Flugbuch der Modellbaugruppe Radolfzell. 

16.07.2017 - und wieder mal halte ich die Stellung auf unserem tollen Modellflugplatz. Wären da nicht immer mal wieder interessierte Besucher, wäre ich ganz alleine. So viel Platz für mich, und eine frisch gemähte Piste. Da muss ich doch heute den Saturn einfliegen. Glücklicherweise ist gerade noch Joachim da und schießt einige Bilder vom Erstflug. Dieser ist, was muss ich sagen, einfach nur genial. Die Kollegen von früher haben eben noch Modelle konstruieren können. Besonders stolz bin ich auf den "geraden Sebstbau. Dies Vorweg - keinerlei Trimmung ist notwenig. Erst wollte ich ja nur den Saturn mal rollen lassen. Da dieser aber so schön gerade rollte, konnte ich nicht wiederstehen. Das Modell war in der Luft, die neuen elektrischen ezfw werden eingefahren. Im Handaumdrehen kehrte das Können aus vergangenen Tagen wieder zurück. Und das macht vielleicht einen heiden Spaß! Alle Figuren lassen sich mit Halbgas fliegen. Und will man senkerecht den Himmel erstürmen wird der Gashebel nach vorne geschoben. Vierzeitenrolle - langsame Rolle - Aufschwung - Abschwung -tiefer Rückenflug - Rollenkreis - liegende 8. Dann versuchen wir mal, ob wir das Modell zum Abreißen bringen. Zahm senkt der Saturn die Nase. Doch Flachtrudeln tut der Flieger und rastet nach 3 Umdrehungen ein. Das Fahrwerk wird ausgefahren und die Landung erfolgt butterweich. Bei Nachladen gehen nach diesem ausgiebeigen Flug gerade mal 1200 mA in den Lipo. Kein Wunder. Der Motor zieht gerade mal 42 Amper, bei Vollgas. Und dieses benötigen wir ja nur selten. Am heutigen Tag erfolgen noch zahlreiche Starts und Landungen. Es war schön und ich freue mich schon auf die Kwik Fly von Micha. Dann können wir geeinsam von vergangenen Zeiten träumen.
 
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15.07.2017 - Thomas und Joachim können wieder was erzählen. Sie waren die letzte Woch am Monte Lema. Joachim schwärmt vom Panorama und den genialen Flugbedingungen. Unter den einheimischen scheint es geniale Piloten zu geben. Die zeigen uns Flachlandpiloten wo es am Hang lang geht. Das letze Jahr hat ja Thomas noch etwas dazu geschrieben. Aber ich denke, das reicht er noch nach. Es ist doch immer wieder schön, wenn die Kollegen was zu unserer HP beitragen. Findet Ihr nicht auch?
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15.07.2017 - Heute hat Mauri seinen Erstflug mit seine neuen Cult. Ist schon toll, was man für Geld alles bekommt. Die Flügel sind mit Folie bespannt. Davor wurde diese auf dem Tintestrahldrucker farbig bedruckt. Das Ergebnis ist natürlich genial und kannn nicht selbst übertroffen werden. Benni kommt noch rechtzeitig hinzu und hilft ihm bei den Einstell- und Programmnierarbeiten. Dann steht einem Erstflug nichts im Wege. Und was will bei solch einem Flieger schon schief gehen. Der Erstflurg klappt wie am Schnürchen, bei der Landung könnte aber die Piste noch ein bisschen länger sein. Beim nächsten Start ist das Butterlfy programmiert. Und siehe da, jetzt reicht auch auf einmal die Piste aus für die Landung.
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28.05.2017 - es ist drückend warm und während der Mittagshitze halten wir uns im kühlen auf. Gegen 16 Uhr geht es dann mit der neuen Fox auf den Platz. Heute wollen wir sehen, ob die Leistung von Elektromotor für den Bodenstart ausreicht. 7 Kilo Gewicht sollten mit 6S von Boden weg. Der Rasen ist kurz geschnitten und die ersten Rollversuche erfolgen. Das Modell rollt zwar schon recht zügig. Für das Abheben ist es aber noch leider zu wenig. Der Dymond GTX 5062 hat zwar mit 6S 1600 Watt. Dies aber mit einer Luftschraube von 20 x 8. Dabei fließen dann 58 Ampere. Die Luftschraube hat aber nur 15 x 8, wegen der Bodenfreiheit. Aber da können wir noch was tun. Ich schaue mich die nächsten Tage nach Klappluftschrauben mit größerer Steigung um. Auch habe ich schon gesehen, dass Aeronaut 3-Blatt und sogar 4-Blattaufnahmen hat. Beim nächsten Mal wird es sicherlich klappen!
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25.05.2017 - Was tut man am Vatertag? Man könnte mal wieder auf den Modellflugplatz. Mit etwas Grillgut und einem Kartoffelsalat bewaffnet, treffen wir uns schon zur Mittagspause auf dem Platz. Nachdem wir uns gestärkt haben wird die Schleppmaschine und der Vereinssegler aus dem Bauräumen geholt. Dominik hat den Berfalken mit dabei. Dieser ist nun lange im Regal gelegen und soll heute in die Luft. Nachdem der Schwerpunkt eingestellt ist, wird der Segler an die Schleppleine gehängt und die Piper bringt den Oldtimer auf Höhe. Nach dem Ausklinken zeigt der Thermikschnüffler seine Stärken. Es geht nur noch nach oben bis zur Sichtgrenze. Glücklicherweise wirken die Bremsklappen sehr gut und haben die Nebenwirkung, dass sich der Bergfalke in einem großen Kreis langsam Richtung Grund bewegt. Der Sender wird dann beiseite gelegt. 3 Schleppflüge reichen heute aus, um den ganzen Mittag auf Höhe zu bleiben.

Joachim traut sich seinen ersten Schleppflug. Dazu haben wir unseren Vereinssegler gerichtet. Die ASW-20 hat sicherlich schon 20 Jahre auf dem Buckel und lag lange Zeit im Regal. Dominik führt den ersten Schlepp aus und stellt den Segler ein. Danach ist Joachim dran. Mit dem Schüler-Lehrer-Sender geht es dann in die Höhe. Und Joachim stellt gleich fest, dass dies kein Hexenwerk ist. Eineinhalb Runden am Schleppseil und schon kann ausgeklinkt werden. Dann gilt für Joachim nur noch "Blick nach oben". Nebenbei hört man nur noch Äußerungen, wie: Mann, hat der Segler Leistung - es geht ja nur noch nach oben - oder, ich muss den Flieger kaufen. Dabei hat er das Modell noch kräftig auf Tiefe getrimmt. Nachdem er etwas Höhe getrimmt hat wird es noch besser. Doch wie es so ist. Irgendwann tut der Nacken weh und man denkt an die Landung. Auch diese ist perfekt. Joachim ist happy. Alles ist perfekt. Beim zweiten Start reißt dann die Schleppleine und hängt am Segler. Joachim landet dann eben mit der Leine. Einige Starts erfolgen noch an diesem Mittag und Joachim hat wieder einen weiteren Schritt hinter sich. Bald kann er seine Lunak zum Estflug führen. Dies natürlch auch gleich im Schlepp. Es geht nicht mehr lange, dann ist die neue Schleppmaschine mit dem stärkenen Motor fertig.

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17.05.2017 - da ist man einmal nicht am Flugpatz und schon muss ich von Kollegen erfahren, dass Marco heute seine neue PC6 eingflogen hat. Erst am Wochenende haben wir noch über den Schwerpunkt an diesem Modell geredet und ich hatte ihm Mut zugesprochen. Leider hatte ich schon einen Termin mit Bernd in den Bauräumen ausgemacht. Schade, da konnte ich beim Erstlfug leider nicht dabei sein. Danke Mauri für die Bilder und das Filmchen. Sieht ja recht locker aus der erste Start. Marco, Gratulation zu dem tollen Flieger! Wir wünschen Dir viele tolle Flüge.

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08.04.2017 - immer mehr Kollegen legen sich in unserem Verein einen Heli zu. Einige davon beherschen den 3D-Kunstflug schon recht gut und es ist immer spannend den Piloten zuzuschauen. Beide kommen sich dabei nicht ins Gehege. Es wird miteinander gesprochen und das klappt recht gut. Dabei ist es erstaunlich ruhig auf dem Platz.

Dieses Wochenende hat sich unser Thomas angekündigt. Er möchte wieder mehr am Flugplatz sein. Heute hat er seinen neuen Erwin dabei. Nachdem dieser eingestellt und ausgewogen ist, erfolgt der erste Gleitflug. Dann wird der Segler an die Piper gehängt und ab geht es in die Luft. Man sieht, dass Thomas das schon mal gemacht hat. Nach dem Ausklinken geht es mit der Schleppmaschine wieder zur Landung und es wird gleich die ASH von Dominik angehängt. Dieser bekommt gleich Anschluss an die Thermik und dabei piepst das Vario in den höchsten Tönen. Das geht über eine Stunde so. Dann reicht er den Sender weiter, da die Nackenmuskeln schmerzen.

Thomas startet zum nächsten Schleppflug. Dieser klappt noch besser als der erste. Beim Landeanflug jedoch schlägt der neue Segler ein. Das Modell folgte nicht mehr den Steuerkommandos. Thomas ist ratlos. Die Beschädigungen am Rumpf können nicht mehr repariert werden. Da muss wohl ein neuer Rumpf her. Der Grund für den Ausfall werden wir wohl nicht erfahren. War es eine Störung der 35Mhz-Anlage, war die Antenne am Kohlerumpf verlegt oder war es ein technischer Defekt? Doch Thomas gibt deswegen nicht auf. Er ist am nächsten Tag schon wieder bei uns. Dies mit einem anderen Modell.

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26.03.2017 - am Samstag war es noch recht windig. Doch am heutigen Sonntag ist ideales Flugwetter. Ein leichter Wind gegen den Hang und Sonnenschein pur. Heute kommt der Epsilon wieder zum Einsatz. Dieses mal mit einem geraden Innenflügel. Staufenbiel hat promt reagiert und das Ersatzteil geschickt. Der verdrehte Flügel senden wir wieder zurück. Ein Dankeschön an dieser Stelle an unseren Hauslieferanten, dass der Austausch so einfach erfolgte.

Nun fliegt der Segler gerade aus und Dominik schraubt sich in der Thermik auch gleich in den Himmel. Man kann klar sagen, dass dies eine Stärke vom neuen Epsilon ist. Zwischendurch lässt er es auch mal krachen. Rollen und Loopings sind kein Problem. Auch im Speedflug bleiben die Tragflügel ruhig in der Luft. Das Butterfly wirkt super. Nur noch kleinere Korrekturen an der Zumischung von Höhenruder müssen vorgenommen werden. Auch hat sich die Kabinenhaube, wie von Zauberhand verformt und liegt nun am Rumpf an. Hat da die Sonne Einfluss genommen?

Beim 2. Flug geht dann plötzlich das linke Querruder und die Innenklappe nicht mehr. Gekonnt bringt Domink das Modell zu Landung. Der Flügel hat sich gelöst und die Steckverbindung der Rudermaschinen am Rumpf getrennt. Bei der Überprüfung stellen wir fest, dass das Easy Lock nur sehr leicht klemmt und sich beim Kunstflug in der Luft gelöst hat. Das hätte auch ins Auge gehen können. Hier empfiehlt sich doch, den Flügel zusätzlich mit Klebeband zu sichern, wie auch schon der Außenflügel.

Die Landungen müssen noch geübt werden. Vielleicht noch etwas Einstatz der Wölbklappen? Die Geschwindigkeit ist doch noch recht hoch. Da die Flugsaison erst beginnt ist dazu ja noch ausreichend Gelegenheit. Das was wir bislang vom neuen Epsilon gesehen haben, hat uns, bis auf einige Kleinigkeiten überzeugt. Man kann den Segler und somit Staufenbiel mit ruhigem Gewissen weiter empfehlen.

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04.03.2017 - Dieses Wochenende fliegt Dominik seinen neuen Epsilon ein. Das Modell war ja nicht gerade ein Schnäppchen. Doch gemäß dem Spruch "wir sind viel zu arm um was billiges zu kaufen", hat er den Schritt gewagt. Man hat ja so viel Gutes in den Tesberichten gesehen und gelesen. Doch schon beim Zusammenbau gab es so manche Hürde zu nehem. Die Seitenruderanlenkung funktionierte so nicht, wie diese geliefert wurden. Die Ruder an der linken Tragfläche sind verzogen und die Kabinenhaube liegt nicht an. Dies ist so schlimm, dass der Propeller darunter einhakt. Das sollte für diesen Preis nicht sein und da schafft sich Staufenbeil keinen guten Ruf.

Da Dominik die Nachbesserung von Staufenbeil nicht abwarten kann, erfolgt dieses Wochenende der Erstflug. Ist ja auch verständlich. Es sind die ersten Sonntentage. Die Haube wird erst mal mit Klebeband zugepflastert. Der Erstflug erfolgt ohne Probleme. Nur in der Luft ist der Flieger nicht zum Geradeausflug zu bekommen. Kein Wunder. Die verzogenen Ruder am linken Flügel und das dagegen getrimmt Ruder sorgen für ein Abbremsen vom linken Flügel. Die erste Landung erfolgt daher auch ein bisschen hart, da auf Seitenruder der Flieger recht schlecht kommt. Das Resultat -  beide Kohlerörchen vom Pendelruder sind gebrochen. Zum Glück ist das nicht in der Luft geschehen. Nicht auszudenken. Am Samstagabend wird die Steckung am Höhenleitwerk durch Messingrohre getauscht und versucht den Dreher in der linken Klappe mit Heiluft heraus zu bekommen. Leider ohne Erfolg. Da scheint doch einiges an Glas in den Ruder zu sein.

Am Sonntag erfolgt der erneute Aufstieg. Dieses Mal mit längeren Gleitflügen im Aufwind. Der Sender wechselt und ich kann mich selbst von den Flugeigenschaften überzeugen. Der Epsilon schiebt einfach, so meine Erkenntnis und das lässt sich auch nicht durch trimmen ausgleichen. Beim Landeanflug braucht es alles, um den Flieger geradeaus zu steuern. Glücklicherweise setzt der Flieger halbwegs sanft aus.

Bin mal gespannt, wie Staufenbeil auf die Reklamation reagiert. Sobald dies geregelt ist, berichte ich darüber. Bis bald.

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26.02.2017 - der erste schöne Flugtag. Und schon will es unser Mauri wissen. Über den Winter hat er sich einen tollen Viperjet  zugelegt und sehr viel Zeit in den Innenausbau investiert. Ja, darin ist er Spezialist. Das Modell kann sich sehen lassen - innen wie auch außen. Ein bisschen ärgert noch die Flügelbefestigung. Doch mit gemeinsamer Hilfe der Kollegen ist auch das in den Griff zu bekommen. Noch einige Rollversuche. Dann ist es soweit. Mit Vollgas bis an das Ende der Piste, dann kommt unsere Rampe, welche für das Abheben sorgt, dann ist der Jet auch schon in der Luft. Keine Trimmung ist notwendig. Der Schwerpunkt stimmt. Aber der Jet ist recht flott unterwegs. Da wird unser Luftraum doch recht eng. Das Fahrwerk wird schon gar nicht eingefahren, da es doch ein bischen bremst. Nach vielen Überflügen erfolgen die ersten Landeanflüge. Doch der Flieger ist leider immer zu schnell und es muss durchgestartet werden. Doch Mauri, als erfahrener Pilot meistert auch diese Situation. Die Klappen werden voll gesetzt, das Gas rausgenommen und schon passt der Landeanflug, wenn dieser auch recht kurz und abenteuerlich war. Der Vogel setzt auf und die Radbremsen besorgen den Rest. Mauri hat weiche Knie, ist aber überglücklich. Die Kollegen spenden Beifall und ein Foto nach dem erfolgreichem Start werden geschossen -  hier zu sehen in unserem Flugbuch. Also Kollegen, wenn ihr einen Rat vom Profi benötigt, einfach Mauri ansprechen. Wieder einmal hat sich bewahrheitet, dass man den Piloten, beim Fliegen in Ruhe lassen soll. Daneben stehen und reinschwätzen schadet nur!
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25.02.2017 - alle Jahre wieder werden bei uns die Bäume geschnitten und der Modellflugplatz aufgeräumt. Unser Peter hat wieder ganze Vorarbeit geleistet. An einigen Tagen hat er schon mal die Bäume geschnitten. Wir dürfen dann nur noch aufräumen.Wie jedes Jahr sind es wieder die aktiven Modellpiloten, welche Hand anlegen. Einige haben sich wieder entschuldigt, andere haben es einfach vergessen. Dieses Jahr sind es jedoch recht viele an der Zahl und so ist die Arbeit schnell erledigt. Kein Wunder! Es sind in der letzten Flugsaison einige neue Gesichter dazu gekommen. Es bleibt gegen Ende sogar noch Zeit für etwas Flugbetrieb. Was neben den geschnittenen Bäumen nur noch übrig bleibt ist ein Haufen Geäst. Dieser wird dann mal abgebrannt, wenn dieser trocken ist.
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