Wir bauen den Taurus von Ed Kazmirski.

 

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Wir schreiben das Jahr 1971 und ich war gerade mal 16 Jahre alt. In Ferienarbeit habe ich mir das Geld verdient für den Taurus - Baukasten von Top Flite. Das Modell war mein erster Tiefdecker und wurde mit einem Webra Blackhead 10ccm ausgerüstet. Ich kann mich noch sehr gut an den Tragflügelbau erinnern. Dieser hatte keine Nasenleiste und so musste die Beplankung zuvor genässt und um einen Besenstiehl herumgewickelt werden. Mit Klebband verblieb diese dann bis alles wieder trocken war. Dann konnte die Beplankung an das Flügelvorderteil geklebt werden. Das Ergebnis war sehr leicht, aber auch sehr empfindlich.

Eine weitere Besonderheit war der Bau vom Höhenleitwerk. Dieses wurde in Stegbauweise hergestellt und oben und unten einen konischen Aufleimer aufgeklebt. Dieser wurde dann in Form geschliffen und anschließen bespannt. Diese Art der Bauweise konnte man in dieser Zeit bei vielen Modellen der Anbieter sehen.

In der Lehre hatte ich noch genügend Zeit und so war der Taurus innerhalb weniger Tage gebaut. Die Farbgebung war rot-weiß. Als Fernsteuerung kam eine Simprop Digi 7 + 1 zum Einsatz. Diese hatte ich gebraucht für 700 deutsche Mark gekauft.  Als das Modell flugbereit war ging es gleich zum Erstflug. Auf einem Landwirtschaftsweg wurde gestartet. Der Erstflug dauerte gerade mal 2 Minuten. Danach versagte die Fernsteuerung ihren Dienst. Das Modell schlug in einer langsamen Rolle ein und alles war zerstört. Damals hatte ich fast die Lust am Modellbau und Flug verloren, machte aber nach einigen Tagen mit dem Modellbau doch wieder weiter.

Damals konnte ich zeitgleich mehrere Modelle bauen. Im nachfolgenden Bild habe ich einen Ali von Hegi gebaut und parallel dazu gleich nochmals einen Taurus für Franz. Die große V-Form fanden wir damals nicht so toll. So wurden die Tragflügel meist auf dem Rücken aufgebaut oder nur minimal unterlegt. Beide Modelle waren mit der Modefarbe orange bespannt und lackiert. Dazu ein dunkles blau und unsere gewohnten Verzierungen. Diese waren unser Markenzeichen. Das war damals noch auf dem Fliugplatz von Böhringen. Ja, lang - lang ist es her.

 

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Irgendwann wollte ich den Taurus wieder bauen, wenn die Fernsteuerungen wieder besser sind, so mein Vorsatz.

Nach bald 50 Jahren ist es nun wieder soweit. Durch einen Zufall ist mir der Bauplan vom Taurus wieder in die Hände gekommen. Im Internet bin ich dann auf 2 Berichte gestoßen.

https://modellflugsport.ch/sites/default/files/ed_kazmirski_kopie.pdf

https://modellflugsport.ch/sites/default/files/kazmirski_modelle.pdf

Und schon ist mal wieder soweit. Ich baue den Taurus zum zweiten Mal!
Damals war es ein Modellbaukasten – heute erfolgt die Grundlage dazu am Computer. Einige Stunden abzeichnen am Computer ist angesagt. Dabei wird auch die Konstruktion an einigen Stellen zeitgemäß geändert. Die Ausgabe erfolgt dann als CNC-Daten für die Fräse. Der Modellbau ist fast wie früher, nur etwas passgenauer. Nun ist genug geschrieben und wir beginnen mit dem Bau von unserem Taurus.

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30.04.2018 - Wir starten den Bau vom Taurus. Nachdem der Bauplan abgezeichnet und die CNC-Programme erstellt sind, läuft wieder mal die CNC-Fräse. Ich sitze daneben und schaue zu, wie alle Teile fein säuberlich heraus gefräst werden. Dies geschieht mittlerweilt mit einer solchen Sicherheit, dass zwischendurch auch andere Tätigkeiten durchgeführt werden können. Gegen Feierabend sind 2 Sperholztafeln gefräst und alle Teile vom Taurus sind verputzt. Der Zusammenbau kann beginnen.

14.05.2018 - mittlerweile wurden die Seitenteile zusammengeklebt und 8x8 Vierkantleisten auf die Seitenteile an den Rändern aufgeklebt. Alles zusammen wurde auf das Baubrett mit einige Stecknadeln geheftet. Während der Trockenzeit wurde schon mal das Höhenleitwerk in Stegbauweise gebaut. Als Nasenleiste wurden 10x10 Balsaleisten verwendet. Nach dem Bauplan wurden schon mal die Höhenruder aus 10mm leichten Balsaholz zugeschnitten. Da mir heute das Werkeln gut gelingt, werden auch gleich noch die Motorträger aus 10mm Buche auf der Kreissäge gesägt, die Kontur aufgezeichnet und auf der Dekupiersäge zugesägt. Dann noch ein bisschen geschliffen und schon passen die Träger in den Rumpf. Einkleben werde ich die Träger noch nicht, da ich erst mal den Goldkopf einpassen möchte. Falls noch nachgearbetet wird, geht dies noch leichter. Heute wurde viel geschafft und ich fahre zufrieden nach Hause.

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16.05.2018 - nach Bauplan ist der Rumpfrücken aus einem 25mm dicken Brett hergestellt und innen ausgehöhlt. Aus Gewichtsgründen wird dieser dann aus 8mm Balsabretter hergestellt. An der Kreissäge wird das Brett 45 Grad gesägt und auf eine Breite von 30mm. Und schon können die zwei Rumpfrückenteile angeklebt werden. Während der Trockenzeit wir die Oberseite vom Höhenleitwerk fertig gestellt. Dazu wird das Leitwerk auf das Baubrett geheftet. Die Auflage längs ist 4mm stark. Am Mittelteil wird die 3mm Verstärkung eingepasst. Damals haben wir für den Taurus eine Kabinenhaube einer von der Piaggio von Robbe verwendet. Diese Haube wurde dann später auch für dem legenderen Mäxi eingesetzt. Dank ebay habe ich noch solch eine Haube geschossen. Leider in blau. Vielleicht mache ich da doch einen Abguss und ziehe eine glasklare Haube. Habe ja noch ein bisschen Zeit und kann mir das ja noch überlegen.
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25.5.2018 - und wieder sind einige Abende vergangen und der Rumpfbau ist weiter fortgeschritten. Nachdem aus 8mm Balsa der Rumpfrücken aufgebaut, mit einigen Schraubzwingen gespannt und getrocknet ist, kann dieser verundet werden. Nun kommt so langsam die runde Form vom Taurus zum Vorschein. Nun werden an der Rumpfunterseite auch die Hilfsppanten aufgesetzt. Auch hier wird der Rumpf noch rund. Während der Trockenzeit wird mal am Höhenleitwerk, mal am Seitenleitwerk weiter gebaut. So sind am heutigen Freitag sogar schon die Ruder mit den Scharnieren angeschlagen. Auf der Innenseite am Motorraum werden noch 8mm Füllteile eingesetzt. Auch hier soll der Rumpf ja noch schön abgerundet werden. Als nächsten Schritt werden ich Zuhause den Anlenkhebel herstellen für das Höhenruder. Dann kann bald das Höhen- und Seitenleitwerk aufgesetzt werden.
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28.05.2018 - heute beginne ich mit dem Bau der Tragflügel. Balsaholme 5mm x 10mm werden auf der Kreissäge zugesägt. Der untere Holm wird auf das Baubrett geheftet. Bis zur Mitte der Flügelhälfte wird der Holm aufgedoppelt. An den Rippenenden wird eine Leiste 10mm x 10mm auf das Baubrett geheftet und kontrolliert, dass der Flügel keine Schränkung bekommt. Das geschieht durch Messen der Mittellinie hinten und vorne am der Wurzelrippe und Endrippe. Beide Mittellinien sind parallel zum Baubrett. Dann können auch schon die Rippen mit Weißleim aufgeklebt werden. Da die Rippen so toll auf die Holme passen, erübrigt sich die Sicherung mit Stecknadeln. Lediglich ein Stahllineal wird auf die Flügelenden aufgelegt. Die Nasenleiste 10mm x 10mm wird auch gleich mit Weißleim eingesetzt und mit einigen Stecknadeln gesichert. Die Klebestellen noch etwas nachgeklebt und mit dem Finger verstrichen und schon kann das Gerippe trocknen. Abschließen wird noch die Rumpfunterseite vorgehobelt und rund geschliffen. Ebenfalls werden die Seitenteile der Rumpfschnautze leicht verrundet. Für heute lassen wir es gut sein. Am Mittwoch geht es weiter mit dem Flügelbau.

04.06.2018 - wieder einmal eine himmlische Ruhe in den Bauräumen. Heute werden die zwei Flügelhälften abgespannt und nach Bauplan auf Länge geschnitten. Dann werden die mittleren Holme entsprechend der V-Form angeschrägt. Nach Plan werden einseitig 4-1/2 Zoll unter einer Flügelhälfte unterlegt. Das erscheint mir recht viel V-Form. War vielleicht mal früher sinnvoll. Doch sieht das nicht so schön aus. Schlussendlich bekommt der Flügel dann 75mm unterlegt. Als ich den Rumpf drauf halte, bin ich mit der V-Form zufrieden. Ein bisschen Retro muss der Taurus ja darstellen. Mit 5-Minuten Epoy werden die Holme stumpf zusammen geklebt und mit Stecknadeln gesichert. Kaum ist die Klebestelle trocken, können auch schon die Knickverstärkungen eingepasst und auch gleich eingeklebt werden. Da mich heute Peter besucht, ist der Abend recht kurzweilig und im Handumdrehen ist es schon wieder Zeit, nach Hause aufzubrechen. Bis nächsten Mittwoch.

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11.06.2018 - die Unterseite vom Tragflügel ist mittlerweile beplankt mit 1,5mm Balsa. Dies geschieht erfahrungsgemäß am schnellsten mit Pattex Kontaktkleber. Im Bereich der Nasenleiste und der Beplankungsstöße verwende ich Uhu-hart. An den Stellen wo es halten muss nehme ich Weißleim. Da noch ein bisschen Zeit ist, werden die Ruder vom Höhenleitwerk fertig gestellt. Zuhause habe ich einen Ruderhebel aus beidseitig beschichteten Platinenmaterial hergestellt. Das kann super mit dem Federstahldraht verlötet werden. Die Ruder werden mit dem Hebel zusammen montiert und dann konisch gehobelt und geschliffen. So wird es heute wieder recht schnell 20 Uhr. Es ist wieder Zeit zu gehen. Am Mittwoch geht es weiter mit der Oberseite.

13.06 und15.06.2018 - nach 2 Abenden ist auch die komplette obere Beplankung drauf. Das Höhenleitwerk wurde nochmals nachgearbeitet. Nun ist es fertig zum Bespannen. Die letztenTage habe ich nochmals einen wunderschönen Goldkopf mit Dämpfer ersteigert. Dieser kommt in den Taurus. Den Motor, welchen ich schon habe kommt im meine Glasvitirne. In dieser werden alle Motoren ausgestellt, welche ich schon in meinem Leben hatte.

20.06.2018 - 3 Kollegen bauen momentan in den kühlen Bauräumen und es geht lustig zu. Trotzdem geht es zügig weiter mit dem Bau vom Taurus. Heute werden die Randbögen in Form gebracht. Dies geschieht vorzugsweise mit der Raspel und einer Zulage aus Kunstoff bei den Rippen. Dann kann mit der Raspel schon mal bis auf einen mm hin vorgearbeitet werden. Dann noch ein bisschen schleifen und schon ist dies erledigt. Nun werden erst mal die Querruder auf Länge geschnitten und die Querrudersegmente eingepasst und montiert. Zwei Dübel für die Flügelbefestigung wurden schon gebohrt. Die 6mm Dübel sind eingesetzt. Die Halterungen für die Schrauben sind montiert, die 2 Schauben werden von innen eingeschraubt, so dass diese etwas vorstehen, die Tragfläche wird aufgesetzt und durch Andrücken enstehen 2 Druckstellen durch die Schrauben. An diesen werden die Druchgangsbohrungen gebort und schon kann der Flügel an den Rumpf geschraubt werden. Die Bohrungen passen super. Beim vermessen der Geometrie muss ich zudem feststellen, dass alles passt. Ich habe also alles richtig gemacht.

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29.08.2018 - mittlerweile wurde Zuhause das Bügeleisen geschwungen. Unten blau, oben natur und rot. Und das alles mit Solartex Antikfolie. Jetzt sieht der Saturn aus wie in den 70er Jahren. Damals Seide und Spannlack. Heute mit neuer Bespanntechnik. Nun ist Zeit für den Anlageneinbau. Dies wieder in gewohnter Marnier mit M3-Gewindestangen und den passenden Klipsen. Im Rumpf wieder Bowdenzüge und 1,5mm Federstahldrähte. Diese Art der Anlenkung hat mich noch nie im Stich gelassen. Heute werden abschließend noch Fotos von der Seite und von oben geschossen. Dann kann ich schon mal zuhause die Folienschnitte vorbereiten. Noch 1 bis 2 Abende. Dann kann sich der Taurus wieder in die Luft erheben, wie schon Mal 1971. Ich hoffe nur ein bisschen länger. Damals waren es geraden Mal 2 Minuten bis zum Aufschlag.
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Nach zwei Jahren recht erfolgreicher Teilnahme an GPS Wettbewerben der Sport Klasse mit der Alpina 4001 kam der Gedanke, einen passenderen Flieger zu kaufen um technisch mithalten zu können. Den Regeln entsprechend darf dieser 5m Spannweite haben und nicht mehr als 7kg wiegen bei einer Flächenbelastung von max. 75gr/dm².

Durch die guten Kontakte in die GPS Szene und dem Zufall, dass ein Modellflieger in Konstanz einen alten Alpina 5000 Rumpf verkaufen wollte entwickelte sich der Plan, selber ein Flugzeug zu bauen. Nach anfänglichen Eigenversuchen bei der Profilwahl hat sich Philip Kolb, der Profil Guru schlechthin, bereiterklärt, einen Race Flügel für uns zu entwerfen und hat uns die berechneten Profile zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür Philip!

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 Selbst ein neues HLW ist geplant
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Die Eckdaten der Alpina „Race“.
Spannweite 4,5m, 7Kg, Flächenbelastung max. 75gr/dm².
Emanuel und ich bauen nun in Eigenregie den Flügel und das Leitwerk in Styro- Abachi Bauweise.
Der Philip hat den Flügel so ausgelegt, dass er nicht zu dünn ist, sonst wäre die Styrobauweise nicht mehr machbar und die Scharnierlinie ist gerade mit jeweils 3 Klappen pro Fläche. Das erspart dann die Störklappen.

Die Kerne haben wir auf der CNC-Styro Maschine geschnitten und mal aneinander gelegt

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 Vom Aufbau her beginnen wir mit den Unterseiten beider Flügel mit 0,8mm Abachifurnier, welches mit 80gr CFK Gewebe im Winkel von 45° voll belegt wird und einer zusätzlichen Lage 80gr CFK bis 1/3 der Fläche mit 0° Winkel.
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Als Scharnier kommt Armidgewebe zum Einsatz. Das ist blöd zu verarbeiten….aber was solls…. soll ja halten und wir wollen keine Spalten am Flügel. Ziel ist, dass er fertig gebaut so aussieht wie eine Fläche der Flugzeuge von Tangent, nur ohne Servogestänge und Abdeckungen. Einfach komplett glatt. Das geht zu zweit super, und wir können nach 2 mal 24h Absaugen zwei tolle Unterseiten in den Händen halten.

So sieht die Vakuum Montur aus. Wir saugen mit einem Unterdruck von -0.15 bar ab.

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Und so das Resultat. Perfekt!
Jetzt nur noch den Deckel drauf und los geht’s----aber so leicht wird das dann doch nicht. Jetzt kommen erst die Herausforderungen mit dem ganzen Innenleben.

Zwischendurch haben wir auch den Flächenverbinder hergestellt. Als Informationsquelle zu der ganzen Arbeit dient das RC- Network. Da findet man alles. So auch die Bauweise des Verbinders.
Im Grunde völlig simpel und günstig zu machen. Und sieht echt cool aus das Teil.

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Aluvierkant Rohr aus dem Baumarkt und 2 Alu Latten und ein wenig Regalboden mit der entsprechenden V- Form von 8° aneinander geklebt ergeben die Form. Das ganze wird eingefettet mit PVA Trennmittel.
260m CFK Rovings sind nass und werden in die Form gelegt und anschliessend gepresst.

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Hier noch die Herstellung der Hülsen: Einfach den Verbinder mit Butter einreiben, eine Lage Backpapier drauf, CFK Schlauch drüber, Abreisgewebe drauf und mit Schrumpfschlauch einsaugen und 24h warten.

Der fertige Verbinder mit den Hülsen. Diese bauen wir dann als nächstes mit dem Hauptholm in den Flügel ein.

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Mauri stellt uns seine neue Lady vor.

Spät im Jahr hat sich auch bei mir eine Neuigkeit ergeben: auf der Suche nach einem GFK Jet bin ich über zahlreiche Optionen gestoßen. Zuletzt entschied ich mich gegen die PC9 mit Turbo-Prop – evtl später. Finanziell auch wirklich eine Herkulesaufgabe. Mit einem kleinerem Budget ging´s auf die Suche.

Die „Neue“ Lady im Modellbau-Hangar hört auf den Namen VIPERJET und ist diejenige von Skymaster in der 2m Version. Diese war einige Wochen in Frankreich inseriert – zuletzt gab es ein Treffen im IKEA Freiburg. Ein wahres Schnäppchen wenn man bedenkt, dass die Turbine, sowie der Rest nagelneu ist. Im Deal mit Jessica mussten jedoch 2 Modelle weichen. Ich habe den Jet in der ARF Version entstanden. Lediglich der Innenausbau war noch zu erledigen. Mittlerweile habe ich einige Abende damit verbracht, den Ausbau zu vollenden. Alle Brettchen sind aus Pappelsperrholz entstanden und mit einem Strukturlack versehen. Als Turbine kommt eine nagelneue Kingtech K100G rein (war bereits enthalten).  Das Fahrwerk ist von Skymaster (Scale) und „leider“ pneumatisch. Hat mich bereits einiges an Energie gekostet. Nun bin ich jedoch im Bilde. Trotzdem würde ich mich in Zukunft eher für die elektrische Seite entscheiden. Die neue Powerbox Mercury leistet hervorragenden Dienst und besitzt einen integrierten Doorsequenzer. Nun steht noch das Auswiegen und platzieren der Akkus aus: dies wird hoffentlich die nächsten 2 Wochen passieren. Dafür habe ich nun von XICOY die elektrische CG-Waage gekauft. Diese passt für 2- oder 3 Bein Modelle (bis 50kg) perfekt. Somit sollte der CG gut austariert sein.

Gern leihe ich diese den Kollegen aus – falls Bedarf.

Ein paar Eckdaten:

-          2.1m Spannweite
-          Hersteller Skymaster in Voll-GFK
-          Fahrwerk Skymaster pneumatisch
-          Scale Cockpit und Pilotenpuppe
-          Powerbox Mercury (hier kann ich die Wechselakkus aus der Edge verwenden)
-          2 x Jeti Rsat Satelliten
-          Hoppertank und Haupttank aus GFK
-          Turbine 10kg Schube Kingtech K100G

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Zu den Öffnungszeiten über die Wintermonate (November bis April). Wochentags 17:30 - 20:00.

Folgende Personen sind Schlüsselhalter und übernehmen somit die Aufsicht in den Bauräumen.
Montag - Gerhard stellt sich zur Verfügung.
Donnerstag - Joachim übernimmt diesen.
Freitag - Gerhard ist in den Bauräumen.
Ein Dankeschöne an die Kollegen.

Für die Nutzung der Bauräume gibt es ein entsprechendes Schreiben, welches bei der Benutzung der Bauräume unterschrieben werden sollte.

Um Hilfs- und Betriebstoffe einzukaufen, haben wir gemeinsam nachfolgenden Beschluss gefasst: Monatlich bezahlen wir einen kleinen Beitrag. Wir legen gemeinsam fest, was wir benötigen und kaufen es dann ein. Die Beteiligten können davon dann Gebrauch machen.

Wir haben in den Bauräumen umfangreiches Zubehör und Baumaterialien. Diese können von Vereinsmitglieder zum Selbstkostenpreis gekauft werden. Hierzu gibt es im Mitgliederbereich eine Liste mit den Preisen.

Da wir nur 4 Bautische zur Verfügung haben, meist aber mehr Kollegen bauen möchten, räumen wir danach den Bautisch ab und legen die Teile auf den Ablagetischen ab. So ist dann auch mal Platz für mehr Kollegen.

An dieser Stelle wird immer mal wieder von den Aktivitäten aus den Bauräumen und auch von Zuhause berichtet. Umfangreiche Bauberichte werden gesondert aufgeführt.

Momentan bauen folgende Kollegen regelmäßig bei uns in den Bauräumen. Bitte auf den Namen klicken dann seid ihr an der entsprechenden Stelle im Bericht.
04.12.2017 - Simon
02.10.2017 - Michael
24.11.2017 - Joachim
24.11.2017 - Rolf
und Gerhard baut die Gina G91

Erledigte Projekte von 2017.
05.07.2017 - Wir bauten den Saturn.
05.07.2017 - Gerhard renovierte die Piper

Wir starten das Vereinsprojekt "Saturn".

Die Vorbereitungen sind soweit erledigt, ein Prototyp wurde gebaut. Die CNC-Progamme sind auf dem neuesten Stand. Wir starten unser Projekt Saturn.

27.01.2017 - wir begrüßen einen neuen Kollegen in den Bauräumen. Bislang hat Mauri schon einige ARF-Modelle vervollständigt. Ein Modell, von der Pike auf, hat er jedoch noch nie gebaut. Das wird sich die nächsten Abende aber ändern. Also wird heute zuerst eine neue Platte auf die CNC - Fräsmaschine aufgelegt, der Nullpunkt aufgenommen und das Programm gestartet. Dann beaufsichtigt er die nächste Stunde die Fräsarbeiten, saugt den Staub ab und verputzt nebenbei die Teile mit Schmirgel. Das ist heute schon eine einfache Angelegenheit mit der CNC-Technik. Früher musste man die Teile abpausen und danach mit der Laubsäge aussägen. Da gingen früher schon mal einige Abende drauf. Dafür bleibt heute noch ausreichend Zeit um die Flüglpläne auf das Baubrett zu kleben un mit Folie abzudecken. Dann kann es auch schon los gehen. Die unteren Holme werden aufgeheftet, die Rippen mit Kleber aufgesetzt und die Rippe mit einigen Stecknadeln gesichert. Das die Rippen im rechten Winkel auf dem Baubrett stehen, setzten wir voraus. Der obere Holm wird aufgesetzt und wieder gesichert. Ebenso die Nasen- und die Endleiste. Dann kann die Sache trocknen. Noch schnell wird die Feinschicht in die Motrohaubenform aufgetragen. Morgen geht es dann weiter.

28.01.2017 - heute wird die erste Motorhaube laminiert. Erst nochmals die Feinschicht, dann eine Lage 105 Gramm Gewebe. Danach noch 2 Lagen 10 Gramm Gewebe. Dann kann die Motorhaube aushärten. Mauri hat parallel dazu schon mal die überstehenden Leisten an den Tragflächen abgeschnitten. Mit Hilfe einer Lehre werden die mittigen Leisten angepasst, um die notwendige V-Form zu erhalten. Der Flügel wird außen unterbaut und die Leisten in der Mitte zusammen geklebt. Noch schnell ein Verstärkungsstück am Mittelteil eingepasst und hineingeklebt. Dann ist es für heute schon wieder geschafft.

30.01.2017 - heute ist die Bude voll. Alle 4 Plätze sind belegt und stirnseitig sitzen noch Joachim und Andreas am Notebook. Andreas führt Joachim ein in die Konstruktion vom Modellflugzeug. Sie konstruieren momentan eine Corsair, natürlich wieder komplett aus Holz. Simon ist eifrig dabei, die zweite Rumpfhälfte seiner L39 aufzubauen. Immer wieder hält er die erste Rumpfhälfte daneben und kontrolliert, ob er auch das Gegenstück zum ersten Rumpfteil baut. Das wäre ja peinlich.

Micha ist auch wieder aus China zurück. Sein erster Weg führt wieder in die Bauräume, um an seiner FW-190 weiter zu bauen. Auf seinem Bautisch steht schon der Rohbau vom Saturn. Da ich mit Mauri zusammen noch eine Saturn baue, habe ich den fertigen Rohbau ihm überlassen.

Mauri ist eifrig bei der Sache. Der Flügel ist ja schon zusammen geklebt. Heute setzt er die Mittelrippen an stellt die Verkastellung fertig. Dann werden alle Klebestellen nochmals nachgeleimt und mit dem Finger verstrichen. Der Flügel soll ja auch mal halten. Abschließend werden die Halteplatten für das ezfw verleimt, ordentlich zusammen gespannt und nachdem diese trocken sind gleich in die Tragfläche eingesetzt und verleimt.

Gerhard entformt heute die erste Motorhaube vom Saturn. Da diese recht stabil ausgeführt ist, bereitet das Entformen etwas Schwierigkeiten. Nach etwas Zuspruch mit dem passenden Werkzeug gibt die Motorhaube jedoch auf und spring aus der Form. Die nächste Haube wird dann etwas dünner ausgeführt. Den Rest von Abend läuft dann die CNC-Fräse und stellt nochmals einen Tragflügelsatz für den Saturn her. Das Programm wurde nochmals angepasst. Nun bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Ich werde dan diese Woche noch einen Abend nutzen und den Tragflügel zusammen setzen, damit ich wieder auf den Gleichstand von Mauri komme.

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3.+4.20.2017 - Heute parktizieren wir die Aufgabenteilung. Kurz eingearbeitet an der CNC-Fräse, stellt Mauri die Einzelteile für zwei Saturnrümpfe her. Nebebei verputzt er die Frästeile mit Schmirgel und klebt schon mal die Seitenteile auf den Baubrett zusammen. So kann ich schon mal den 2. Satz der Tragflächen zusammen kleben. Das Aufbringen der Beplankung wollen wir zusammen erledigen. Daher hole ich beim Flügelbau erst mal auf und ziehe gleich mit Mauri. Das geschieht dieses Wochenende. Am Samstag werden die zwei Hälften abgespannt, verkastelt und mittig zusammen geklebt. Hierzu wird die Mittelvertärkung gleich eingepasst und gekebt. Es ist fast geschafft. Einige Kleinarbeiten am Gerippe. Dann können Mauri und ich den Tragflügel beplanken.

Michael hat der erstgebauten Saturn mit nach Hause genommen und stellt diesen dort fertig. Er möchte das Modell, so wie früher, mit Papier bespannen und mit Spannlack behandeln. Die Farbgebung soll mit Spannfix geschehen. Heute fertigt er einen Motorträger aus Sperrholz. Auch das wrude damals eben so gemacht, so seine Antwort. Wir werden den Motor mit einem Motorträger montieren. Doch darüber werden wir später berichten. Doch zuerst müssen wir den Rohbau erst mal fertig stellen. Doch nun muss er wieder mal einige Tage auf Montage. Dann wird es wieder ruhig in den Bauräumen.

06.02.2017 - Mauri ist heute geschäftlich verhindert. Ich bereite beide Tragflächen zum Beplanken vor. Zuerst betreibe ich etwas Rückbau am Flügel von Mauri. Die Mittelrippe ist zu klein. Da scheint beim Fräsen was schief gelaufen sein! Neue Teile werden gefräst. Die alten Mittelrippen werden entfernt und die neuen eingesetzt. Die Messingrohre für den Flächendübel werden eingesetzt. Die Sperrholzverstärkungen für die Flächenschrauben werden zugeschnitten und eingeklebt. Gegen Feierabend sind die Tragflächen fertig zum Beplanken der Unterseite. Dies geschieht Morgen zusammen mit Mauri.

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07.02.2017 - als heutiges Ziel möchten wir die Unterseite fertig beplankt haben. Daher gehen wir gleich ans Werk. An 2 Plätzen legen wir los. Die Beplankungsbretter werden gleichzeitig im Paket zugeschnitten. Die Beplankung wird an der Außenseite leicht angefeuchtet. Dadurch wird diese flexibel. Die Rippen werden auf den 1,5mm dicken Baslabretter angezeichnet, an den Rippen und an den Markierungen Pattex aufgetragen. An den Holmen verwenden wir Weißleim, an der Nasenleiste geben wir Uhu - hart an. Die Beplankung wird aufgesetzt, an Nasenleiste und dem Hauptholm Zulagen angebracht und dann mit Wäscheklämmern gesichert. Da wir rationell vorgegangen sind, haben wir unser Ziel gegen 20 Uhr erreicht. Die Unterseite der Tragflügel sind beplankt. Am Freitag müssen wir nur noch die Aufleimer aufbringen. Dann können wir die Oberseite fertig stellen.

10.02.2017 - heute geht es an die erste Oberseite der Tragflügel. An zwei Stationen wird die eine Seite der Tragfläche wieder aufgespannt und die obere Beplankung aufgezogen. Da die Beplankungszuschnitte gleich für beide Flügel vorbereitet werden, geht das recht schnell. Noch die mittlere Beplankung aufgezogen und die Aufleimer draufgeklebt, dann ist es auch schon wieder 20 Uhr und unser Tageszeil ist erreicht. Am Montag geht es wieder weiter mit der 2. Flächenhälfte. Jetzt ist erst mal Wochenende.

13.02.2017 - heute wird die 2. Oberseite vom Tragflügel beplankt. Auch hier wird der Flügel wieder auf dem Baubrett aufgespannt, um gerade zu bleiben. Dann wird in der gleichen Art, wie schon beim letzten Mal, die Beplankung aufgezogen. Das Baubrett wird beiseite gelegt und der Zusammenbau vom Rumpf angegangen. Eine Mittellinie wird auf dem Baubrett gezogen, an den Spanten wird die Mitte angezeichnet, die Schlitze an den Seitenteilen nachgefeilt und schon kann der Rumpf mit Weißleim zusammen geklebt werden. Damit der Rumpf gerade bleibt, werden beidseitig Akkus plaziert. Diese schmeißen wir nicht weg, sondern verwenden diese in den Bauräumen. Da die Spanten nun an der Mittellinie ausgerichtet sind, erhalten wir nun einen geraden Rumpf. Abschließend werden noch an der Unterseite die 5x5mm Leisten angeklebt und schon ist es wieder Feierabend.

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15.02.2017 - heute lege ich ein Sonderschicht ein, damit Mauri am Freitag genügend Arbeit hat. Die Randbögen werden aus Balsa Vollmaterial zugesägt, nach der Endrippe angezeichnet und am Tellerschleifer zugeschliffen. Nun muss nur noch am Freitag die Endrippe begradigt werden. Dann kann der Randbogen auch schon angeklebt werden. Natürlich wurden auch gleich passende Zulagen für die Rippe vorbereitet. Dann kann mit der großen Klammer der Randbogen schön geklemmt werden. Dann werden schon mal die Einzelteile vom Höhenleitwerk zugeschnitten und die Leisten an der Kreissäge zugesägt. Dies geschieht alles aus einem Brett um am Ende bleibt von diesem nichts mehr übrig. Die Stege wurden mit dem Anschlag gesägt. So sind alle Teile gleich lang und alles passt genau zusammen. Ich denke, mit diesen Aufgaben ist der Freitagabend wieder ausgefüllt bei Mauri. Wenn das nicht reicht, können wir immer noch am Rumpf weiter bauen. Da ist auch noch genügend zu tun.

17.02.2017 - da einiges beim Saturn diese Woche vorbereitet wurde, können wir heute gleich loslegen. Mauri schleift die Flügelenden eben und klebt dann die Randbögen an. Ich ebne die Unterseite vom Rumpf, schneide dann gleich für 2 Modelle den Rumpfboden zu und klebe diesen an. Dann werden die Verstärkungen bei der Flügelauflage und am Rumpfvorderteil eingepasst und angeklebt. Gespannt wird mit Wäscheklammern. Nun sollte der Rumpf gerade bleiben und kann beiseite gelegt werden. Der gleiche Ablauf erfolgt nun beim Rumpf von Mauri. Dann kleben wir noch gemeinsam die vorbereiteten Höhenleitwerke zusammen und ich treffe die Vorbereitungen für das Seitenleitwerk. Da Mauri heute etwas früher geht, kann ich das Seitenleitwerk noch zusammenkleben. Dann ist es für heute auch schon mal wieder geschafft. Am Montag geht es weiter.

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20.01.2017 - die Höhenleitwerke werden abgespannt und beidseitig leicht überschliffen. Mit einem selbstgebauten Spezialwerkzeug werden die Schlitze für die Scharniere gefertigt. Mit diesem Werkzeug springt nicht mehr das Holz. Die Scharniere können danach leicht eingesteckt werden. Mauri verschleift schon mal seine Tagflügel und bearbeitet die Randbögen mit der Raspel. Mit einer Kunststoffplattte schützt er die Beplankung. Man kann sagen: Mauri hat in dieser kurzen Zeit schon einiges beim Modellbau dazu gelernt und er stellt sich recht gut an. Für den ersten selbst gebauten Tragflügel sieht dieser recht gut aus. Ich bereite noch einige Teile für den Rumpfbau vor. Dann kann auch schon an der Oberseite vom Rumpf weiter gebaut werden. Leisten werden beidseitig eingesetzt und am Vorderteile noch Verstärkungsleisten eingeklebt. Das sich der Rumpf nicht verdreht, wird dieser während dem Trockenvorgang mit Gewicht beschwert. Den nächsten Abend können wir mit dem Rumpfaufbau weiter machen. Gegen Feierabend bemerken wir, dass wir die gebauten Höhenleitwerke, bei der Fertigstellung vertauscht haben. Ist mir im ersten Moment gar nicht aufgefallen! Dann kann ja die Bauausführung kein großer Unterschied sein. Wir sehen uns wieder am Freitag.

01.03.2017 - und wieder werden Vorbereitungen getroffen für den kommenden Freitag.  Die Teile werden zugeschnitten für den Rumpfrücken und die Tankabdeckung. Nachdem diese angepasst sind, werden die Teile gleich angeklebt. In der Trockenzeit werden schon mal die Halterungen für die Flügelverschraubungen montiert und die Bohrung für den Flügeldübel gesetzt. Die Tragfläche wird aufgesetzt und ausgemessen, ob diese auch gerade auf der Auflage sitzt. Von oben können nun die Löcher für die Nylonschraube genau abgebohrt werden. Noch etwas die Bohrungen nachgefeilt. Dann kann der Flügel auch schon verschraubt werden mit dem Rumpf. Der Rumpf wird nun schön verrundet und noch einige Kleinarbeiten am Rumpf erledigt. Parallel wird die Form für die Motorhaube gewachst für die nächste Motorhaube. Diese möchte ich Ende dieser Woche noch laminieren. Für Freitag hat nun Mauri wieder genügend zu tun und ich kann am Wochenende die Tragfläche bügeln.

06.03.2017 - Mauri ist auf Geschäftsreise. Ich baue an seinem Modell weiter. Nachdem eine weitere Motorhaube laminiert ist, passe ich die zuletzt vorbereiteten Teile an den Rumpf an und klebe die ersten 2 Seitenteile vom Rumpfrücken an. Ebenfalls gleich die 2 Formleisten im Bereich vom Vorderteil. In der Trockenzeit kann ich schon mal die Abdeckung an meinem Rumpf ferig stellen.Hierzu werden Abschlussverstärkungen aus Sperrholz vorbereitet und angeklebt. Am Deckel sind diese ebenfalls angeklebt, ragen aber nach innen ca. 10mm in den Rumpf. Diese sorgen dafür, dass der Deckel seitlich zentriert wird. Um einen kleinen Spalt zu erhalten wird einfach eine Messerklinge dazwischen gedrückt. Das kann nun trocken und ich kann weitere 2 Seitenteile an den Rumpf von Mauri anpassen und ankleben. Die vorderen Leisten sind nun auch angetrocknet und der Deckel wird aufgeklebt. Beschwert wird dieser mit eingen Gewichten. Da es in den Bauräumen doch recht warm ist, sind die 2 Seitenteile schon wieder angetrockenet, werden eben gehobelt und geschliffen. Abschließend kann nun auch der letzte Deckel am Rumpfrücken aufgesetzt werden. Heute wurde einges geschafft. Ich kann zufrieden sein!

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09.03.2017 - da Mauri auf Geschäftsreise ist, baue ich heute an seinem Rumpf weiter. Zuerst wird aber erst mal die Motorhaube entformt. Diese wurde ja zuletzt mit je einer Lage 105 Gramm und 160 Gramm Gewebe laminiert. Nach dem Entformen ist die Haube aber immer noch sehr stabil. Für den Verbrenner - Saturn ist das ok. Die nächste Haube laminiere ich mit 2 Lagen 105 Gramm Gewebe. Das sollte für die Elektroverison auch reichen. Dann geht es an den Rumpf von Mauri. Mit dem Balsahobel wird der Rumpf in Form gebracht. Der Rumpf ist rund und auf dem Boden liegt ein Berg Hobelspäne. Dann wird der Rumpf noch mit der Schleifleiste bearbeitet und schon ist das gewünschte Ergebnis erzielt. Nun widme ich mich der Flüglbefestigung. Die Dübelbohrung wird angezeichnet, gebohrt und etwas nachgefeilt. Dann können auch gleich die Halterungen für die Schrauben gebohrt und montiert werden. Der Flügel wird aufgesteckt und ausgerichtet. Dann können die Bohrungen für die Flügelschrauben von oben abgebohrt werden. Die Bohrungen noch etwas nachgefeilt und schon kann der Flügel mit dem Rumpf verschraubt werden. Das Tagesziel ist erreicht - noch etwas aufräumen und der Boden gefegt, dann ist es auch schon wieder Feierabend.

Heute sind Micha, Joachim und Andreas anwesend. Micha laminiert den Motorraum der FW-190 und Andreas ist mit dem Fahrwerkseinbau an der L39 beschäftigt. Die nächsten Tage wird es ruhiger in den Bauräumen, da Micha nun auch auf Montage geht.

13.03.2017 - die letzte Motorhaube ist laminiert und wird heute entformt. Dieses Mal nur mit 2 Lagen 105 Gramm Gewebe. Auch diese ist noch stabil genug. Heute werden noch einige Kleinarbeiten am Modell erledigt, da wir diese Woche noch mit dem Bespannen vom Flieger beginnen wollen. Mauri passt den Motorträger für seinen 10er OS an. Danach werden noch die letzten Unebenheiten an der Tragfläche verschliffen. Ich nehme den Rumpf und die Tragflügel nach Hause und werde die Einziehfahrwerke anpassen. Dieses auch gleich 3 Mal. Diese werden dann am Mittwoch an die Modelle angepasst und danach werden wir mit der Folienbespannung beginnen. Bis dann.

14.03.2017 - der heutige Abend wird genutzt um die Federbeine der elektrischen ezfw herzustellen. Nach 2 Stunden ist dies geschafft. Der Saturn steht auf den eigenen Beinen. Die Aussparungen für die Beine passen. Das Bugfahrwerk ist direkt an den Motorspant geschraubt, aber noch nicht lenkbar ausgeführt. Dazu muss ich erst die passenden Ruderhebel bestellen. Wichtig war es erst mal, den Flieger bügelfertig zu bekommen. Der Saturn steht etwas mit der Nase nach oben auf dem Boden, da die Hauptfahrwerke recht kurz sind. Die Mechanik können wir aber noch ca. 10mm versetzen und die Beine länger gestalten. Das besprechen wir noch am Mittwoch.

20.03.2017 - heute ist es sehr ruhig in den Bauräumen. Marco repariert seinen Voll - GFK - Segler. Ich unterstütze Ihn etwas dabei. Am Saturnrumpf wird die Akkuhalterung hergestellt und am Deckel die Magnete angebracht. Hierbei ein kleiner Tip. Als Gegenplatten zum Magnet eignen sich hervorragend die Klingen der Abrechmesser. Diese werden am Tellerschleifer zugeschliffen und können dann auf die Gegenseite vom Magnet geklebt werden. Geklebt wird mit Uhu - plus. Dazwischen kommt eine Folie. So kann das Gebilde trocknen. Die Tragflügel und Leitwerke wurden zuhause gebüget. Das letzte Zubehör ist bei Staufenbiel bestellt. Wenn alles klappt, kann diese Woche noch der Rumpf bespannt werden. Parallel werden schon mal die Folienschnitte vorbereit. Die farblich passenden Folien sind bestellt - kurz gesagt: es geht in die Zielgerade.

22.03.2017 - heute sind Marco und Gerhard in den Bauräumen. Marco hat einige Abende Seinen Hotliner repariert. Er wird heute fertig. Auch ich bin heute mit dem Saturn soweit fertig und werde die restlichen Arbeiten Zuhause erledigen. Als nächsten Punkt werde ich ich die Vereinsschleppmaschine auf den Bautisch nehmen und auf Vordermann bringen. Die Flugsaison hat ja schon bei uns begonnen.

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30.03.2017 - da ich von einige Kollegen über den Stand vom Saturn angesprochen wurde, möchten wir uns mal wieder melden. Die 4. Motorhaube wurde an unseren Kollegen Berthold aus Österreich geschickt. Er renoviert ja auch seinen Saturn. Michael hat mir gestern ein Bildchen gesendet. Der Motoreinbau ist erledigt und er kann Zuhause mit dem Bespannen beginnen. Mauri ist in den Bauräumen und wird heute fertig mit dem Bespannen. Danach kommt der Motoreneinbau und noch einige Kleinarbeiten. Da ich schon wieder an einer neuen Baustelle in den Bauräumen bin, habe ich meinen Saturn nach Hause genommen. Dieser ist fertig bespannt und der Motor ist eingebaut. Am Wochenende möchte ich das Dekor auf dem Schneideplotter für alle Modelle erstellen. Dann stehen bei mir auch nur noch einige Kleinarbeiten an. Der Erstflug ist also bald in Sicht.
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03.04.2017 - der erste Saturn befindet sich auf der Zielgeraden. Wenn ich nicht noch 9 Elektromechaniken für alle 3 Saturn herstellen müsste, könnte ich am Wochenende den Erstlfug waagen. Doch soll ja der Modellbau entspannen. Daher lassen wir uns noch ein bisschen Zeit. Außerdem benötigt Michael auch noch ein wenig Zeit und Mauri muss sich auch noch Sputen, damit er aufholt. Wir wollen ja zusammen den Erstflug durchführen und diese auch mit Speis und Trank gebührlich feiern.

05.07.2017 - der erste Saturn wartet noch auf windstilles Wetter für den Erstflug und ruht sich derweilen auf dem Gästebett aus. Bei Michael wird es noch ein bisschen gehen. Bedingt durch seinen Beruf hat er wenig Zeit und dazu noch zu viele Baustellen. Das Modell von dritten Kollegen habe ich eingelagert. Vielleicht hat er über den nächsten Winter Interesse den Flieger fertig zu bauen. An dieser Stelle ist die Bauaktion "Saturn" erledigt. im Flugbuch berichte ich dann noch über den Erstflug. Vielen Dank für die regelmäßigen Besuche unserer Seite.

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Unsere Piper erhält ein neues Kleid.

04.04.2017 - Gar viele Jahre hat unsere Piper im Verein treue Dienste geleistet. Das Modell hatte ich vor vielen Jahren noch von unserem Horst gekauft. Nachträglich ist dies doch eine schöne Erinnerung. Die letzten Jahre wurde das Modell zusätzlich von einem Vereinskollegen geflogen und dabei wurden viele Segelflugzeuge auf Höhe gebracht. Nun hat es sich die Piper redlich verdient mal ein neues Kleid zu bekommen. Also wurde ihr kurzerhand die Haut abgezogen. Dabei kamen allerhand Überraschungen zum Vorschein. Die Folie hatte da doch einige Brüche zusammen gehalten. Ein ganzer Eimer mit Bauteilen und Schrauben wird demontiert. Nach dem ersten Bauabend können diese Blessuren schon mal nachgeleimt werden. Das Cockpit wurde komplett entkernt. Dieses soll bei der Gelegenheit auch gleich auf Vordermann gebracht werden. Und wenn wir schon dabei sind wird auch gleich der Antrieb erneuert. Der ZG45 macht einem neuen SAITO FG 61TS 60,6ccm Platz. Der neue Motor ist leichter als die alte Einheit und hat etwas mehr Leistung und vor Allem mehr Drehmoment.

Technische Daten: Gewicht [g] 2.185, Zylinder 2, Hubraum [cm³] 60,9, Bohrung Ø [mm] 37,2, Hub [mm] 28,0, Kurbelwelle [mm] 10x1.25, Leistung [PS] 4,6, Drehzahl [1/min] 1.500-7.400, empf. Prop 21x11" - 23x10"
Mit diesem Antrieb soll dann die Piper auch die größeren Brocken auf Höhe bringen. Die Schwinggummis werden beibehalten. Eine neue Aluplatte wird hergestellt. Doch darüber später mehr.

05.04.2017 - heute halte ich alleine die Stellung in den Bauräumen. Die am letzten Abend reparierten Stelle an den Ruder werden eben geschliffen. Damit sind die Ruder dann bügelfertig. Am Höhen- und Seitenleitwerk werden noch zusätzliche Leisten angepasst und angeklebt. Damit wird dann die Auflagefläche für die Bügelflolie vergrößert. Beim nächsten Mal noch etwas nachschleifen. Dann ist das Höhen- und Seitenleitwerk auch soweit fertig, um neu bespannt zu werden. Immer noch sind hässliche Reste im Cockpitbereich. Diese werden heute entfernt. Einige Klebestellen am Kabinenrahmen werden mit Uhu-plus nachgeklebt. An der Flügelhalterung werden zur Sicherheit noch einige Spaxschrauben platziert. Heute ist etwas früher Feierabend. Ich muss Zuhause noch Einiges erledigen. Am Freitag geht es weiter.

18.08.2017 - der Winter braust nochmals auf. Wir treffen uns in den Bauräumen. Mit dem Neuaufbau der Piper geht es voran. Die Halteplatte für den Saito wird Zuhause hergestellt und kann dann an den Rumpf montiert werden. Heute besprechen wir noch eine weitere Option für den Antrieb. Mit einigen Änderungen könnte ich ja auch in die Piper ein Turboprop - Triebwerk einsetzen. Damit hätte dann die Schleppmaschine sicherlich ausreichend Leistung um die größeren Brocken in die Höhe zu ziehen. Doch Spaß beiseite! Da Simon ja sehr viel auf Montage ist, hat er sich dieses Triebwerk gekauft. Passend dazu noch eine wunderschöne Tucano von Phönix. Heute passt er die Motorhaube an, damit das Triebwerk dann darin Platz findet.

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Nachdem ja der Innenraum der Piper grundiert und mit Effektlack ausgekleidet wurde kann ich schon wieder an die Bespannung schreiten. Die Piper soll komplett weiss werden und nur einige Verziehrungen und Schriftzüge bekommen. Gegen Feierabend ist das Höhen- und Seitenleitwerk samt Ruder bespannt. Dann kann es ja den nächsten Abend schon mit dem Rumpf weiter gehen. Ich freue mich schon drauf.

24.04.2017 - die Motorbefestigung wurde daheim vorbereitet und kann heute angepasst werden. Die Auspuffrohre werden durch den Rumpf geführt und schauen dann unten heraus. Bis diese passen habe ich sicherlich 10 Mal den Motor vom Rumpf wieder weggeschraubt. Dann ist es endlich soweit. Es scheint alles zu passen. Durchbrüche für die Kerzenstecker werden gebohrt und gefeilt. Die Zündung kommt in den Rumpf. Daneben dann der Akku. Einen neuen Tank muss ich erst noch bestellen. Der alte ist dahin. Das Drosselservo kommt auf die Rückseite der Halteplatte. Das erledige ich wieder Zuhause. Haltewinkel für die Motorhaube werden ich dann auch gleich herstellen und diese mit der Haube verschrauben. Distanzen aus Polyamid, 10mm stark müssen noch gedreht werden. Dann kann ich am nächsten Abend den Motor entgültig anpassen und den Motor - Innenraum lackieren.

26.04.2017 - Halterungen aus Alu wurden für die Motorhaube Zuhause hergestellt. Diese werden heute am Motorspant verschraubt. Dazu werden die Durchgangsbohrungen an der Motorhaube nachgefeilt, bis die Ausparung von der Propellaufnahme mittig sitzt. Nun werden die Kotflügelscheiben mit Uhu-Plus auf die Motohaube geklebt. Später werden dann die ganzen Löcher der Vergangenheit von innen mit Glasgewebe ausgelegt, von außen verspachtelt und verschliffen. Dann kann die Haube schlussendlich neu lackiert werden. Und schon wieder ist der Abend rum und es geht wieder nach Hause.

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08.05.2017 - heute wird der gefüllte Rumpf nochmals mit feinem Schmirgel überschliffen und dann mit hellgrauer Farbe gespritzt. Der Cockpitbereich mit der Strukturfarbe wurde vorher abgedeckt. Nun ist das Vorderteil vom Rumpf endlich soweit fertig, dass der komplette Rumpf mit Gewebefolie bespannt werden kann. Dies geschieht am nächsten Abend. Die Räume sind gut gelüftet und so spachtle ich noch die Motorhaube und schleife danach die Stellen glatt und die komplette blaue Farbe mit feinem Schmirgel an. Auch die Haube soll danach im hellgrauen Glanz erstrahlen. Doch erst mal wird über die gesamte Motorhaube erst mal dünn der Füller aufgetragen. Und schon kommen wieder die letzten Unebenheiten zum Vorschein. Da muss eben nochmals fein nachgespachtet werden. Doch dies am nächsten Abend. Für Heute ist erst mal Schluss.

10.05.2017 - normalerweise bin ich 2 mal die Woche in den Bauräumen. Wenn ich aber heiß auf etwas bin, dann werden Sonderschichten eingelegt. Nachdem am Montag der Rumpf grau gespritzt wurde, habe ich am Dienstag begonnen den Rumpf zu Bespannen. Am Mittwoch, gleich nach der Arbeit, ging es dann wieder in die Bauräume und der Rumpf wurde vollens bespannt. Nun ist das Fell wieder drauf auf der Piper und das Ergebnis ist toll geworden. Die Kombination grau und weiß passt gut zusammen und wird auch in der Verziehrungen weitergeführt. Dann noch etwas die Farbe blau dazu - da habe ich schon so meine Vorstellungen. Heute nehme ich den Saito - Boxer mit nach Hause. Da sind auch noch einige Kleinigekeiten, wie Servoeinbau für die Drossel, Tankeinbau usw. zu erledigen. Dazu muss noch einiges Zubehör bestellt werden. Dann kann ich den nächsten Bauabend wieder mit den Zusammenbau beginnen. Ich freue mich schon drauf.

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17.05.2017 - heute besucht mich Bernd. Er baut in seinen Hai einen stärkeren Motor ein. Da heute Klasse Wetter ist, sind die Kollegen derweil auf dem Modellflugplatz. Bauen kann man auch, wenn es regnet. Ich lackiere, bei diesem tollen Wetter im Freien mit der Spraydose das Fahrwerksgestell, die Radschuhe und die Motorhaube. Die Kombination von grau und blau sieht sehr gut aus. Dann wird noch eine Liste geschrieben, damit ich für den nächsten Abend alle Kleinteile beisammen habe. Da geht es weiter mit der Fertigstellung der Piper. Bald geht es ab in die Luft.

19.05.2017 - die Farbe ist trocken. Die Teile können montiert werden. Im Bauhaus habe ich Dichtungsringe für 50mm PE-Rohre besorgt. Diese sind textilverstärkt und eignen sich hervorragend für die Dämpfung vom Fahrwerk. Mit etwas Gewalt werden diese aufgezogen. Das ganze Paket wird dann mit einem Kabelbinder zusammengezogen. Nun kann das Fahrwerk wieder an die ursprüngliche Stelle montiert werden. Dies natürlich mit neuen Schrauben. Die Radschuhe werden, zusammen mit den Räder aufgeschoben und angeschraubt. Da der Rumpf gerade ideal liegt, wird gleich ein neue Klappe für den Empfängerraum aus 1mm Sperrholz hergestellt. Diese wir dann gleich grundiert und kann nächstes Mal lackiert werden. Die letzte halbe Stunde beschäftige ich mich mit etwas Reinemachen. In letzter Zeit ist Einiges liegen geblieben. Abschließend wird der Rumpf auf die Räder gestellt und einige Fotos von der Seite geschossen. Dann kann ich schon mal die Verziehrungen und Schriftzüge vorbereiten. Es ist nun Feierabend und vor uns liegt ein schönes Wochenende.

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02.06.2017 - die Kleinarbeiten benötigen an der Piper noch eine Menge Zeit. Höhen- und Seitenleitwerk sind angelenkt. Momentan bin ich wieder an der Verglasung. Hierfür habe ich mir kleine Kreuzschlitzschrauben besogt. Die Scheiben werden anhand der alten Verglasung abgezeichnet und danach ausgeschnitten. Die Seitenscheibe wird dann mit einige Klammern an den Rumpf gespannt, die Bohrungen angezeichnet und dann mit einem 1mm Bohrer gebohrt. Die Scheibe wird danach aufgebohrt auf den Schraubendurchmesser und dann gesenkt. Nun kann die Scheibe mit vielen Schrauben angeschraubt werden. Das ist zwar zeitintensiv, sieht aber danach toll aus. Nebenbei wird immer noch ein bisschen am Saturn gebastelt. Die Motorhaube wurde lackiert, der Hilfsspant an der Kabinenhaube gestrichen und noch einige Kleinigkeiten erledigt. Zuhause sind die Prototypen der elektrischen ezfw fertig und können über das Wochenende eingebaut werden. Ja, auch der Saturn wird bald fliegen. Momentan ist das Wetter wieder ein bischen kühler geworden. Da macht der Modellbau wieder richtig Spaß! So vergeht der Abend wie im Fluge. Wir freuen uns schon auf den nächsten.
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12.06.2017 - Hurra, es ist geschafft! Die Kabinenhaube ist am Rumpf befestigt. Bis diese dran war, musste viel nachgeschnitten werden. Mit vielen kleinen schwarzen Schrauben wurde diese dann angeschraubt. Das Ergebnis sieht toll aus. Dies bestätigen mir einige Kollegen, welche wieder in den Bauräumen sind. Dazu habe ich heute nochmals den ganzen Abend benötigt. Abschließend wird heute noch der Motor angeschraubt. Nächsten Abend geht es weiter mit diversen Kleinarbeiten und schlussendlich mit dem Anlageneinbau. Der Erstflug ist bald in Sicht.

26.06.2017 - und die Kleinarbeiten beschäftigen mich immer noch. Der Tank ist eingebaut, die Zündung ist drin, der Empfänger ist montiert und die ersten Servos sind angeschlossen. Heute habe ich den Sender dabei und der Empfänger wird gebunden. Dann können auch schon alle Rudermaschinen im Rumpf angeschlossen und programmiert werden. Nachdem die Ruder alle neutral eingestellt sind wird der Motor das letzte mal angeschraubt. Für die Zündung habe ich noch einen Zündschalter bestellt, damit ich mit der Fersteuerung den Motor abschalten kann. Schon oft wäre dies mir eine Hilfe gewesen, wenn die Piper beim Ausrollen Richtung Hecke rollt. Jetzt kann ich dann per Klick den Motor ausschalten. Was ist nun noch am Modell zu tun? Einige MPX-Stecker für die Landeklappen und Querruder sollten noch angelötet werden. Der Zündakku muss noch befestigt werden. Die obere Klappe ist lackiert und sollte noch die Kabinenabdeckung erhalten. Die Folienschnitte müssen noch erstellt und aufgebracht werden. Dann sollte ich es aber endlich mal geschafft haben! Ich freue micht schon auf die ersten "blupp-blupp" vom Boxer.

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05.07.2017 - auch die Überholung der Piper ist heute abgeschlossen. Immer wieder erstaunlich, was so Kleinarbeiten an Zeit in Anspruch nehmen. Aber es hat sich gelohnt. Das Modell sieht wieder wie neu aus. In den nächsten Tagen werde ich den Motor einlaufen lassen und danach erfolgt der Neustart. Dann warten auch schon einige Großsegler auf den Schlepp. Mal schauen, wie 4,5 Pferdestärken damit fertig werden. Auch von diesem Ereignis werden wir wieder in unserem Fugbuch berichten. Danke für die vielen Besuche auf unserer Seite.
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Simon baut bei uns in den Bauräumen.

27.01.2017 - und Simon war wieder leichtsinnig und hat sich aus Tschechien eine L39 mit 2 Meter Spannweite kommen lassen. Eine Kiste voll Holz mit nummerierten Teilen, jede Baugruppe verpackt in eine Plastiktüten. Kein Bauplan dabei. Statt diesem einige Explosionszeichnungen. Bauen nach Zahlen ist angesagt. Die Teile können mit etwas Weißleim zusammen gesteckt werden und so ist nach kurzer Zeit das Vorderteil der einen Rumpfhälfte schon auf dem Baubrett zusammen geklebt. Wenn man sieht, wie schnell das heute gegangen ist, kann es ja nicht lange dauern, bis der Flieger fertig ist. Doch sind wir gespannt, was da noch alles getan werden muss. Wir berichten weiter...

04.02.2017 - ich bestaune die Eselsgeduld von Simon. Schon viele Abende bringt Simon an seinem Mamutpuzzle zu. Die meiste Zeit verbringt er hierbei mit der Suche nach dem passenden Teil. Leider sind keine Nummern auf den Teilen und eine Baubeschreibung wurde nicht geliefert. Einige Screenshots sind alles, was den vielen Teilen beiliegt. So hat er nun schon die zweite Rumpfhälfte zusammen gesetzt. Voller Freude stellt er fest, dass er sogar eine rechte und eine linke Hälfte gebaut hat. Ja, ein bischen Glück darf man auch beim Modellbau haben!

10.02.2017 - die Kiste von Simon wird langsam leer und das Gerippe wächst. Da Simon auch wochentags baut, ist es immer wieder spannend den Stand vom Bau zu sehen. Ich denke aber, nachdem das Gerippe zusammen ist, geht die Arbeit beim Beplanken erst richtig los.

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13.02.2017 - Simon hat heute seine neue Corsair dabei. Ein toller ARF - Flieger von Black Horse. Verbaut ist ein OS-Boxer. Simon streicht heute den Innenraum vom Motor- und Tankraum mit Harz aus. Dann ist der Flieger schon fast flugfertig für die anstehende Saison.

10.05.2017 - Simon ist mal wieder auf Montage. In seiner Abwesenheit habe ich mal wieder ein Bildchen von seiner L39 geschossen. In der Ferne kann er dann sein Werk betrachten und eifert dann sicherlich wieder darauf hin, seine L39 weiter zu bauen. Doch da ist noch eine Menge Arbeit dran und keiner nimmt sich bislang ein Herz und baut an seinem Flieger weiter. Das Rumpfgerippe ist zusammen und ein Seitenteil ist mit 1,5mm Balsa beplankt. Den Rumpf will er dann mit Glasgewebe überziehen. Doch wie schon gesagt, das kann noch ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen.

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18.09.2017 - Simon weilt heute wieder unter uns. Seine Ryan hat sich im Maisfeld verirrt und hat sich dabei in Einzelteile zerlegt. Kurzerhand hat er einen neuen Rumpf gekauft und baut das Modell wieder neu auf. Die Qualität der der Motorhaube ist nicht nach seinem Sinn. Und so hört man ihn immer mal wieder leise schimpfen! Doch gegen Feierabend ist der Neuaufbau wieder weit geschritten.

18.10.2017 - heute bin ich alleine im Bauraum und baue an der G91 weiter. Nebenbei habe ich mal wieder etwas Zeit nach der L39 von Simon zu schauen. Er teilt sich mit Joachim den Schlüssel und ist immer mal wieder in den Bauräumen. Die L39 macht Fortschritte. Beide Rumpfhälften sind beplankt und eine Seite vom Höhen- und Seitenleitwerk auch. Da können ja die 2 Rumpfhälften bald zusammengesetzt werden. Und ich muss die nächsten Tage erst mal wieder den Holzvorrat prüfen und wieder nachbestellen. Die Balsaholzstapel werden langsam niedriger.

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25.10.2017 Simon war die letzten Wochen richtig fleißig. Sein L39 - Rumpf hat eine Außenhaut aus Balsa bekommen. Dieser sieht zwar aus wie ein Flickenteppich. Doch die Übergänge wurden schon eben geschliffen und nachdem der Rumpf mit Gewebe und GFK überzogen ist, sieht das sowieso keiner mehr. Die Rippen für den Tragflügel hat Simon neu gefräst. Da die Stummelflügel recht klein waren, hat er kurzerhand die Spannweite um 20cm vergrößert. Das kann bei den Flieger und unserem Platz nicht schaden. Vielleicht verkürzt sich durch dies Maßnahme die Start- bzw. Landestrecke.

15.11.2017 - heute widmet sich Simon der Tragflügelsteckung. Bedingt durch die V-Form ist das Steckungsrohr mittig getrennt. Das gefällt Simon überhaupt nicht. Er hat vor, das Rohr in der Mitte durch einen Verbinder zu stabilisieren. Gute Idee Simon. Bei den Kräften auf die Tragflächen kann das so nicht halten. So wird mit der Lochsäge mittig ein Durchbruch für das Steckungsrohr gebohrt. An den letzten Abenden hat er die Hülse für das Steckungsrohr laminiert. Auf das Rohr wird Backpapier gewickelt, dann das Gewebe mit Harz drauf. Und schon hat er ein passendes Rohr für die Steckung. Cleveres Kerlchen! Nebenbei beplankt er die Tragflächen der L39. Das Gerippe ist schon im Rohbau fertig. Besonderen Lob erhält er für die spaltfreie Anlenkung der Ruder. Dann hätte ich nicht besser lösen können. Klasse Simon! Mach weiter so.

24.11.2017 - Simon war die letzten Wochen oft im Bauraum und hat den Rohbau bald geschafft. Momentan kämpft er noch mit der Tragflügelanformung und dem Anstellwinkel. Dieser sollte an beiden Hälften natürlich gleich sein. Wenn dieser passt, kann er dann die 2 Hälften bald zusammen kleben. Dann kann es mit der Fertigstellung weiter gehen und das Überzeihen mit Glasgewebe steht bevor. Ja, bis die L39 fliegt, ist schon noch ein rechter Weg. Doch der Winter beginnt erst und dieser kann sehr lang sein.

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04.12.2017 -  es ist bald geschafft! Das Simon die letzten Tage oft in den Bauräumen war, ist am Ergebnis zu sehen. Der Rohbau der L39 ist fast fertig. Die vergrößerte Spannweite vom Flügel und Leitwerk steht dem Modell. Die hat Simon so vorgenommen, da die Stummelflügel doch recht klein waren. Die Wirbelkeulen wurden die letzten Abende laminiert und die letzten Schleifarbeiten werden heute vorgenommen. Die Rudermaschinen sind teilweise schon eingebaut. Da kann, als nächster Schritt, die nächsten Abende der Rumpf noch mit Gewebe überzogen werden. Dies können wir zusammen erledigen, da meine Gina auch bald soweit ist. Wir lassen uns aber Zeit. Der Winter hat ja gerade erst begonnen.
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Michael baut seine FW190 bei uns.

06.03.2017 - und auch Micha ist mit dem Bau der FW-190 weiter gekommen. Heute bearbeitet er mit dem Schnitzmesser den bulligen Rumpf. Dicke Bretter wurden Angeklebt und müssen nun zugeschnitten, zugefeilt und mit Schmirgel geglättet werden. Gegen Feierabend sieht der Rumpf schon recht gut aus.

18.09.2017 - auch bei FW-190 von Michael hat sich einiges getan. Er hat die Sommermonate immer mal wieder Zeit gefunden, um am Flieger weiter zu bauen. Heute ist mal wieder Zeit, darüber zu berichten. Die Rudermaschinen werden eingebaut, solange der Rumpf noch offen ist. So kommt man noch bequem an diese und die Schubstangen hin. Die Flügel sind mittlerweile voll beplankt und die Querrudermaschinen werden eingepasst. Ja, wenn die Bauräume voll sind geht der Modellbau gut von der Hand und die Zeit vergeht wie im Fluge. Und so ist es schon wieder Feierabend. Aber es wurde auch einiges geschafft!

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02.10.2017 - mit der FW-190 geht es flott voran. Die Rudermaschinen sind eingebaut und die Ruder angelenkt. Und schon ist der Boden zugeschitten und wurde angeklebt. Einige Stecknadeln und etwas Paketband halten die Balasbreter in Position. Auch sind die Tragflächen soweit fertig, dass diese zusammengeklebt werden können. Die Landeklappen sind als Spreizruder ausgebildet und wurden innen mit Glasgewebe vertreift. Ja Micha, nun noch ein bisschen Folie drum-rum. Dann kann der Vogel bald in die Luft.
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Joachim ist regelmäßig in den Bauräumen.

02.05.2017 - Joachim  hat sich uber den Winter eine Lunak zugelegt. Diese Modell ist ein recht großer Brocken. Bevor er diesen jedoch gleich an die Schleppmaschine hängt, richtet er erste mal einen alten Segler von mir. Eine ca. 20 Jahre alte ASW-20 wird wieder auf Vordermann gebracht. Heute lötet er alle Servokabel vom alten MPX-System um auf JR. Nachdem der Empfänger eingebaut ist wird der Flieger zusammen gebaut und programmiert. Dominik wird dann noch den Lehrersender programmieren und ihm dann bei den ersten Schleppflügen behilflich sein. Abschließend kleben wir noch, die Zuhause vorbereiteten Folienschnitte, auf den Segler. Erstaunlich, wie eine Kennung und einige Schriftzüge den Segler aufwerten! Erinnerungen an ausgedehnte Segelflüge aus der Vergangenheit kommen wieder hoch. Mal schauen, ob dies nächstes Wochenende auch so ist.

08.05.2017 - Joachim hat die letzten Abende unseren neuen Vereinssegler gerichtet. Viele Jahre lag die ASW-20 bei mir in der Garage und wartete auf den Neuaufstieg. Zuletzt hatte diese beim schnellen Überflug über den Modellflugplatz einige Zweige vom Baum mitgenommen und dabei die Flügelvorderkante beschädigt. Fachmännisch repariert, geputzt und mit neuen Folienschnitten versehen, erstrahlt die ASW heute wieder und wartet nun auf den F-Schlepp. Mit einem Schüler -  Lehrer - System möchten wir unsere Neulinge dafür begeistern. Ein MPX - Sender, schon umgebaut auf die Gasandersherumflieger, hatte ich noch rumliegen vom Schulbetrieb. Natürlich gibt es dazu die Vorbauchauflage für den Sender. Wir sind ja nicht alle Daumenknüppler. Nun warten wir nur noch auf schönes Wetter. Dann kann es endlicht los gehen!

18.09.2017 - Da wird sich Timo Starkloff freuen. Joachim und Achim bauen zusammen die Pucara nach dem Plan von Timo. Achim hat den Plan digitalisiert und die Teile gefräst. Joachim ist fast jeden Tag in den Bauräumen und ist beim Rohbau schon weit fortgeschritten. Heute beplankt er den Rumpfrücken. Nebenbei hat er noch eine günstige Spitfire geschossen. Diese wird nebenbei auf Vordermann gebracht.

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25.09.2017 - Heute ist die Bude wieder voll. Sieben Kollegen teilen sich 4 Tische. Achim baut teilweise Zuhause. Ab und zu bringt er seine Baubrett wieder mit und schaut, wie weit sein Kollege Joachim ist. Er ist ja mehrmals die Woche in den Bauräumen und verschleift heute schon seinen Rumpf. Achim hat heute die Laserteile für die Motorgongel mitgebracht. Diese werden zusammen geklebt mit den Spanten. Wenn ich das nächste Mal komme sind die Gondeln sicherlich schon fertig. Ich bin schon gespannt auf Mittwoch. Da bin ich wieder in den Bauräumen.
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25.10.2017 - Joachim ist wieder einen großen Schritt weitergekommen. Die Presse war einige Abende aufgebaut. Mit dieser wurden die Einzelteile der Tragflächen unten beplankt. Danach wurden die Schlitze für die Kabel gefertigt und abschließend die Oberseite beplankt. Nun sind die Flügel schön gerade und können sich sehen lassen. Nur noch einige Kleinarbeiten sind zu erledigen. Doch diese nehmen, wie wir wissen, ja bekantlich auch noch einige Zeit in Anspruch. Doch wir können uns Zeit lassen, gemäß dem Motto: Modellbau entspannt und macht Spaß. Bin schon gespannt auf den nächsten Abend. Joachim hat ja viel Zeit für den Modellbau. Manche sagen schon: er übernachtet in den Bauräumen.

11.11.2017 - Beginn der fünften Jahreszeit. Draußen regnet Bindfäden, unterstützt vom kräftigen Wind. Hier in den Bauräumen ist es mollig warm. Joachim kommt wieder seiner Lieblingsbeschäftigung nach. Er bespannt die Tragflächen mit Kunstseide. Das Gewebe wird an den Rändern mit Weißleim festgeklebt. Anschließen wird die Seide mit Spannlack gespannt. Das hört sich hier so einfach an. In Wirklichkeit ist das doch recht aufwendig. Ich selbst hätte da nicht den Nerv dazu. Ich würde den Flieger kurzerhand mit Gewebefolie bespannen. Doch bei uns wird keiner zu etwas gezwungen. Jeder wie er will und kann!

24.11.2017 - mit jedem Besuch in den Bauräumen bin ich über den Fortschritt der Kollegen erstaunt. Das letzte Mal hat Jochachim noch den Flieger bespannt. Heute ist schon die graue Farbe drauf. Die Servos sich schon drin und die Kabel sind schon weitgehend angeschlossen. Da wir heute die Tiefziehmaschine aufgebaut haben, ziehen wir gleich noch eine Kabinenhaube mit. Und diese passt wie angegossen. Ja Joachim, da steht ja wohl bald der Erstflug an. Vielleicht sogar im Schnee. Der Wetterbericht sagt ja den Winter voraus. 

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Rolf baut den Orca von Jens Niemeier.

Heute ist Rolf, nach langer Modellbaupause, wieder einmal bei uns. Da er Selbstständig ist hat er das Jahr über nicht die Zeit, wie mancher von uns. Er hat einen kleinen Baukasten dabei und erzählt, dass er das Modell Orca bei FlyWood bestellt hat. Wie er den Baukasten öffnet, kommt mit die Handschrift bekannt vor. Vor Jahren hatten wir schon mal solche Modell, mit ähnlicher Machweise im Verein gebaut. 2009 war es der Gritter von Jens. An diesem Modell habe ich noch heute meinen Spaß daran.

Ein Bautisch ist, Dank unser Ablageregelung, frei und Rolf kann gleich loslegen. Die Baubeschreibung wurde samt Bauplan über das Internet ausgedruckt. Er legt mit den Rumpfseitenteile los. Was nicht klar ist, wird kurz abgeklärt. Ansonsten ist es wieder mal sehr still in den Bauräumen. An vier Tischen wird konzentriert gewerkelt. Im handumdrehen ist es wieder 20 Uhr und eine verregnetes Wochenende liegt vor uns. Wieder das ideale Wetter für die Entspannung in den Bauräumen. Wir sehen uns am Wochenende.

24.11.2017 - und Rolf nimmt sich wieder jeden Freitag die Zeit für den Modellbau. Und dies ist am Baustand gleich ersichtlich. Der Rumpf ist zusammen und heute beginnt er den Bau der Tragfläche. Zwischendurch ist auch mal ein Schwätzchen angesagt. Doch das geht auch von Tisch zu Tisch. Wir sitzen ja nebeneinander. Gegen Feierabend ist die der erste Tragflügel beisammen und er fragt schon nach der Bügelfolie. Nächsten Freitag geht es weiter. Da haben wir den 1. Dezember und es beginnt die Adventszeit.

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Wir bauen im Verein den Saturn von robbe.

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Ja es ist schon eine Ewigkeit her, da waren wir noch jung und knackig. Da haben wir noch Modelle mit richtig lauten Verbrennermotoren gebaut. Es zählte nur Leistung und Drehzahl und wir hatten einen heiden Spaß dabei. Ein solches Modell war der Saturn von robbe. Der Saturn war, nach dem Mäxi, recht wenig bekannt und beliebt, da der Motor hängend eingebaut war. Heute mit den Elektromotoren ist dies ja kein Problem mehr. Daher soll es dieses Modell sein. Ein weiterer Anlass waren die alljährlichen Eigenbaumodelltreffen in der Schweiz. Einem solchen Treffen wollte ich schon lange mal beiwohnen. Wenn man die Bilder samt Berichte in den Fachzeitschriften liest kommen doch viele alte Erinnerungen hoch. Nachdem ich dies in unserem Verein bekannt gegeben habe, wurden sofort einige Kollegen wach und haben die Absicht geäußert: an diesem Bauprojekt möchten wir teilnehmen!
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Und so wurde erst mal ein alter Saturn - Bauplan samt Baubeschreibung bei ebay ersteigert und dieser gleich digitalisiert. Einige Stunden waren notwendig um die Teile vom Bauplan abzuzeichnen und für die Fräsmaschine vorzubereiten. Ebenfalls wurden gleich mal ein Bauplan ausgedruckt und dann konnte der Bau vom Prototyp auch schon gestartet werden.
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16.11.2016 - heute starte ich mit dem Bau vom Rumpf.  Als Baumaterial verwenden wir hauptsächlich wieder 3mm Pappelsperrholz. Aus gewichtsgründen wurden an den Rippen Aussparungen angebracht. Beim Rumpf haben wir darauf verzichtet, weil ja nur ein Teil aus Pappelsperrholz ist. Der Rumpfrücken und der Boden besteht eh aus Balsa, welches dann verrundet wird. Es wird also das Programm geladen, der Nullpunkt aufgenommen und schon kann der Fräsvorgang gestartet werden. Während Teil für Teil gefräst wird, können die Einzelteile schon mal mit Schmirgel verputzt werden. Ich bin immer wieder erstaunt, wie die Teile danach zusammen passen. Besonders genial finde ich die Zickzak -Trennstelle am Rumpf. Wenn man diese manuell erstellt, müsste man viel Zeit investieren, bis diese so passt. Heute bleibt nur noch etwas Trennfolie auf das Baubrett aufzulegen und die Trennstelle mit Weisleim zusammenzukleben. Dann ist auch schon wieder Feierabend und es kann erst wieder Freitag weitergehen.

18.11.2016 - immer wieder erstaunlich, wie die gefrästen Teile zusammen passen, wenn diese von der CNC - Fräse kommen. Es bereitet dann richtig Spaß die Einzelteile zusammen zu stecken und zu kleben. Dies geschieht mal wieder mit Weißleim. Mit Hilfe einiger Gummiringe werden dann die Rumpfseitenteile zusammengespannt, bis diese angetrocktet sind. Kaum sind die Spanten einigermaßen fest, werden schon an der Unterseite die 5x5m Holmgurte eingeklebt und an der Oberseitet nochmals Streifen mit 3x10mm eingeschoben und verklebt. Diese wurden aus Pappelsperrholz geschnitten. Im vorderen Bereich werden dann Balsaleisten aus  10x10mm eingepasst und hinein geklebt. Dort wir später der Platz für den 6S-Lipo, bzw. der Tank beim Verbrenner sein. Das Rumpfunterteil ist danach schon wieder trocken, kann eben geschliffen und noch schnell der Rumpfboden aus 3mm Balsa angeklebt werden. Das hat ja gerade noch gereicht, vor dem Feierabend.

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21.11.2016 - da ich Zuhause auch etwas Modellbau betreibe, stelle ich mir erst mal etwas Material und Werkzeug zusammen. Ist doch klar, dass man seine Utensilien nie dabei hat, wenn man diese benötigt. Dann kann es mit dem Bau vom Saturn - Rumpf schon wieder weiter gehen. Der zuletzt angeklebte Boden wird eben gehobelt und gleich verrundet. Dann können die oberen Seitenteile aus leichtem 5mm Balse zugeschnitten und angepasst werden. Wieder mit Weißleim und einigen Stecknadeln werden die Teile an die richtige Stelle platziert. Eine größere Herausforderung bildet das Vorderteil. Aber wir haben ja eine tolle Kreissäge. Also kurzerhand das Sägeblatt um 45 Grad geschwenkt und von eine 10er Balsabrett eine Formleiste abgesägt. Noch kleinere Anpassarbeiten, dann kann auch schon die Leiste angeklebt werden. Da ich aber den Deckel abnehmbar, für den Lipo, gestallten möchte, wird an dieser Stelle kein Weißleim aufgetragen. Dann haben wir es auch schon wieder für heute. Reinemachen, einige Bildchen für die HP und schon wieder treten wir die Heimreise an. Mit wir ist gemeint Andreas und ich.

23.11.2016 - es ist schön ruhig heute in den Bauräumen und keine Ablenkung vorhanden. Also wird gleich mal die vordere Abdeckung aus leichtem Balsa zugesägt, angepasst und angeklebt. Danach werden gleich die 2 Abdeckungen am Rumpfrücken in Form gebracht und mit Weißleim und mit einigen Stecknadeln fixiert. Danach ist auch schon wieder das Vorderteil angetrocknet, damit es bearbeitet werden kann. In den Bauräumen ist es schön warm. Da trocknen die Teile sehr schnell. Nach einiger Zeit liegt das meiste Material, in Form von Hobelspänen, am Boden und das Rumpfvorderteil ist schön verrrundet. Heute muss ich noch ein bisschen früher heim. Aber noch zuvor wird der obere Rumpfrücken angepasst und angeklebt. Das musste noch sein! Für den nächsten Abend sollte ich die Bugfahrwerkmechnik nicht vergessen. Dann kann diese angepasst werden.

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28.11.2016 - draußen bläst der kalte Ostwind. In den Bauräumen ist es mollig warm. Einige Kollegen, wissen dass ich immer Montag da bin und sind zu Besuch. Und schon geht es wieder weiter beim Bau vom Saturn - Rumpf. Bevor ich den unteren Rumpfdeckel am Motorspant anklebe, wird noch schnell die Aussparung für das ezfw heraus gesägt und die Bohrungen angebracht. Dann kann der Boden angeklebt werden. In der Trockenzeit wird schon mal der Rumpfrücken verrundet, die Kabinenabdeckung angepasst und angeklebt. Schon wieder ist der Rumpfboden trocken und kann verrundet werden. Abschließend wird heute der Styoporklotz für die Motorhaubenform zugeschnitten. Damit geht es den nächsten Abend weiter. Für heute ist schon wieder Schluss und Morgen ist Modellbau an der G91 Zuhause angesagt.

30.11.2016 - jetzt geht es darum eine Form für die Motorhaube vom Saturn herzustellen. Eine Schablone aus Sperrholz wird vorbereitet und mit dieser dann an der Styroschneide die Kontour aus eine Styroblock grob herausgeschnitten. Nachdem diese halbwegs passt wird das Teil mit 5-Minuten Epoxy an die Schnauze geklebt. Bis die Klebung trocken ist, bleibt gerade mal Zeit um schnell das Höhenleitwerk aus 10mm Balsa zuzuschneiden und die Teile zusammenzukleben. Und schon wieder ist die Zeit gekommen um der Motorhaube die entsprechende Form zu verpassen. Das geht Dank der vorhandenen Maschinen recht flott von der Hand. So ist nach kurzer Zeit schon ein Positiv für die Motorhaube entstanden, welches beim nächsten Mal mit Glasgewebe überzogen werden kann. Für heute ist Schluss. Ich möchte noch nach Hause, um an der G91 weiter zu Bauen.

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05.12.2016 - am letzten Abend wurde die Styro - Form vom Rumpf abgetrennt und eine 20mm dicke Balsaplatte darunter geklebt. Und schon wurde das gesamte Gebilde mit einigen lagen Gewebe und Epoy überzogen. So 4 Lagen 160 Grammgewebe werden es schon gewesen sein. Heute werden schon die Ränder beschnitten und die komplette Form mit dem Schwingscheifer leicht überschliffen. Im Nebenraum werden dann 5 Spritzgänge mit einem Spritzfüller durchgeführt. Abschließend mit einer schwarzen Spraydose wird noch die gesamte Form leicht angenebelt. Dieser Lacknebel soll verhindern, dann die Form beim Feinschleifen an einer Stelle durchgeschliffen wird. Während der Trockenzeit werden noch schnell Füllstücke für das Höhen- und Seitenleitwerk gerichtet und mit einigen Tropfen Weisleim angehefet. Die Füllklötze für den Übergang werden stirnseitig gut festgeklebt. Der Kleber ist schon wieder trocken und das Rumpfhinterreil kann schön verrrundet werden. Das 10mm dicke Füllteil für das Höhenleitwerk wird dann für das Foto herausgetrennt und das Höhenleitwerk eingeschoben. So entsteht ein wirklich perfekter Übergang. Das Füllteil für das Seitenleitwerk steckt momentan noch drin. Zusammen mit den Füllteilen kann dann der Rumpf bebügelt werden. Die Leitwerke können dann danach eingeklebt werden.

09.12.2016 - heute fräsen wir mal die Rippen vom Tragflügel. Und auch das ist mittlerweile nur noch Routine. Eine neue Sperrholzplatte einsetzen. Den Nullpunkt einstellen und dann nur noch den Startknopf drücken. Dann bleibt nur noch daneben zu sitzen und gelegentlich mit dem Staubsauger den Frässtaub abzusaugen. Nebebei können dann die fertigen Teile genommen und mit Schmirgel ein bisschen verputzt werden. So vergeht die Zeit und gegen Feierabend liegen alle Rippen auf dem Baubrett und warten auf den Zusammenbau. Dies können wir am nächsten Abend angehen.

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12.12.2016 - und heute bereitet der Modellbau wieder richtig Spaß. Der Flügelplan wird zurecht geschnitten, auf das Baubrett geklebt und mit Klarsichtfolie überzogen. Die Hauptholme 5x10mm werden aus einem harten 5mm Balsabrett zugesägt und auf den Plan geheftet. Nachdem die Rippen etwas nachgefeilt wurden können diese schon mit Weisleim angeleimt werden. Eine Hilfsleiste am Ende der Rippen sorgt für einen geraden Flügel. Dies geschieht gleichzeitig mit der linken und rechten Tragfläche. Und schon können die oberen Holme aufgesetzt werden. Danach werden die Endleisten aus 8x10mm und die Nasenleisten aus 10x10mm angeklebt. Es ist eine wahre Freude, wie alles so toll zusammen passt. Die mittlere Rippen werden noch nicht verklebt. Laut Plan sollen die zwei Flächenhälften stumpf zusammengeklebt werden und dann mit einem Glasseideband  überzogen werden. Das möchte ich so nicht vorsehen. Doch darüber später. Für heute ist die Zeit schon wieder vorbei und es geht nach Hause.

14.12.2016 - Simon ist wieder zurück von der Dienstreise. Und so bin ich heute nicht alleine. So geht der Modellbau heute wieder recht flott von der Hand. Da ich noch keinen Blick in Baubeschreibung geworfen habe, passe ich heute das Mittelteil der Flügel gemäß der angegebenen V-Form an und klebe diese gleich zusammen. Zwischen die Holme kommt eine Verstärkung aus 8mm dickem Pappelsperrholz. Während diese Klebestelle trocknet, wird schon mal die Verkastelung der Holme zugeschnitten, angepasst und gleich angeklebt. Mit einigen Stecknadeln wird dies dann gleich gesichert. Und schon ist es wieder Feierabend. Am Freitag geht es wieder weiter.

16.12.2016 - Rolf und ich halten heute die Stellung in den Bauräumen. Heute nutze ich die Zeit um noch die Mittelrippen einzupassen und anschließend anzukleben. Dann geht es auch schon wieder mit der Verkastelung weiter. Abschließend werden die Halteplatten für die Einziehfahrwerke verleimt. Diese können dann nächstes Mal eingeklebt werden. Immer wieder fließen kleine Änderungen beim Zusammenbau ein. Diese werden natürlich notiert und gleich im CNC-Progamm berücksichtigt. Damit sollte der nächste Frässatz dann gleich perfekt sein.

19.12.2016 - heute sind Andreas und ich in den Bauräumen. Mit dem Flügel vom Saturn geht es flott voran. An der Vorderseite der Hauptholme wurde verkastelt. Die Halteplatten für die elektrischen ezfw wurden in den Flügel eingeklebt. Am Mittelstück wurden das Messingrohr für den Flächendübel mit Uhu-Plus eingeklebt. Für die Flächenverschraubung wurde noch 3mm Buchensperrholz zugesägt und eingekelbt. Das komplette Gerippe wurde für die Beplankung schon mal leicht überschliffen, damit diese dann schön anliegt. Abschließend wurde noch die 50mm breite Endleistenbeplankung zugeschnitten und angeklebt. Erwähnt seinen noch die Fachgespräche mit Andreas nebenbei. Und schon wieder ist der Abend vergangen, wie im Fluge. Na, dann bis zum Freitag. Da hat sich Micha angekündigt.

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02.01.2017 - heute sind wir wieder vollzählig in den Bauräumen. Die letzten Beplankungen werden am Saturn -  Flügel aufgezogen. Dann noch die Aufleimer und schon ist es wieder mal geschafft. Noch einige Kleinigkeiten an der Tragfläche. Dann werde ich nochmals einen Rumpf bauen. Dieser ist dann gewichtsoptimiert. Doch darüber später. Michael und Simon sind diese Woche nochmals fleißig. Dann müssen beide wieder auf Montage und es wird wieder ruhig in den Bauräumen.

04.01.2017 - zu den Kleinigkeiten gehört auch das Ankleben der Randbögen. Dies ist am Vorabend geschehen und so können diese heute in Form gebracht werden. Wie auf dem Bauplan gezeichnet werden diese zugeschliffen. Nach einer Stunde sind diese so, wie ich mir das vorstelle. Dann geht es an die Flapsquerruder. Aus einem Balsa - Reststück wird auf der Kreissäge ein Klotz mit 30mm breite abgesägt, dann das Sägeblatt um 10 Grad schräg gestellt. Durch Umdrehen der Leiste entsteht die gewünschte Form. Nach einigen Probschnitten passt dann die Endleiste. Da die Säge eingestellt ist werden gleich noch 2 Sätze durchgeschoben und beiseite gelegt. Den restlichen Abend benötige ich, um die Schlitze für die Scharniere anzubringen und die Querruder noch passend zuzuschleifen. Nach dem gemeinsamen Reinemachen lassen wir es für heute gut sein.

16.01.2017 - soeben angekommen, wird gleich das Urmodell der Motorhaube mit 1200er Naßschleifpapier geschliffen und anschließend mit Stahlfix poliert. Eine beschichtete Spanplatte wir zugesägt und 4 Bohrungen gesetzt. Nachden die Einzelteile einmal mit Trennwachs eingestrichen wurden, kann die Grundplatte mit der Form verschraubt werden. Dann wird noch 5 x Trennwachs aufgetragen und zwischendurch immer mal wieder mit einem weichen Tuch poliert. Jetzt sieht das schon recht gut aus. Zuletzt wird nochmals eine Schicht Wachs aufgetragen. Diese hat dann Zeit bis zum nächsten Abend. Dann kann es mit dem Auftragen der Feinschicht weiter gehen. In den Trockenzeiten habe ich mich schon mal um die Flügelbefestigung gekümmert. Die Halterung für die Tragflügelschrauben werden mit den Seitenteilen verschraubt. Hierfür habe ich gleich eine Bohrlehre hergestellt. Vielleicht bringe ich die Bohrungen auch gleich beim Fräsvorgang an. Das kann ich mir ja noch überlegen. Für Heute ist das Tagesziel erreicht un des geht wieder nach Hause.

20.01.2017 - die letzte Wachsschicht wird aufgetragen auf das Urmodell und gleich noch poliert. Dann kann auch schon eine Lage Formenharz aufgetragen werden. Damit die nächste Lage sauber verbindet werden danach einige Glasfaserschnitzel darauf gestreut. Danach wird das Werk erst mal auf die Seite gelegt. Das bestellte Abachi ist eingegangen und so können als nächster Schritt die Endleisten am Flügelmittelstück zugesägt werden. Das Kreissägeblatt 10 Grad schräg gestellt und im Handumdrehen sind einige Formleisten fertig. Nun kann die Endleiste angepasst werden und die Querrudersegemente eingebaut werden. Dazu müssen noch kleine Schlitze gefeilt werden. Dann aber können auch schon die Formteile angeklebt werden. Diese geschieht wieder mit Weißleim. Gesichert werden die Klebeteile mit Klebeband.

Am Samstagnachmittag nach dem Mittagsschläfchen, wird noch 50 Gramm eingedicktes Harz auf die Form aufgetragen und einige Lagen 105 Gramm Gewebe, gefolgt von einigen Lagen 160 Gramm Gewebe auflaminiert. Nach einer Stunde wir noch abschließend ein Brettchen vorbereitet und mit eingedicktem Harz aufgesetzt. Das soll dann mal später als Standfuss dienen. Die verbleibende Zeit bis zum Abendsessen nutze ich noch um die Flügelbefestigung fertig zustellen. Das Höhenleitwerk wird zur Rumpfspitze hin ausgemessen und angeklebt. Die Flucht zur Tragfläche hin wird kontrolliert. Alles passt und kann so aushärten. Am Montag geht es weiter.

23.01.2017 - die Form für die Motorhaube wehrt sich noch ein bisschen gegen das Entformen. Mit vereinten Kräften jedoch gibt diese nach und löst sich vom Urmodell. Die Kanten werden noch etwas mit feinem Schmirgel gebrochen. Dann kann auch schon die Form wieder mehrmals eingewachst werden. In den Trockzeiten wird noch das Seitenleitwerk eingeklebt und ausgerichtet. Damit ist der Rohbau vom Saturn beendet und wir können in enigen Tagen mit dem Vereinsprojekt starten. Die ersten Motorhauben werde ich dann so nebenbei laminieren. Seid gespannt! In einigen Tagen könnt ihr über den Saturn bei den Modellbauern nachlesen.

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