Beine gestellt werden.

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04.03.2021 -  mittlerweile wurden die Einzelteile vom Höhen - und Seitenleitwerk zusammen geklebt. Die Position der Scharniere wurde angezeichnet und mit meiner Profi - Schlitzfräse gefräst. Ich bin immer wieder erstaunt, wie toll das klappt. Heute sind die Rudermaschinen von D-Power angekommen und finden gleich den vorbereiteten Platz im Rumpf. Die Bowdenzüge für Höhen - und Seitenruder werden eingezogen und an einige Stellen mit Uhu - plus verklebt. Momentan ist Regen angesagt. Morgen geht es weiter.

Die gute Oracover ist angekommen und so kann der Flieger auch gleich bespannt werden. Es gibt zwar günstigere Folie auf dem Markt, aber bei der Bespannung ist gerade das Beste gut genug. Schon so oft habe ich mich über Modelle geärgert, welche nach kurzer Zeit Runzeln bekommen haben.

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Für das Design können die Folienschnitte von Aumann verwendet werden.Da ich selbst einen Plotter habe, stelle ich diese selbst her. Nach dem Verzieren wird das ganze Modell mit einem 2K-Lack versiegelt. Damit ist die Folie geschützt gegen den Kraftstoff.
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10.07.2021 - Da es bei mir dann immer noch eine Weile geht bis der Flieger in die Luft kommt, sind nun schon wieder einige Monate vergangen. Doch heute ist es endlich soweit. Die Tankstatin wird eingepackt und es geht auf das Fluggelände. Erst mal muss der Wankelmotor einlaufen. Von Hand den Motor anschmeißen klappt nicht. Daher kommt heute ausnahmsweise mal der Anlasser zum Einsatz. Mit aussreichend Sprit im Brennraum spring der Wankel an. Es braucht nun einige Zeit bis die Düsennadel die richtige Einstellung hat. So laufen erst mal 2 Tankfüllungen durch den Motor. Da der hoch drehende Kreiskolben sehr durstig ist, braucht der Motor nur einige Minuten, bis der Tank leer ist.

Bei der dritten Tankfüllung erfolgen nun schon einige Rollversuche und diese enden immer kurz vor dem Abheben. Dann ist es soweit. Der Tank ist voll und nach wenigen Metern hebt der Middle Stick ab. Der Flug ist dann eher Routine, da der Flieger recht gutmütig ist. Rollen erfolgen, wie an der Schnur gezogen. Bei den Aufwärtsfiguren muss zuvor Anlauf genommen werden. Da kann aber sicherlch mit der Steigung vom Prop noch etwas nachgebessert werden.

Ansonsten bin ich mir derm Ergebnis sehr zufrieden. Der Modellbau mit dem tollen Bausatz hat richtig Spaß bereitet. Kurz gesagt, der Middle Stick von Aumannn kann mit gutem Gewissen weiter empfohlen werden. Die jungen anwesenden Kollegen haben nun auch mal einen Wankel im Betrieb gesehen. Das Modell mit dem Wankelmotor ist in dieser Ausführung sichlich kein Altagsflieger. Aber zu besonderen Anlässen, kann der Middle Stick mit seinem 30 Jahren alten Wankel glänzen.

Euer Gerhard.

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Baubericht Strong XL 

18.01.2021 - Der Strong XL ist ein 3,2m Nurflügel für den dynamischen Hangflug. Klaus hat schon das ein oder andere Modell vom Hersteller und so kam der Wunsch auf, diesen nachzubauen. 

Klaus bat mich, die Flächenkerne dafür zu schneiden und der Hersteller war so freundlich, die Flächendaten wie Profile und Abmessungen zur Verfügung zu stellen. Emanuel war auch gleich begeistert und hat signalisiert, er wolle mit Klaus jeweils einen Satz machen und so schnitt ich die Kerne wie gewohnt auf der Styro CNC.

Begonnen haben dann zuerst Klaus und ich mit dem Laminieren der Oberseiten der Dreiteiligen Fläche in der noch einigermassen harztauglichen Gartenhütte.

Die Flächen wurden mit 160er CFK diagonal unterlegt, mit 0,8mm Abachi beplankt und anschliessend im Vakuum verpresst. Das geht sehr zügig, so dass Klaus nach zwei kurzen Nachmittagen seine drei Teile mit nach Hause nehmen kann.

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Leider lassen es die Temperaturen meiner unbeheizten Werkstatt Hütte nicht mehr zu, irgendetwas mit Harz zu machen, so dass wir uns besprechen, den Rest beim Klaus zu erledigen.

Ein paar Berechnungen später konnte ich ihm eine Excel Tabelle schicken mit dem Belegungsplan für den Holm und die Verbinder. Er hat somit den Innenausbau mit Stegen, Holmen und Steckungen vor sich und startet als zunächst mit den Verbindern.

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Das ging relativ easy und so schlüpften zwei tolle, unzerstörbare Verbinder aus einer einfachen Aluprofilform, für die er dann noch Taschen herstellen wird.

In der Zwischenzeit machte das Projekt die Runde und Toni wollte auch mitmachen und ich dachte mir, ja gut, einer mehr oder weniger, das geht schon auch 😉

Also schnitt ich nochmal zwei Sätze Kerne und legte sie beiseite.

Es ging nun an die Überlegungen für den Rumpf, denn der Hersteller macht keine mehr und wir wollten nichts konstruieren und fräsen etc., wobei das schon gegangen wäre, aber nur mit erheblichem Aufwand.

Emanuel nahm sich der Thematik an und fragte beim Hersteller an, ob man die Formen dazu ausleihen könnte. Gesagt getan, ein paar Tage vor Weihnachten lag die Form um Keller.

Noch schnell eine kurze Besprechung über benötigtes Material und schon ging eine Eilbestellung zu R&G, dass die Feiertage sinnvoll genutzt werden konnten.

Alles kam rechtzeitig an und sogleich begannen wir mit dem Laminieren.

Zunächst erst werden die Formen mehrfach gewachst und poliert in der Hoffnung, sie gehen wieder auf.

Das klappt hervorragend.  Wir mussten aufgrund der fraglichen Vorschriften die Werkstatt dann zu mir ins Büro verfrachten, sonst hätten die vier Wochen Leihfrist nicht ausgereicht. Leider war es so nicht möglich, dass wir alle zusammen am Projekt arbeiten können. Das hätte sicherlich viel Spass gemacht.

Der Rumpfaufbau ist wie folgt: die Ecken um die Haube und Flächenaufnahme sind mit zwei CFK Rovings ausgelegt und dann anschliessend 4 Lagen 105er Glasgewebe mit 0/45° Ausrichtung.

Die vom Hersteller vorgesehene Aufblasen des Rumpfes nutzen wir nicht. Da wäre der Aufwand um ein Vielfaches höher gewesen und zu zweit in der kurzen Zeit unmöglich, auch aufgrund nicht vorhandener Kenntnisse in diesem Bereich.

Wir liessen das Harz nach dem laminieren etwa 4h angelieren um die Ränder zu besäumen. Die Trennstelle wurde mit dünnen Harz eingestrichen und schnliessend beide Hälften zusammengefügt.

Beim Leitwerk wollten wir optisch was cooles machen und nahmen 160er CFK in 45° als Aussenlage mit 2 Schichten 105er Glas innen. Vor dem Schliessen der Leitwerksform kamen noch zwei Balsarippen rein und Mumpe an die Kanten.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen 😊

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Klar, die Haube war als einfachstes Bauteil wirklich ein Spaziergang.

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Der erste Abzug war natürlich schwieriger als die nachfolgenden, aber im Gesamten kommen etwa 1h auf Gewebezuschnitt, 3h Laminieren mit Vorbereitung und Form schliessen und anschliessend 1h Wachsen und Polieren pro Rumpf hin.

Jetzt sind es noch vier Tage, bis die Formen zurückgeschickt werden müssen und ich entdeckte Reste von silbernem Design Glasgewebe….Das würde doch cool aussehen als Haube..

Na gut, vier Tage = vier Hauben, das passt. Also nochmal Gewebe schneiden, Harz anrühren und los geht’s.

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Das sieht schon ganz nett aus 😊

So wurden vier Rümpfe und vier Leitwerke gezogen, die irgendwann einmal in die Luft kommen werden. Bei Emanuel, Toni und mir dauert das sicher länger, da noch andere Projekte in der Fertigstellung sind. Ich denke wir können den Nurflügel von Klaus am schnellsten in der Luft sehen.

Sobald es da News gibt, ergänze ich den Bericht.

Ein Dankeschön an  Benni für den tollen Bericht. Danke an Klaus und Emanuel.