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Wir bauen eine Avro Lancaster.
Auch unser Modellflugplatz ist gesperrt und wir müssen leider Zuhause bleiben. Damit keine Langeweile aufkommt, hat mir Michael einen Baukasten einer Lancaster zur Verfügung gestellt. Diesen Bausatz hat er mal in England gekauft und gute 10 Jahre bei sich eingelagert. Das es mir nicht langweilig wird, hat er mir diesen Bausatz zur Verfügung gestellt. Dabei sind schon 4 komplette Antriebe. An dieser Stelle erst mal ein ganz großes Dankeschöne an unseren Micha.
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26.03.2020 - Somit habe ich im Wintergarten kuerzerhand ein Tapeziertisch aufgestellt und die benötigten Utensilien zusammen gesucht. Und schon kann es losgehen. Eine Kiste voll Holz wartet darauf zusammen gebaut zu werden. Die Stege an den gelaserten Rippen werden durchtrennt, leicht mit Schmirgel verputzt, auf den Bauplan gelegt und gleich beschriftet. Nach dem ersten Abend ist dies erledigt. Nach Studieren der Baubeschreibung samt Bauplan muss ich wohl eine Hellinge für den Flügelbau herstellen. Ebenso messe ich die Steckung aus und bestelle die gleich bei Petrausch.
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29.03.2020 - oftmals habe ich mich gefragt warum unser Michael immer mal wieder flucht, wenn er einen englischen Baukasten zusammmen setzt. Seit heute weiß ích warum. Gar manches Teil muss nachgearbeitet werden, da es nicht passt. Laut angelsächsischer Baubescheibung werden die einzelnen Teile vom Flügel einzeln aufgebaut. Dann werden die Tragflügel erst zusammengeklebt. Ich stelle mir erst eine Hellinge her, damit ich den Flügel in einem Stück aufbauen kann. Damit ich verstehe, wíe das mit den Motorgondeln funktioniert, trenne ich die Einzelteile hierfür aus dem Sperrhozbrett heraus, feile auch diese nach und verputze dann. Dachdem die Nummerrierung angebracht ist, setzte die Gondeln zusammen. Erst jetzt ist mir klar, warum die 2 Rippen der äußeren Gondeln schräg sind. Alle 4 Gondeln sollen ja senkrecht stehen. Bis das Gerippe vom ersten FLügel zusammen ist vergeht doch ein ganzer Nachmittag. Dabei rieselt leicht der Regen auf das Dach vom Wintergarten.
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05.04.2020 - gemeinsames Modellfliegen ist momentan Tabu.  So geht der Bau der Lancaster zügig voran. Die letzten Tage wurde die untere Beplankung aufgezogen und schon mal die Motorgondeln eingepasst. Heute ist die obere Beplankung an der Reihe. Dazu wird der Flügel auf die Helinge aufgespannt, dann die oberre Beplankung mir Weißleim und vielen Stecknadeln in Position gebracht. Im nächsten Schritt werden die Halterungen für Querruder und Landeklappen eingebaut. Da mir das passende Sperrholz fehlt, muss ich dies erst besorgen. Wir sind ja nicht in Zeitdruck. Dann geht es eben erst Morgen wieder weiter.
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06. bis 18.04.2020 - nun ist es mal wieder an der Zeit über den Stand der Lancaster zu berichten. Der kleine Flieger bereitet doch einiges an Arbeit. Doch während der Flugabstinenz ist das die richtige Therapie. Bevor die Oberseite der Tragfläche komplett beplankt werden kann, werden Halterungen für die Rudermaschinen samt Deckel hergestellt. Dann kann die Oberseite vom Tragflügel komplett beplankt werden. Hier verwende ich für die Beplankungsstöße Uhu-hart, für den Rest Weißleim. Mit vielen Stecknadeln wird die Beplankung gesichert, bis der Kleber durchgehärtet ist. Während der Trockenzeit können schon mal die Querruder gebaut werden. Nach dem Verschleifen vom Flügel können die Randbögen angeleimt werden. Diese werden aus zwie 12mm leichten Balsabretter verleimt. Nach dem Verrunden der Randbögen können schon mal die 4 Gondeln ausgerichtet und gleich eingeleimt werden.

Für das Einziehfahrwerk werden seitlich Verstärkungen aus 8mm Pappelsperrholz vorbereitet und eingeklebt werden. Darauf kommt dann einen Aufläge aus 3mm Buchensperrholz. Das sollte dann halten und schon kann die Mechanik mal probesitzten. Um die seitlichen Beplankungen aus 3mm Balsa aufzubringen ist etwas Einfallsreichtum notwendig. Die Teile müssen unter kräfiger Spannung verklabt werden. Nach einigen Klimmzügen ist dies jedoch auch geschafft. Die Beplankungen sind dran und es können die Bodenplatten aufgeklebt werden.

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19.04.2020 - die Deckel für die oberen Rundungen können eingepasst werden. Dazu werden diese wieder genässt. Eingeklebt wird seitliche wieder mit Uhu-hart. Auf die Spanten kommt der bewährte Weißleim. Kaum sind die Motorgondeln in Form geschliffen, mach ich mir schon mal Gedanken, wie die Motoren am Spant ihren Platz finden und die Motorhauben befestigt werden. All diese Kleinigkeiten werden din der Baubeschreibung und im Plan verschwiegen. Hier kommt die Erfahrung von vielen Jahren Modellbau und einiges an Einfallsreichtum wieder zugute. Gegen Feierabend ist mir dann klar, wie ich das lösen kann. Mehr darüber später.
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21.05.2020 - die Flügel sind nun soweit bespannfertig. Die ezfw wind eingebaut und die Antriebe sind drin. Das Rumpfende ist fertig und die Rumpfnase wurde nach Bauplan gebaut. Der Aufwand ist nicht ganz ohne. Aber der Flieger soll dem Original ja etwas ähnlich sehen. Die Bombenschächte nehmen einige Abende in Anspruch. Über diesen werden die Akkus bestückt und man kommt gut an die Fernsteuerung ran. Funktionsfähig werde ich diese wahrscheinlich nicht gestalten und es wird eine einfache Verriegelung montiert.
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28.05.2020 - momentan ist immer tolles Flugwetter. So steht der Modellbau etwas hinten an. Heute geht es aber wieder weiter mit dem Höhenleitwerk. Dieses ist gegen Feierabend auch rohbaufertig.

06.05.2020 - es regnet und so finde ich mal Zeit endlich die Winkel für meine Scharniersägemaschine herszustellen. So wie diese fertig sind werden gleich die Seitenruder für die Lancaster geschlitzt. Ich hätte nicht gedacht, dass dies so toll funktioniert. Das 0,5mm starke Sägeblatt wird mit einem 3mm Balsabrett eingerichtet und dann die Schrauben angezogen. So hällt die Maschine bombenfest. Nachdem die Lage der Scharniere angezeichnet wurden, können diese bequem mittig in die Ruder und Dämpfungfläche angebracht werden. Am Sägeblkatt ist eine Scala und man sieht schöen wie tief die Aussparung ist. Das Ergebnis ist beeindruckend. Endlich mal super passende Schlitze für die Scharniere. Ich bin begeistert. Die Maschine hat die Bezeichnung "Multifunktionswerkzeug PMTS 10-230V" und kann bei der Firma Trotec für gerade mal 30 Euro bestellt werde.

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07.06.2020 -  es regnet immer noch und so geht es mit großen Schritten weiter. Das komplette Höhenleitwerk wurde abnehmbar ausgeführt. Das war zwar etwas Aufwand, doch die meisten Modelle gehen bei mir beim Transport zu Bruch. Das möchte ich mit dieser Maßnahme vermeiden. Hierbei wird auch gleich die EWD gemessen. Laut Bauplan wären 4 Grad vorgesen. Die Auflage vom Höhenleitwerk wird soweit nachgearbeitet bis eine EWD von 1 Grad erreicht ist. Ein lenkbares Heckfahrwerk wird hergestellt und gleich eingbaut. Für die Seitenleitwerke sind 2 kleine Rudermaschinen in der Dämpfungsfläche eingebaut und pro Höhenruder je eine kleine Rudermaschine. Die Kabel können dann bei der Montage eingesteckt werden. Das Heckfahrwerk wird mit 2 Drahtseilen anglenkt. Mit 2 Stück M3 Schrauben kann das leitwerk dann angeschraubt werden. Gegen Feierabend sie die Teile dann bügelfertig.
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16.03.2020 - Heute erhielten wir von der Hausherrenschule nachfolgende Nachrift.

Sehr geehrte Herren der Modellbaugruppe Radolfzell,

wir möchten Ihnen mitteilen, dass unser Schulgebäude vom  17.03.2020 bis einschließlich September 2020  geschlossen ist.

Die Räume können in dieser Zeit nicht genutzt werden!

Wir bitten Sie aufgrund der momentanen Lage um Ihr Verständnis.

Vielen Dank und freundliche Grüße

03.02.2020 - Simon ist zwar noch am Bau seiner Schleppmaschine, hat sich doch schon wieder einen Frässatz von der Flugwerft Brendel zugelegt. Dieses mal is es eine Klemm 25 mit über 3 Meter Spannweite. Kaum ist der erste Abend herum ist der Rumpf schon zusammen geklebt. Einen 1:1 Bauplan gibt es nicht. Da alle Teile zusammengestekct werden können ist das auch nicht notwenig. Die Konstuktion ist sehr leicht und winidg. Die Bügelfolie wird das Modell schon zusammen halten. Schauen wir Simon einfach immer rmal wieder über die Schulter. Der macht das schon.

Ich hole heute die angefangene Foka hervor und lege diese auf den Bautisch. Der Segler soll dieses Saison in die Luft. Heute widme ich mich dem Kabinenrahmen und der Haube.

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07.02.2020 - wir begrüßen ein neues Gesicht in unseren Bauräumen. Gerd hat sich über den Winter eine CNC-Fräse gebaut und gleich einen CNC-Frässatz erstellt. Dazu hat er den Bauplan vom Multiplex - Oldtimer Buffalo digitalisiert und für das Fräsen aufbereitet. Heute baut er seinen ersten Flieger als Holzmodell. Dabei sind ihm die Kollegen behilflich. Der Rumpf soll ja schließlich auch gerade werden.

Joachim hat es fast geschafft. Sein neuer Segler ist toll geworden. Momentan ist das Modell komplett weiß. Doch das wird sich noch ändern. An der Unterseite hat wer schon einige farbige Rechtecke aus Plotterfolie aufgeklebt. So ist dann das Modell besser am Himmel zu erkennen.

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12.02.2020 - es geht voran! Zwischenzeitlich wurden die Tragflügel an den Rumpf angepasst und die Messingrohre in den Rumpf eingeklebt. Heute werden die Klappen am Flügel aufgezeichnet und ausgeschnitten
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13.02.2020 - heute melden sich 2 Kollegen aus den heimischen Bauräumen. Stefan hat sich den CNC-Satz der Orlik II von den Old Gliders zugelegt. Eine Kiste voll Holzteilen gilt es zusammen zu fügen, so dass ein 5 Meter großer Segler entsteht. Die ersten Tage bringt er nur mit dem Suchen der Einzelteile zu. Mittlerweile hat er schon den Rumpf beisammen und ist mit dem Beplanken schon recht weit. Natürlich kommt in diese Orchide eine Schleppkupplung in die Nase. Der neue Schlepper ist bereits gebaut und warten schon auf diesen Brocken.

Unser Harald begibt sich wieder in die Retro - Szene. Er baut gerade eine Electra nach dem Bauplan von Herr Biesterfeld. Dieses Modell wurde in den Anfängen von Graupner vertrieben. Stilgerecht will er einen Dieselmotor verbauen. Harlad hat mir schon viele Bilder geschickt und wird mir noch eine Baubericht liefern. Solch ein tolles Projekt muss einen eigenen Baubericht bekommen. Ichr könnt also schon gespannt sein.

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 14.02.2020 - und weiter geht es mit dem Bau der Foka. Da ich das mit den spaltfreien Ruder nun schon einige Male gemacht habe, geht dies recht flott von der Hand. An den Tragflügel werden wieder Hohlkehlen angeschliffen. Dann an der Kreissäge die Ruder um ca. 3-4mm gekürzt und Leisten zugesägt aus 8mm Balsa. An den Leisten wird dann mittig eine 3mm breite Nut eingesägt. Die Bowedenzüge werden mit Schmirgel angerauht, dann mit Uhu-plus eingestrichen und in die Nut geklebt. Mit Weißleim werden dann die vorbereiteten Leisten an die Ruder geklebt und mit Klebeband gesichert. Dabei sollte sich das Rohr mittig vom Ruder befinden und das Ruder gerade sein. Mit der Bowedenzuglitze wird kontolliert, ob diese schön läuft. Nun kann alles trocknen.
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19.02.2020 - draußen ist der Hemdglonkerumzug. Drinnen ist ist es schön warm. Joachim stellt seinen neuen Segler fertig. Dieser kann die nächsten Tage in die Luft.

Ich schlage heute die Klappen an die Flügel der Foka an. Wie schon oft in meinen Berichten beschrieben werden kleine Halterungen aus 3mm Birkensperrholz vorbereitet, dann die Ausschnitte auf der Kreissäge gesägt, die Halterungen zusammen mit dem inneren Bowdenzug montiert und mit dem Lötkolben die Aussparungen in das Styropor gebrannt. Nachdem alles schön passt und die Zulagen gerichtet sind, wird eingedicktes Harz in eine Spritze gefüllt und etwas davon in die Aussparungen im Flügel gefüllt. Dann kann alles zusammengesteckt werden. Mit den Zulagen wird dann alles schön in Stellung gespannt und kann so trocknen. Ich bin schon auf Freitag gespannt, ob alles geklappt hat.

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24.02.2020 - der Segler von Joachim ist fertig und wurde mit nach Hause genommen. Und schon wieder hat er einen neuen Flieger mit dabei. Es ist eine kleine Corsair in GFK-Bauweise. Heute wird der Flitschenhaken eingebaut.Damit wird dann der Flieger mit dem Gummi gestartet und danach der Motro eingeschaltet. Das ist, für solch kleine Flieger, eine sichere Methode, um das Modell in die Luft zu bringen.

Auch Simon ist heute wieder in den Bauräumen. Erst werden heute die gelben Säcke gefüllt. Dann baut er an der zweiten Tragfläche den Klemm weiter. Mit der Steckung scheint es Probleme zu geben. Da ist wohl bei der Modellwerft Brendel etwas schief gelaufen.

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09.03.2020 - die Kleinarbeiten nehmen doch noch richtig Zeit in Anspruch. Aber es geht der Zielgeraden entgegen. Die Kabinenhaube ist aufgezogen und der Pilot hat darin Platz genommen. Die Ruermaschinen im Tragflügel wurden schon mal eingebaut. Die Tragflügel und das Höhenleitwerk ist somit fertig zum Bespannen. 10 Meter Oracover  der Farbe orange sind bestellt. Das Seitenruder wurde mit weißer Folie bebügelt. Heute wird schon mal die Akkuhalterung vorbereitet und das Servobrett gerichtet. Mit dem 4S-Lipo scheint der Schwerpunkt doch schon recht gut hinzukommen. Am Mittwoch geht es weiter mit dem Einbau der Bowdenzüge für Höhen uns Seitenruder.

26.02.2020 - mit der Foka geht es zügig voran. Die Ruder sind spaltfrei angechlagen, die Randbögen sind dran, wurden schon verschliffen. Die Aussparungen für die Rudermaschinen sind gefräst. Aus Gründen der Festigkeit sind diese rund. Das Höhenruder ist beplankt und die Nasenleiste wurde heute angeklebt. Am Freitag geht es weiter mit dem Einbau vom Höhenleitwerk und dem Einbau der Rudermaschinen im Flügel.

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27.03.2020 - in unserer WhatsApp - Modellbaugruppe geht es rund. Damit ihr auch ein bisschen darüber informiert seid, stellen wir immer wieder die Bilder auf unserer HP ein und schreiben etwas dazu. Nachdem unsere Bauräume gschlossen sind, versucht sich unser Gerd mit dem Bau seiner MPX Buffalo in den heimischen Hallen. Immer wieder klären wir Zwischenfrage über unsere Gruppe.  Auch ist Gerd sehr kreativ, was die Servohalterung angehet. Diese erstelle er auf dem 3D-Drucker Die Rudermaschinen sind in der Höhe versetzt, damit die Ruderanlenkungen Platz haben.
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Auch die Motorhalterung wird im 3D-Druck erstellt. Ja, unser Gerd macht das doch recht perfekt.
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29.03.2020 - der Rohbau der Buffalo nimmt so langsam Formen an. Dieses Wochenende bugelt Gerd sein erstes Seitenruder mit Oracover und es steht die Beplankung der Tragfläche an. Auch das bekommt er ganz gut hin. Sicher, mit Hilfe aus den Bauräumen wäre alles leichter. Aber durch die mometane Situation müssen wir nun einfach durch.
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14.04.2020 - Micha meldet sich aus den heimischen Bauräumen zu Wort. Er hat seinem SIG - Doppeldecker das Fell abgezogen und diesen neu mit Oratex bespannt. Nach dem Aufbringen der Verzierungen aus Folie hat er den kompletten Flieger mit 2k - Klarlack lackiert. In der letzten Flugsaison hat sich der Flieger durch den 4-Taktersprit aufgelöst und so manche Verzierung ist davon geflogen. Das neue Design sollte nun beständiger sein. Übringens - im Flieger ist ein 14ccm Saito eingebaut. Dieser zieht den 3,5kg schweren Doppeldecker zügig durch die Luft. Die Spannweite liegt ja gerade mal bei 1400mm.
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So nebenei hat er noch einige Zellen für seinen Heli gerichtet. In die linke Zelle kommt die Mechanik vom TT Raptor 700 rein. Die tollen Lackierungen stellt sein Sohn her. Er ist mit der Airbrush ein kleiner Künstler.
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19.04.2020 - Dietmar meldet sich über unsere WhatsApp - Gruppe und stellt uns seinen neuen Heli vor. Dieses mal nicht elektrisch, sondern mit einer Turbine angetrieben. Als wir noch Flugbetrieb hatten absolvierte die Turbine schon mal einen Probelauf. Während der Corona - Zeit ist ja unser Flugplatz gesperrt. So hatte er nun ausgiebig Zeit um seinen neuen Heli fertig zu stellen. Die Zelle wurde in der Lackierwerkstatt fachmännisch lackiert, dann das Dekor aufgebracht und schlussendlich mit 2-K-Lack verwiegelt.

Wie wir alle, wartet nun Dietmar auch auf den Erstflug. Mals schauen, wann dies wieder möglich ist.

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Seglerschlepp bei uns im Verein.

Jedes Jahr führen wir in unserem Verein einen Segelflugwettbewerb durch. Eine Disziplin ist der Start mit der Winde. Der 2. Durchgang wurde mit Elektrosegler geflogen. 3 Minuten Segelflug mit anschließender Punktlandung waren gefordert. Unter den Kollegen wurden so die ersten 3 Gewinner erflogen. Für den Segelflug mit der Winde fanden sich die letzten Jahre kaum noch Teilnehmer. Beim Elektroflug hatten wir im letzten Jahr gerade mal die Kollegen für die Preise zusammen. Das gab also auch kein Sinn mehr.

Einige Jahre haben wir eine Vereinsschleppmaschine. Diese ist motorisiert mit einem Benziner. Aufgrund der Größe ist der Transport recht umständlich. Damit dies funktioniert muss immer eine Person dafür verantwortlich sein. Außerdem ist es meist nicht so einfach den Motor zu starten. Zudem fehlen uns hierzu die Seglerpiloten, welche sich einen Schlepp trauen.

Es ist also nicht einfach, unsere Kollegen für den Seglerschlepp zu begeistern. Jedoch möchten wir mir der nachfolgenden Überlegung doch nochmals ein Versuch starten.

Vor vielen Jahren hatten wir im Verein immer einige Big Lift mit Huckepackgestell. Dort konnte man den Segler darauf spannen und brachte diesen auf Höhe. Nebenbei wurden mit diesen Big Lift auch noch geschleppt. Was früher ging sollte heute doch auch noch klappen! So haben wir uns überlegt, uns einen Elektroschlepper zuzulegen und diesen auch mit einem Huckepackgestelle zu versehen. Dieser hat dann auch eine Schleppkupplung für die ganz mutigen Kollegen unter uns.

Auf Youtube sind einige Filme vom Joker XL mit Seglerschlepp zu sehen. Mit 6S wird ein Alpina mit 4,4 Meter auf Höhe gebracht. Dieses Modell sollte also unser Schlepper werden. Wir wollen nun nachfolgend über den Bau  und Flug mit diesem Modell berichten.

Über das Internet bestellt, lag nach kurzer Zeit das ARF-Modell auf dem Bautisch und wurde ausgepackt. Man kann sich immer wieder wundern, welche Qualität zu diesem kleinen Preis geliefert wird. Um zu planen werden schon mal die 6S oder 8S-Lipos platziert. 8S haben ausreichend Platz und bekanntlich hat ja ausreichend Leistung noch nie geschadet. So konnte gleich der Elektroantrieb und der Regler bestellt werden. Als Regler einen Hacker MASTERMEZON 120 LITE. Als Motor einen DYMOND GTX-5062 V2 im APC Luftschraube 16 x 8. Dieser Antrieb leistet, mit dieser Konfiguration, dann 1600 Watt. Das sollte für ein Modell mit 4kg Kampfgewicht mehr als ausreichen.

Parallel hierzu wurden einige Segler zusammen getragen. Eine ASH-25 von Robbe, einen Last Down von Staufenbiel und ein Bergfalke, nach dem Bauplan von Klaus Nietzer gebaut. Alle Segler haben 3,5 Meter Spannweite und sind komplett ausgerüstet mit Fernsteuerungen. Mit diesen Modellen können sich dann die interessierten Mitglieder am Seglerschlepp versuchen. Mit Schüler-Lehrerbetrieb sollte dies gefahrlos möglich sein. Außerdem haben wir für den Huckepack auch gleich noch einen Dardo. Dieser ist dann für die ersten Tests mit Huckepack gedacht.

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So widmen wir uns dem Einbau der Servos. Die Aussparungen müssen ja nur mit dem Lötkolben herausgetrennt werden und schon können die Rudermaschinen eingeschraubt werden. Die Beiliegenden Klipse und Gewindestangen sind in M3 ausgeführt und somit recht solide. Die Ruderhörner sind in GFK gefräst und müssen eingeklebt werden. Ebenfalls die Scharniere. All diese Tätigkeiten sind aber recht schnell erledigt.

Ein bisschen Aufwand bereitet die Schleppkupplung. Die beiliegenden Teile möchte ich nicht verwenden. Außerdem will ich ja die Kupplung so gestalten, dass auch das Huckepack damit bedient werden kann. Also wird diese kurzerhand selbst gedreht und gefräst. Auch die Halterung für den Elektromotor wird selbst hergestellt. Kein Problem – das war ja 50 Jahre mein Beruf. Eingebaut wird ein 16-Kanal-Empfänger. Um die Telemetriewerte aufzunehmen kommt ein UnisenseE von SM-Modellbau zum Einsatz. Diese Teile sind sehr preiswert und verschaffen den notwendigen Überblick beim Fluge.

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Und schon steht der Joker flugbereit auf dem Tisch und die ersten Testläufe werden gestartet. Laut Telemetrie zieht der Antrieb bei Vollgas gerade mal 40 Ampere. Dabei entwickelt der Propeller einen gewaltigen Schub. Ich denke, beim Schleppen, benötigen wir gerade mal den halben Schub. Dabei zieht der Motor gerade mal 20 Ampere. Bei diesem Stromverbrauch stehen ausgiebige Schleppflüge in Aussicht.

Als nächster Schritt steht das Huckepackgestell an. Wenn ich mich noch recht entsinnen kann, sind ca. 5 Grad negative Anstellung notwendig. So ist dann schnell das Gestell auf 6mm Pappelsperrholz aufgezeichnet, ausgesägt und verschliffen. Der Mechanismus zum Ausklinken stelle ich wieder Zuhause her.

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Zwischenzeitlich juckt es doch in den Fingern und wir wollen wissen, wie der Joker fliegt. Dazu haben wir als ersten Segler die ASH-25 auf Vordermann gebracht. Wenn Ihr wissen wollt, wie das mit dem Schleppen klappt, folgt einfach dem Link zu unserem Flugbuch.

19.06.2019 - Stefan hat von unseren Scheppaktivitäten gehört und uns eine wunderschöne DG-800 zur Verfügung gestellt. Leider sind einige Kleinigkeiten nicht in Ordnung. Sonst ist der Segler aber bruchfrei. Kurzerhand fahre ich vorbei und nehme das Modell mit in die Bauräume. Erst wird noch das Huckepackgestelle einmal mit Parketlack gestrichen, dann die Fernsteuerung in den Dardo eingebaut und programmiert. Anschließend schaue ich mir die DG noch genauer an. Das Scharnier von Seitenruder soll defekt sein. Das ist aber gleich wieder in Ordnung gebracht. Bei dieser Gelegenheit werden wir das Seitenruder gleich mit Drahtseilen anlenken. Danach wird erst mal das Rumpfvorderteil entkernt. Eine Menge überflüssiger Harzklumpen, diverse Bleistücke und ein halblebiges Servobrett werden aus dem Rumpf gebröckelt. Da im Rumpfinneren nichts angeschliffen war, geht dies recht einfach von Statten. Die Landeklappen sollen nicht funktionsfähig sein. Diese können ja einfach ausgehängt werden. Beim Nachschauen sehe ich, da ist ja nur was ausgehängt. Die Anlenkung werden wir, bei dieser Gelegenheit auch erneuern. Ansonsten sieht das Modell Top aus und nach der Schönheits - OP wird dieses wieder in neuem Glanz erstrahlen und uns sicherlich gute Dienste leisten.

Stefan, an dieser Stelle schon mal vielen Dank für diesen tollen Segler. Wenn die DG wieder flugbereit ist, werde ich Dich informieren und Du darfst gerne wieder an den Sender.

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21.06.2019 - das Huckepackgestell samt Dardo sind fertig und warten auf den Erstflug. Für die nächten Tage ist Regen vorausgesagt. Am kommenden Montag soll es aber wieder Flugwetter geben. Solange können wir ja noch die DG-800 richten. Die Landeklappen sind wieder funktionsfähig und es wurden gleich neue Bowdenzüge eingezogen. Ein neues Servobrett wurde gerichtet. Das Seitenruderservo liegt nun mittig und kann mir Drahtseilen angelenkt werden, Der Radschacht wurde hierbei gleich verschlossen und die reparierten Stellen mir Glasgewebe beschichtet. Dazu wurde die gesamt Rumpfinnenseite angerauht. Da die Steckung verbogen war, wurde diese auch gleich erneuert.
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An oberster Stelle stehen die neuesten Beiträge.

12.05.2020 - Liebe Vereinsmitglieder,

der Modellflugplatz ist wieder geöffnet.
Nachfolgend die wichtigsten Punkte der Corona-Verordnung vom 10.5.2020.
Ein Mindestabstand von eineinhalb Meter muss zwischen allen anwensenden Personen eingehalten werden.
Es sind 5 Personen auf 1000qm zulässig. Unser Platz hat ca. 3000qm.
Die benutzten Tische, Ablagen, Gegenstände, usw. müssen danach desinfiziert werden.
Es ist eine Person zu benennen, welche für die genannten Regeln der Verordnung verantwortlich ist. In unserem Fall ist es der Flugleiter.
Er dokumentiert mit dem Flugbuch die anwesnden Teilnehmer und prüft, ob die Vorgaben der Verordnung eingehalten werden..
Fremde Personen haben leider keinen Zutritt auf dem Modellflugplatz.

Bitte bringt Euch eine Sitzgelegenheit mit auf den Platz. Dann können wir auch in angemessenem Abstand zusammen sitzen..
Endlich können wir unser schönes Hobby an der frischen Luft wieder ausüben.
Bleibt weiter gesund!

12.06.2020 - es ist endlich soweit. Die Bella bekommt heute das erste Mal Luft unter die Tragflächen. Die Bellanca ist motorisiert mit einem Elektro-Getriebemotor, welcher 4:1 untersetzt ist. Mit 12S wird so ein Propeller mit 24x16 Zoll angetrieben. Der so erzeugte Schub ist gigantisch. Bei Vollgas fließen an die 100 Ampere. Über 10kg Schub werden vom Hersteller AnySys zugesagt.

Zuvor werden noch einige Bilder geschossen. Dann erfolgt der Erstflug. Nach ca. 3 Meter Rollstrecke hebt die Bella mit Halbgas ab und steigt senkrecht in den Himmel. Das Gegendrehmoment, welches vom Propeller erzeugt wird ist nicht ohne. Nach den Landung wird der Propeller mit 16 Zoll Steigung gegen eine Lufschraube mit 12 Zoll ausgetauscht. Der Strom ist dadurch lange nicht mehr so hoch, das Gegendrehmoment ist  viel kleiner und die Leistung ist immer noch mehr als ausreichend.

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Dann erfolgt der erste Schlepp. Toni hat seine ASH-26 dabei. Nach einigen Meter Rollstrecke gebe ich kurz etwas mehr Gas und der Schleppzug hebt ab und steigt steil in den Himmel. Das Gas kann auf Halbgas zurück genommen werden. Das reicht immer noch für einen Steigwinkel von ca. 45 Grad. Oben angekommen wird ausgeklinkt, die Landeklappen gesetzt und steil abgestiegen. Danach erfolgt der Seilabwurf, gefolgt von der Landung. Dabei biegt sich das Fahrwerk durch und die Bella zeigt uns einen tollen Überschlag. Das Fahwerk muss ich noch verstärken. Ansonsten hat mich der Schlepper schon jetzt überezugt. Ich denke, da werden die nächsten Wochen noch größere Brocken in den Himmel gezogen und einige Berichte folgen.
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12.05 - 35.05.2020 - endlich ist es wieder soweit. Wir dürfen wieder auf unseren Modellflugplatz. Zwar herschen die oben genannten Vorgaben. Damit haben wir aber keinerlei Probleme und halten diese konsequent ein. Auch kommen einige Kollegen zu verschiedenen Zeiten zum Fliegen. So bleibt es Wochentags doch recht ruhig und mittags sind regelmäßig einige Rentner zum Schleppen auf unserem schönen Modellfluplatz. Am Vatertag finden sich dann doch einige Kollegen ein und fliegen ihr neues Modell ein. Wir hatten ja in den letzten 8 Wochen Zeit uns ausgiebig dem Modellbau zu widmen.

Mauri hat in den letzten Wochen 2 Edge für Leon und sich selbst gebaut. Diese wurden diese Woche eingeflogen. Doch zuvor wurde zur Sicherheit die Modelle auf dem Bild festgehalten. Unser Peter hat, wie jedes Jahr, die Magareten auf der Landebahn stehen lassen. Diese müssen natürlich auf das Bild. Michael hat seinen neuen Heli eingeflogen und gestern haben Jörg und Leon eine neue Extra auf dem Platz. 2,6 Meter Spannweite, 110ccm Hubraum, gebaut mit feinsten Komponenten. Da würde sich gar mancher von uns die Finger lecken. Heute wird der Motor eingestellt. Da können wir die nächste Woche auf den Erstflug gespannt sein.

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06.05.2020 - ein schweizer Kollege sendet uns einige Flugbilder seiner Tiger Moth. Das Modell hatte vor vielen Jahren unser Horst gebaut und geflogen. Unser Harald hat es dann viele Jahre in Ehren gehalten. Über unseren Flohmarkt ist das Modell nun in die Schweiz verkauft worden. Wie auf en Bilder zu sehen ist dort der Modellflug möglich.

Heute entscheiden unsere Häuptlinge, wann unser Modellflugplatz wieder genutzt werden kann. Dann drücken wir mal die Daumen, dass auch wir wieder unser schönes Hobby ausüben können.

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14.03.2020 - schönes Wetter und Micha startet den erneuten Versuch mit seiner Stuka. Anfangs gibt es Probleme mit der Zündung. Laut Beschreibung stellt diese nach 30 Sekunden aus Sicherheitsgründen ab. Mit dem Neustart der Zündung springt der Motor dann sofort an. Dieses Mal läuft der Motor erst mal eine Tankfüllung durch. Nachdem der Motor sauber läuft geht es ab in die Luft. Und da gibt der Flieger ein tolles Bild ab. Bei der Landung zeigt das schlecht gedämpfte Fahrwerk dann seine Wirkung. Der Flieger sprint und überschlägt sich danach. Der Prop ist hin und das Seitenleitwerk ist beschädigt.
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08.02.2020 - die ersten Sonnentrahlen locken unsere Kollegen auf den Modellflugplatz. Alle Parkplätze sind ab 15:00 bereits belegt und viele Modelle stehen im Vorbetreitungsraum. Kein Wunder. Nach den langen Wintertagen macht das Modellfliegen wieder besonderen Spaß. Die Kollegen, welche nicht gerade fliegen sitzen auf dem Bänkchen und lassen sich die Sonne ins Gesicht scheinen. Fachgespräche über die neuen Modelle sind angesagt. Und die Sonne meint es heute besonders gut und zaubert uns eine Röte ins Gesicht. Vom Heli bis zum Turbinenflieger sind heute alle Klassen vertreten und kein Bruch ist zu verzeichen. Alle Kollegen sind also nach den langen Wintertagen noch in Übung. Neue Modelle, welche über den Winter gebaut wurden sind noch nicht dabei. Für diese warten wir noch auf die schöneren Tage.
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Rückblick auf das vergangene Jahr.
Wie jedes Jahr wurden wieder die Bäume geschnitten und kräftig Brennholz gesägt und gespaltet. Peter hat 2 Gitterboxen organisiert. Nun findet das Brennholz in diesen Platz und somit wurde auch gleich um die Hütte herum aufgeräumt, Einiges Ungetier hatte sich hinter der Holzbeuge schon wieder breit gemacht.

Die Flugsaison startete mit dem Beginn meiner Rente. So konnte ich, in meiner Freizeit ganz unserem tollen Hobby widmen. Gar manchen Nachmittag war Nala und ich auf unserem schönen Modellflugplatz. Auf der Bank sitzend, den Blick auf unseren Hausberg gerichtet wurde zusammen mit den Kollegen gesegelt.

Erstmals und nach mehreren Anläufen waren wir bei den Kollegen in Sipplingen und hatten einen tollen Tag mit super Flugwetter. Leider waren gerade mal eine Handvoll Kollegen von unserem Verein anwesend. Ein Gegenbesuch wurde beschlossen. Wegen schlechtem Wetter viel auch dieser ins Wasser.

Die über den Winter gebauten Modelle wurden eingeflogen. Dazu wurde für den Verein ein Startwagen beschafft. Dieser ist in der Hütte gelagert und kann rege benutzt werden.

Ein großer Zugewinn für den Verein war die neue Schleppmaschine. Elektrisch angetrieben mit 8S wurde so mancher Segler auf Höhe gebracht. So haben wir uns über WhatsApp immer wieder bei schönem Wetter verabredet und geschleppt. Und schönes Wetter hatten wir ja üppig. Für die Kollegen, bei welchen es noch am Mut fehlte, wurde der Segler mittels Huckepack auf Höhe gebracht. So konnte mancher Kollege für den Seglerschlepp gewonnen werden. Und es werden diese Saison immer mehr.

Um Neulinge für das Schleppen zu begeistern, habe ich einige Segler mit Fernsteuerung bestückt. Mit den gestellten Fernsteuerungen und Modellen haben einige Kollegen den ersten Seglerschlepp selbst ausgeführt. Gar mancher hat nun einen eigenen Segler mit Schleppkupplung.

Nachdem das Schleppen auf unserem Platz großes Interesse gefunden hat, werden wir die Vereinsschleppmaschine dieses Jahr wieder aktivieren. Gespräche mit einem Kollegen wurden schon geführt. Dann sind mehrere Schleppmaschinen am Platz und ich komme mit meinem Segler auch mal in die Luft.

Ein tolles Event war der Besuch auf der Hahnweide. Dort konnten wir die manntragende Fraktion aus den vergangenen Tagen bestaunen. Die Kollegen, welche am Samstag anwesend waren konnten das komplette Programm bestaunen. Leider gab es am Sonntag einen kleinen Flugunfall und das Programm wurde abgebrochen. Diese Kollegen hatten leider etwas Pech.

Erstmals haben wir 2019 einen Spaßwettbewerb auf unserem Modellflugplatz durchgeführt. Viele Beteiligte und lachende Gesichter waren zu sehen. Mit dem Erlös aus dem Getränkeverkauf wurden Grillgut und Getränke gekauft. Seit langer Zeit gab es auch mal wieder Preise zu gewinnen. Leon, unser Jüngster hat dabei wieder kräftig abgeräumt. Dieses Jahr werden wir dies wiederholen.

Eine sehr gute Lösung für den Verein sind die zu leistenden Arbeitsstunden. Viele Arbeitspunkte wurden so erledigt und über 50 Stunden wurden geleistet. Diese hat, in den vergangenen Jahren, unser Peter mit erledigt. Wenn Peter am Platz gearbeitet hat, waren immer einige Helfer dabei und gingen ihm zur Hand. Unter fachkundiger Anleitung habe so einige von uns das fachgerechte Schneiden von Bäumen erlernt. Beim wöchentlichen Rasenmähen war er nicht mehr alleine. Ein Kollege war zumindest noch anwesend. Man weiß ja nie, was passieren kann.

So hoffen wir auch diese Flugsaison wieder auf viel tolles Wetter, einen unfallfreien Flugbettrieb und wünschen allen aktiven Kollegen Holm und Rippenbruch.

GPS Sportklasse Wettbewerb am 25.08.2018 auf unserem Fluplätzle.

Vergangenes Wochenende fand der erste GPS Sportklasse Wettbewerb am Bodensee auf dem Gelände meines Heimatvereins, der MBG Radolfzell, statt. Nach vier Monaten perfektem Sommer versprach das Wetter pünktlich zum Termin aber Regen, Wind und Wolken. Da wir Modellflieger aber auch Optimisten sind fanden sich dennoch 13 Piloten aus Deutschland, Schweiz und mit der weitesten Anreise aus Tschechien ein.

Das Wetter versprach für den Vormittag fliegbare Bedingungen, sodass wir uns gleich ans Werk machten und hintereinander 3 komplette Durchgänge fliegen konnten.

Erstaunlicherweise ist die Luft sehr gut, dass trotz geschlossener Wolken und 30km/h Wind gleich 3-10 Runden geflogen werden konnten. Philip Kolb markiert gleich zu Beginn sein Können und bucht den Rundensieg auf sich.

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Die zweite Runde direkt im Anschluss liess bis zu 6 Dreiecken zu unter leicht schwächeren Bedingungen.

Es war volle Konzentration nötig, sowohl für die Piloten, als auch für deren Teampartner bei der Navigation. Das Gelände der MBG Radolfzell ist im GPS Triangle Zirkus mit Abstand das engste aller Austragungsorte. Der Platz ist eingebettet zwischen Hügeln und umgeben von Maisfeldern und bietet bei schönem Wetter viele Ablösepunkte für Thermik und Hangaufwind. Spannend vor allem für die Piloten ist der erste Wendepunkt, der in ca. 80m Höhe über einem Wald liegt, sodass taktisch gut überlegt sein will, die letzte Runde noch in Angriff zu nehmen, oder lieber etwas schneller und dafür ein Dreieck weniger zu fliegen. Der dritte Wendepunkt liegt vor einem kleinen Südhang in unmittelbarer Nähe der Strafzone, die unter 60m nicht durchflogen werden durfte. So war der Korridor recht eng und man musste sehr genau auf’s Navi schauen, bzw. der Navigator.

So wurden im Speeddurchgang etwas geringere Geschwindigkeiten verbucht, als es sonst auf freien Plätzen möglich ist, was Andreas Kunz mit 118km/h am Besten gelang.

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Geflogen wurde mit DNA, Calvados und Vortex und trotz teilweise sehr windiger Bedingungen und nur einer Landerichtung gab es keinen einzigen Schaden. Dies ist sicherlich auch der vereinfachten Landewertung und der Local Rule zu verdanken, dass im Falle einer Überkreuzung oder zu viel Rückenwind der Motor wieder gestartet werden durfte auf Ansage des Landerichters. Dies trug entscheidend zur Sicherheit bei und entspannt alle Teilnehmenden.
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Leider versprach das Niederschlagsradar für den Nachmittag nur noch geringe Chancen auf Flugwetter, sodass wir nach einem tollen Mittagsessen mit Grilladen, Kartoffelsalat und Kuchen den Wettbewerb beendet haben um die Teilnehmer mit weiter Anreise noch einigermassen zeitig heimkommen zu lassen.

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Das Treppchen teilen sich Philip Kolb auf dem 1. Platz, Josef Mögn auf dem 2. Platz und Andreas Kunz auf dem 3. Platz. Herzlichen Glückwunsch!

Es war ein toller Wettbewerb, laut Aussage vieler Piloten auf einem äusserst spannendem und interessantem Gelände und wir hatten viel Spass. Ein grosser Dank geht auch an die MBG Radolfzell und deren Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben und mit toller Verpflegung die nötige Stärkung zur Verfügung gestellt haben. Erfreulicherweise habe sich auch einige Besucher eingefunden, die gespannt dem Wettbewerb zugeschaut haben. Gerne sind wir nächstes Jahr wieder am Start, diesmal mit besserem Wetter!

Benjamin Dähn

Ein Dankeschön an Benjamin für den tollen Bericht.

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