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Seglerschlepp bei uns im Verein.

Jedes Jahr führen wir in unserem Verein einen Segelflugwettbewerb durch. Eine Disziplin ist der Start mit der Winde. Der 2. Durchgang wurde mit Elektrosegler geflogen. 3 Minuten Segelflug mit anschließender Punktlandung waren gefordert. Unter den Kollegen wurden so die ersten 3 Gewinner erflogen. Für den Segelflug mit der Winde fanden sich die letzten Jahre kaum noch Teilnehmer. Beim Elektroflug hatten wir im letzten Jahr gerade mal die Kollegen für die Preise zusammen. Das gab also auch kein Sinn mehr.

Einige Jahre haben wir eine Vereinsschleppmaschine. Diese ist motorisiert mit einem Benziner. Aufgrund der Größe ist der Transport recht umständlich. Damit dies funktioniert muss immer eine Person dafür verantwortlich sein. Außerdem ist es meist nicht so einfach den Motor zu starten. Zudem fehlen uns hierzu die Seglerpiloten, welche sich einen Schlepp trauen.

Es ist also nicht einfach, unsere Kollegen für den Seglerschlepp zu begeistern. Jedoch möchten wir mir der nachfolgenden Überlegung doch nochmals ein Versuch starten.

Vor vielen Jahren hatten wir im Verein immer einige Big Lift mit Huckepackgestell. Dort konnte man den Segler darauf spannen und brachte diesen auf Höhe. Nebenbei wurden mit diesen Big Lift auch noch geschleppt. Was früher ging sollte heute doch auch noch klappen! So haben wir uns überlegt, uns einen Elektroschlepper zuzulegen und diesen auch mit einem Huckepackgestelle zu versehen. Dieser hat dann auch eine Schleppkupplung für die ganz mutigen Kollegen unter uns.

Auf Youtube sind einige Filme vom Joker XL mit Seglerschlepp zu sehen. Mit 6S wird ein Alpina mit 4,4 Meter auf Höhe gebracht. Dieses Modell sollte also unser Schlepper werden. Wir wollen nun nachfolgend über den Bau  und Flug mit diesem Modell berichten.

Über das Internet bestellt, lag nach kurzer Zeit das ARF-Modell auf dem Bautisch und wurde ausgepackt. Man kann sich immer wieder wundern, welche Qualität zu diesem kleinen Preis geliefert wird. Um zu planen werden schon mal die 6S oder 8S-Lipos platziert. 8S haben ausreichend Platz und bekanntlich hat ja ausreichend Leistung noch nie geschadet. So konnte gleich der Elektroantrieb und der Regler bestellt werden. Als Regler einen Hacker MASTERMEZON 120 LITE. Als Motor einen DYMOND GTX-5062 V2 im APC Luftschraube 16 x 8. Dieser Antrieb leistet, mit dieser Konfiguration, dann 1600 Watt. Das sollte für ein Modell mit 4kg Kampfgewicht mehr als ausreichen.

Parallel hierzu wurden einige Segler zusammen getragen. Eine ASH-25 von Robbe, einen Last Down von Staufenbiel und ein Bergfalke, nach dem Bauplan von Klaus Nietzer gebaut. Alle Segler haben 3,5 Meter Spannweite und sind komplett ausgerüstet mit Fernsteuerungen. Mit diesen Modellen können sich dann die interessierten Mitglieder am Seglerschlepp versuchen. Mit Schüler-Lehrerbetrieb sollte dies gefahrlos möglich sein. Außerdem haben wir für den Huckepack auch gleich noch einen Dardo. Dieser ist dann für die ersten Tests mit Huckepack gedacht.

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So widmen wir uns dem Einbau der Servos. Die Aussparungen müssen ja nur mit dem Lötkolben herausgetrennt werden und schon können die Rudermaschinen eingeschraubt werden. Die Beiliegenden Klipse und Gewindestangen sind in M3 ausgeführt und somit recht solide. Die Ruderhörner sind in GFK gefräst und müssen eingeklebt werden. Ebenfalls die Scharniere. All diese Tätigkeiten sind aber recht schnell erledigt.

Ein bisschen Aufwand bereitet die Schleppkupplung. Die beiliegenden Teile möchte ich nicht verwenden. Außerdem will ich ja die Kupplung so gestalten, dass auch das Huckepack damit bedient werden kann. Also wird diese kurzerhand selbst gedreht und gefräst. Auch die Halterung für den Elektromotor wird selbst hergestellt. Kein Problem – das war ja 50 Jahre mein Beruf. Eingebaut wird ein 16-Kanal-Empfänger. Um die Telemetriewerte aufzunehmen kommt ein UnisenseE von SM-Modellbau zum Einsatz. Diese Teile sind sehr preiswert und verschaffen den notwendigen Überblick beim Fluge.

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Und schon steht der Joker flugbereit auf dem Tisch und die ersten Testläufe werden gestartet. Laut Telemetrie zieht der Antrieb bei Vollgas gerade mal 40 Ampere. Dabei entwickelt der Propeller einen gewaltigen Schub. Ich denke, beim Schleppen, benötigen wir gerade mal den halben Schub. Dabei zieht der Motor gerade mal 20 Ampere. Bei diesem Stromverbrauch stehen ausgiebige Schleppflüge in Aussicht.

Als nächster Schritt steht das Huckepackgestell an. Wenn ich mich noch recht entsinnen kann, sind ca. 5 Grad negative Anstellung notwendig. So ist dann schnell das Gestell auf 6mm Pappelsperrholz aufgezeichnet, ausgesägt und verschliffen. Der Mechanismus zum Ausklinken stelle ich wieder Zuhause her.

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Zwischenzeitlich juckt es doch in den Fingern und wir wollen wissen, wie der Joker fliegt. Dazu haben wir als ersten Segler die ASH-25 auf Vordermann gebracht. Wenn Ihr wissen wollt, wie das mit dem Schleppen klappt, folgt einfach dem Link zu unserem Flugbuch.

19.06.2019 - Stefan hat von unseren Scheppaktivitäten gehört und uns eine wunderschöne DG-800 zur Verfügung gestellt. Leider sind einige Kleinigkeiten nicht in Ordnung. Sonst ist der Segler aber bruchfrei. Kurzerhand fahre ich vorbei und nehme das Modell mit in die Bauräume. Erst wird noch das Huckepackgestelle einmal mit Parketlack gestrichen, dann die Fernsteuerung in den Dardo eingebaut und programmiert. Anschließend schaue ich mir die DG noch genauer an. Das Scharnier von Seitenruder soll defekt sein. Das ist aber gleich wieder in Ordnung gebracht. Bei dieser Gelegenheit werden wir das Seitenruder gleich mit Drahtseilen anlenken. Danach wird erst mal das Rumpfvorderteil entkernt. Eine Menge überflüssiger Harzklumpen, diverse Bleistücke und ein halblebiges Servobrett werden aus dem Rumpf gebröckelt. Da im Rumpfinneren nichts angeschliffen war, geht dies recht einfach von Statten. Die Landeklappen sollen nicht funktionsfähig sein. Diese können ja einfach ausgehängt werden. Beim Nachschauen sehe ich, da ist ja nur was ausgehängt. Die Anlenkung werden wir, bei dieser Gelegenheit auch erneuern. Ansonsten sieht das Modell Top aus und nach der Schönheits - OP wird dieses wieder in neuem Glanz erstrahlen und uns sicherlich gute Dienste leisten.

Stefan, an dieser Stelle schon mal vielen Dank für diesen tollen Segler. Wenn die DG wieder flugbereit ist, werde ich Dich informieren und Du darfst gerne wieder an den Sender.

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21.06.2019 - das Huckepackgestell samt Dardo sind fertig und warten auf den Erstflug. Für die nächten Tage ist Regen vorausgesagt. Am kommenden Montag soll es aber wieder Flugwetter geben. Solange können wir ja noch die DG-800 richten. Die Landeklappen sind wieder funktionsfähig und es wurden gleich neue Bowdenzüge eingezogen. Ein neues Servobrett wurde gerichtet. Das Seitenruderservo liegt nun mittig und kann mir Drahtseilen angelenkt werden, Der Radschacht wurde hierbei gleich verschlossen und die reparierten Stellen mir Glasgewebe beschichtet. Dazu wurde die gesamt Rumpfinnenseite angerauht. Da die Steckung verbogen war, wurde diese auch gleich erneuert.
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GPS Sportklasse Wettbewerb am 25.08.2018 auf unserem Fluplätzle.

Vergangenes Wochenende fand der erste GPS Sportklasse Wettbewerb am Bodensee auf dem Gelände meines Heimatvereins, der MBG Radolfzell, statt. Nach vier Monaten perfektem Sommer versprach das Wetter pünktlich zum Termin aber Regen, Wind und Wolken. Da wir Modellflieger aber auch Optimisten sind fanden sich dennoch 13 Piloten aus Deutschland, Schweiz und mit der weitesten Anreise aus Tschechien ein.

Das Wetter versprach für den Vormittag fliegbare Bedingungen, sodass wir uns gleich ans Werk machten und hintereinander 3 komplette Durchgänge fliegen konnten.

Erstaunlicherweise ist die Luft sehr gut, dass trotz geschlossener Wolken und 30km/h Wind gleich 3-10 Runden geflogen werden konnten. Philip Kolb markiert gleich zu Beginn sein Können und bucht den Rundensieg auf sich.

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Die zweite Runde direkt im Anschluss liess bis zu 6 Dreiecken zu unter leicht schwächeren Bedingungen.

Es war volle Konzentration nötig, sowohl für die Piloten, als auch für deren Teampartner bei der Navigation. Das Gelände der MBG Radolfzell ist im GPS Triangle Zirkus mit Abstand das engste aller Austragungsorte. Der Platz ist eingebettet zwischen Hügeln und umgeben von Maisfeldern und bietet bei schönem Wetter viele Ablösepunkte für Thermik und Hangaufwind. Spannend vor allem für die Piloten ist der erste Wendepunkt, der in ca. 80m Höhe über einem Wald liegt, sodass taktisch gut überlegt sein will, die letzte Runde noch in Angriff zu nehmen, oder lieber etwas schneller und dafür ein Dreieck weniger zu fliegen. Der dritte Wendepunkt liegt vor einem kleinen Südhang in unmittelbarer Nähe der Strafzone, die unter 60m nicht durchflogen werden durfte. So war der Korridor recht eng und man musste sehr genau auf’s Navi schauen, bzw. der Navigator.

So wurden im Speeddurchgang etwas geringere Geschwindigkeiten verbucht, als es sonst auf freien Plätzen möglich ist, was Andreas Kunz mit 118km/h am Besten gelang.

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Geflogen wurde mit DNA, Calvados und Vortex und trotz teilweise sehr windiger Bedingungen und nur einer Landerichtung gab es keinen einzigen Schaden. Dies ist sicherlich auch der vereinfachten Landewertung und der Local Rule zu verdanken, dass im Falle einer Überkreuzung oder zu viel Rückenwind der Motor wieder gestartet werden durfte auf Ansage des Landerichters. Dies trug entscheidend zur Sicherheit bei und entspannt alle Teilnehmenden.
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Leider versprach das Niederschlagsradar für den Nachmittag nur noch geringe Chancen auf Flugwetter, sodass wir nach einem tollen Mittagsessen mit Grilladen, Kartoffelsalat und Kuchen den Wettbewerb beendet haben um die Teilnehmer mit weiter Anreise noch einigermassen zeitig heimkommen zu lassen.

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Das Treppchen teilen sich Philip Kolb auf dem 1. Platz, Josef Mögn auf dem 2. Platz und Andreas Kunz auf dem 3. Platz. Herzlichen Glückwunsch!

Es war ein toller Wettbewerb, laut Aussage vieler Piloten auf einem äusserst spannendem und interessantem Gelände und wir hatten viel Spass. Ein grosser Dank geht auch an die MBG Radolfzell und deren Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben und mit toller Verpflegung die nötige Stärkung zur Verfügung gestellt haben. Erfreulicherweise habe sich auch einige Besucher eingefunden, die gespannt dem Wettbewerb zugeschaut haben. Gerne sind wir nächstes Jahr wieder am Start, diesmal mit besserem Wetter!

Benjamin Dähn

Ein Dankeschön an Benjamin für den tollen Bericht.

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Am Wochenende fand wieder die Segelflugmesse auf dem Flugplatz Schwabmünchen statt und es hat sich wieder gelohnt den weiten Weg zu fahren. Achim, Joachim, Emanuel und ich haben den Tag genossen inmitten lauter glänzender Segelflugzeuge und spannenden Flugvorführungen.

Es dreht sich alles um Segler, von klein bis gross, wobei gross sicher in der Überzahl ist. So sieht man eine Eta mit 15m Spannweite, oder eine Elfe, bekannt aus dem TV „die Modellbauer“ bei DMAX im Masstab 1:1 am Boden und in der Luft. Alles wird schön kommentiert mit Informationen zu den Herstellern und Technischen Details. Sozusagen eine richtige Fachmesse.

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Links eine Eta im Maßstab 1:2 mit 15 Meter Spannweite - und rechts zwei glückliche Piloten.

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Links eine JS 1 im Maßstab 1:3 mit 7 Meter Spannweite - rechts ein schöner Stand von Ceflix mit dem Twin Shark.
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Links - die Palette von FW Models. So ein Rack würde sich auch im heimischen Keller gut machen - rechts die Wien komplett in perfekter Holzarbeit gebaut.
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Links - toller Cockpitausbau im Arcus Race und rechts Paolo Severin mit tollen, in Edelstahlrohr gebauten Flugzeugen, richtig Scale!
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Links - Riesige Flightline und rechts ein Paar Schlepper waren natürlich auch da.

Nebenbei gab es natürlich interessante Gespräche und das ein oder andere Zubehörteil, welches den Weg in den Bastelkeller gefunden hat. Wir werden auf jeden Fall wieder hingehen im Juli 2018 und freuen uns, wenn man dort vielleicht mehr Kollegen von uns trifft. Es lohnt sich für alle, die begeisterte Segelflieger sind.

Es grüßt Benjamin.

Hallo Benjamin,

Danke für den tollen Bericht und die Bilder. Es freut mich immer wieder, dass Du bei solchen Besuchen an unseren Verein, bzw. an unsere HP denkst. Wir haben ja viele Mitglieder, welche solche Veranstaltungen oder Treffen besuchen. Aber leider, ohne dabei an unsere Kollegen zu denken. Diese informieren sich gerne über unsere HP und nehmen sich dann vielleicht einen Besuch für das nächste Mal vor. Ein Handy hat ja Heute jeder dabei und das Schreiben hat man ja schon in der Schule gelernt.

Euer Webmaster.

Schröcken vom 31.7-6.8.2017.

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Dieses Jahr waren wir nur noch eine kleine Gruppe von 5 Teilnehmern bestehend aus Micha, Simon, Dominik, Achim und Bernd, die sich nach Schröcken aufgemacht haben.

Wir kamen alle am Sonntag bei bestem Wetter im Sennhaus an, waren aber leider zu spät dran, um noch fliegen zu gehen.

Am Montag hat uns dann prompt das Wetter einen Streich gespielt.

Wir sind vormittags nach Damüls zum FLiegen aufgebrochen und just als wir dort ankamen hat es leider angefangen zu regnen. Also wurde der Plan geändert und wieder Richtung Haushang am Hochtannbergpass umgedreht. Auf dem Rückweg war aber bereits klar, dass es auch dort regnen würde.

Deshalb haben wir erst mal im Sennhaus Station gemacht um auf bessere Zeiten (sprich besseres Wetter) zu warten. Das kam dann auch am Nachmittag. So sind wir denn nochmal losgezogen um gegenüber vom Haushang (am Kreuz für die Eingeweihten) unser Glück zu versuchen. Ausser ein bisschen Abgleiten mit Motor war aber nicht viel zu machen.

Am Dienstag war dann wie angekündigt das Wetter super, jedoch sehr windig wie wir am Hang in Damüls feststellen mussten.

Speziell das Landen war an diesem Tag eine Herausforderung was auch nicht ganz ohne Materialschaden beim einen oder anderen ablief.

An diesen Tag haben wir uns besonders über den Besuch von Benni und Emmanual Dähn gefreut, die uns direkt in Damüls am Hang besucht haben. Emanuel hat ein Filmchen gedreht. Das könnt Ihr auf unserem Youtube - Kanal bestaunen.

Benni hat uns seine Alpina perfekt vorgeflogen und sie auch wieder butterweich und gekonnt am Hang gelandet. Da zeigt sich der wahre Könner. Aber auch Benni meinte, dass es schon einige Überwindung gekostet hat um bei diesen Windverhältnissen überhaupt rauszuwerfen.

Am darauffolgenden Mittwoch war das Wetter ebenfalls sonnig, jedoch ohne den Wind vom Vortag. Wir sind wieder nach Damüls und mussten diesmal jedoch feststellen, dass die Bedingungen an unserer bevorzugsten Startstelle nahe der Mittagspitze leider nicht besonders berauschend waren. Es hat einfach an Thermik gefehlt und Wind war fast gar keiner.

Jedoch gab es auch an diesem Tag ein besonderes Highlight. Achim hat uns seinen Salto, dessen Bau schon letztes Jahr in Schröcken begonnen wurde, vorgeflogen. Auf dieses Ereignis hatte er lange hingearbeitet und viel Zeit investiert. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Das Modell liegt schön satt in der Luft und konnte sich sogar trotz der mäßigen Aufwindverhältnisse eine ganze Weile ohne Motoreinsatz in der Luft halten. Achim hat das Modell dann beim Erstflug auch wieder gut am Hang gelandet. Beim zweiten Versuch gab es dann leider ein kleines Problem mit dem Motor, was zu einer Aussenlandung geführt hat. Der Salto wurde dabei zum Glück nur leicht beschädigt und ist sicher reparierbar.

Ich hoffe Achim bringt ihn nach der Reparatur mal an unseren Flugplatz mit.

Da der Wetterbericht für die kommenden Tage eher schlechtes Wetter vorhergesagt hatte haben wir dann bereits am Mittwochabend beschlossen, dass wir am Donnerstag wieder heimfahren.

Gesagt getan, nach dem Frühstück und einer schnellen Aufräum-, Pack und Putzrunde ging es dann auch bereits recht früh wieder Richtung Heimat.

Euer Bernd

IG Nurflügel Adelboden vom 4.-6.8.2017.

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Am ersten Tag in Adelboden empfing uns das Wetter zunächst wechselhaft. Trotzdem bin ich mit der Gondel auf den Tschenten gefahren um die Schweizer Fliegerkameraden oben zu treffen. Oben angekommen waren am üblichen Startplatz erst mal keine Piloten anzutreffen, dafür zog der Nebel heran.

In der Bergstation habe ich dann ein paar davon angetroffen, die mir berichtet haben, dass sie diesmal an einer anderen Stelle des Bergs sind. Also flugs dahin aufgemacht und siehe da, es waren schon ein paar Flieger in der Luft.

Nach ein bisschen Improvisation an meinem Modell (ein Loch der Flächenbefestigung hatte nach dem Wiedereinkleben der Schraube am Rumpf nicht mehr ganz gepasst, jaja so ein halber Millimeter daneben kann schon echt nerven) hatte ich dann auch meinen Flieger in der Luft. Die Bedingungen waren nicht gerade perfekt aber OK für einen ersten Eindruck an diesem Teil des Hanges.

Dafür ging es dann am zweiten Tag richtig gut ab. Die deutschen Kollegen erhielten Verstärkung von Thomas Stark, der erst am Samstagmorgen angereist kam.

Wir konnten ausgedehnt auch ganz ohne Motor fliegen.

Leider hatte ich mich bei einer Wende mit einem meiner Flieger etwas verschätzt und bin in den Wall am Ende des Hanges gedonnert. So heißt es jetzt halt wieder reparieren aber auch das gehört zum Modellfliegerleben.

Zum Glück hatte ich an diesem Tag nicht nur ein Modell dabei.

Am darauffolgenden Sonntag hat der Wetterbericht leider nicht geirrt, sprich es gab gleich zu Beginn in der Frühe Nebel und Regen. Da keine Aussicht auf Besserung bestand und wir uns an den beiden vorangegangenen Tagen ausführlich in der Gruppe  unterhalten und gut amüsiert hatten, bestand kein Bedarf mehr noch eine gemeinsame Indoor Aktivität durchzuführen sondern alle haben es vorgezogen frühzeitig nach Hause aufzubrechen. So war denn auch die Heimfahrt ohne Stau gut zu meistern.

Alles in allem konnte Adelboden dieses Jahr überraschender Weise nicht mit dem vorangegangenen Treffen auf der Axalp mithalten. Da waren die Bedingungen aber auch sensationell gut gewesen. Normalerweise ist es eher umgekehrt.

Wie dem auch sei, ich freue mich schon auf das nächste Treffen mit der IG Nurflügel.

Euer Bernd

 

 

Ja, eines dürfte klar sein. Wer bei uns regelmäßig auf die HP schaut, ist immer über die aktuellen Termine informiert. Gemäß dem Motto „dabei sein ist alles“, besuchten einige Kollegen der MBG-Radolfzell das 4. Airlinertreffen in Oppingen – Au. Das mussten wir uns geben!

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Und wenn dann noch ein Foto dabei ist kann man die Daheimgeblieben Kollegen sogar etwas daran teilhaben lassen. Wenn auch nur in Wort und Bild. Aber vielleicht rappeln sich Einige dadurch beim nächsten Mal auf und gehen zu solch einem Termin selbst hin. Dann ist schon was gewonnen.

Selbst dabei sein ist natürlich etwas anderes. Ein riesiger Flugplatz, sonst für die Manntragende Fraktion, ist gerade Recht für die großen Airliner. Gerade als wir vom Parkplatz zum Flugplatz gehen, startet Adi Pitz mit seiner Boeing 747-400. Der Vogel hat an die 5 Meter Spannweite und 4 Turbinen schieben den mächtigen Flieger in den Himmel. Rechts und links begleitet von 2 Concorde, jede befeuert mit 2 Turbinen. Großräumig ziehen die Jets Ihre Bahnen und beim tiefen Vorbeiflug muss man schon genau hinschauen, um den Unterschied zu erkennen.

Adi Pitz, der Macher der Airliner hat dazu eine tolle Seite. Mit dem Besuch dieser Seite könnt Ihr Euch einen kleinen Eindruck verschaffen von dieser Art des Modellfluges. Dann werdet Ihr selbst feststellen - solch einen Airliner zu Bauen und zu Fliegen hat auch was!

 
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