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Ein Besuch vom internationalen Jetmeeting auf dem Heuberg.

Der Modellflugverein MFC-Heuberg veranstaltet in diesem Jahr zum ersten mal offiziell ein internationales Jetmeeting am Samstag den 09.06.2012.

Wenn solch eine Veranstaltung schon mal bei uns in der Nähe ist hält uns nichts mehr zurück. Da sind wir selbstverständlich dabei!


Und wir bereuen es nichts! Kaum angekommen erwarten uns eine breite Palette von Jetmodellen. Leider kommen auf den Bilder die Dimensionen der Modelle gar nicht so richtig zur Geltung. Es sind hier nur mal die schönsten Modelle aufgeführt und das immer gleich vier mal pro Bild. Hätte ich alle Modelle hier einzeln abgelichtet, hätte es den Rahmen vom Bericht gesprengt.  Wie bei den Motormodellen sind 3 Meter Spannweite oder Länge keine Seltenheit mehr. Auffallend ist auch die Zuverlässigkeit der Turbinen. Da gab es den ganzen Mittag nicht einen Aussetzer. Dafür gab es bei den pneumatischen Einziehfahrwerken wieder einige Knickebeine.

Linkes Bild.
Interessant war der Nachbau der amerikanischen X-Serie, daneben die Rafale, darunter der Nachbau der Airmacchi, daneben eine Viper Jet. Der Unterschied bei den vier Modellen? 3 Modelle tragen die Handschrift von Modellbauern. Eines wurde lediglich zugekauft.

Rechtes Bild.
Eine riesige F-18 und eine 3 Meter große Vampire wurden gekonnt vorgeführt. Die Futura ist pfeilschnell unterwegs und erzeugt dabei ein beeindruckendes Geräusch. Die Rafale war mit einem Elektroimpeller ausgerüstet. Seine Vorführung wurde mit regem Applaus belohnt. Die Macchini von BZ beeindruckte durch wendige Flugfiguren. Marcus und ich haben über den Bau von diesem Modell schon gesprochen. Da wird sich vielleicht was tun!

Nicht schlecht, was man nicht so alles für Geld aus Billiglohnländer bekommt. Eine wunderschöne Mirage, Viper Jet oder Futura, schon in der Form lackiert. Die Modelle sind zwar schön anzuschauen. Leider kommen da die kreativen Modellbaufähigkeiten leider etwas zu kurz. Jeder, mit dem nötigen Kleingeld  kann sich so ein Teil ja kaufen. Der sachkundige Modellbauer weis da die selbst gebauten Modelle eher zu schätzen.

Linkes Bild.
Die große Mirage 2000 von Feibao 1,64 Meter Spannweite bei einer Länge von 2,46 Meter. Die Cutlass F7U-1 und darunter ein MB-339 von BZ.

Rechtes Bild.
Die Mirage hatte Startprobleme und musste einige Male gelöscht werden. Kaum zu glaube, dass es die Futura auch als manntragendes Flugzeug in Amerika gibt. Ein Kollege aus Hilzingen hat mich da aufgeklärt. Die F-18 von Michael wurde diesen Mittag einige Male gekonnt vorgeflogen, genauso wie das Experimetalflugzeug aus der X-Serie vom schweizer Kollegen.

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Und da war wieder die Vorführung der F-18 von Michael. 25 Kilo Kampfgewicht wurden imposant vorgeflogen. Der Seitenwind machte dem Modell schwer zu schaffen. Doch dann war mein Traummodell an der Reihe. Eine wunderschöne selbst gebaute Fouga Magister mit 3 Meter Spannweite.  Kaum zu glauben, wie schnell das Modell unterwegs war. Selbstverständlich habe ich diesem Modell ein Foto in voller Größe gewidmet. Nicht alle Tage bekommt man so etwas vor die Linse.

Und Jörg Rehm weilte heute auch unter uns. Er hatte seinen Voll - GFK-Eigenbau "KF ProJet" mit dabei. Lipozellen 12S2p mit 8 Amperstunden treiben den 144mm Eigenbauimpeller an. Der Schub soll 170 - 180 Newton betragen. Das Modell war vielleicht flott unterwegs. Ich schätze mal so um die 300 Stundekilometer. Dabei kein typisches Impellerheulen, sondern ein leises Zischen. So hatte ich alle Schwierigkeiten beim Filmen vom Flug. Leider hatte Jörg nach einigen Minuten einen technischen Defekt am Regler und musst das Modell im nahegelegenen Wald landen. Dabei wurde es beschädigt. Drücken wir ihm die Daumen, dass der Schaden nicht so groß ist.

Abschlusswort.
4 Kollegen der MBG-Radolfzell verbrachten einen tollen Tag auf dem Heuberg, umringt von Manntragenden Segelflugflugzeugen vom Klippeneck. Die Segelflugzeuge in der Höhe, darunter die Vorführungen der Jetmodelle. Wir konnten uns von der Zuverlässigkeit der Turbinen und den 2,4 GHz Anlagen überzeugen und nahmen wieder genug Ansporn und Ideen für unsere Jets mit. Noch eine kleine Anmerkung meinerseits. Von den ca. 50 Modellen war tatsächlich noch eine F-15 mit 35 MHz dabei. Doch eines muss man dem mutigen Piloten lassen - er erhielt viel Aufmerksamkeit mit seiner langen Antenne! Spaß bei Seite. Wieso sollte die 35er Anlage nicht funktionieren. War ja keine zweite 35 MHz-Anlage dabei, welche stören konnte.

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Gerhard Kenner