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Nurflügeltreffen Flumserberg am 14. und 15. August.

Rückblick auf eine schönes Wochenende.
Wir hatten ein schönes Wochenende am Flumserberg. Daheim angekommen - wie gewohnt wieder Regenwetter. Als erster Schritt werden die Modelle und das Gepäck verstaut. Dann aber gleich die Bilder auf das Notebook geladen und die vorhandenen Eindrücke der letzten 2 Tage niedergeschrieben. Jetzt ist ja alles noch recht gut im Gedächtnis und es geht recht schnell von der Hand.

Am Freitag sind Bernd und ich gegen 15 Uhr angekommen. Wir haben keinen Regen und so ist der erste Weg zur nahegelegenen Flugstelle. Hier haben wir dazu gelernt aus der Woche in Schröcken. Dort sind wir am ersten schönen Tag noch in der Hütte geblieben. Schon 100 Meter nach der Unterkunft sehen wir einige Modelle am Himmel kreisen. Diese nicht an der gewohnten Stelle, sondern ein Stück weiter unten. Bernd hat sein Sportwing dabei und geht gleich an den Start. Auch an dieser Stelle geht es senkrecht herunter bis in das Tal. Und an dieser steilen Wand trägt der Hangwind die Modelle kräftig in die Höhe. In der Ferne kündigen sich wieder einige Regenwolken an und diese beenden den Flugspaß gegen 17 Uhr. Ja auf das Wetter können wir uns dieses Jahr verlassen - es regnet wieder. Ein kurzer Abstieg und wir lassen uns in der Moseralp nieder. Hier sind die Merinken mit Sahne und Eis sehr zu Empfehlen. Ein bisschen üppig vor dem Abendessen. Doch das schaffen wir zwei schon.

Und hier in der Unterkunft treffen wir alle Kollegen der IG-Nurflügel wieder. Das gute Essen kennen wir ja schon vom letzten Besuch. Nach einen Salatbuffet gibt es asiatisch zubereiteten Fisch, Schwein, Rind und Huhn. Als Beilage Reis. Wir Essen ausgiebig, dazu genießen wir den örtlichen Rotwein oder den Federweißen. Jeder wie er es mag. Draußen regnet es immer noch. Also gibt es passend zum kalten Wetter Heiße Himbeeren auf Eis. Und diese lassen wir uns munden. Wir sind satt und es werden Fachgespräche bis in die Nacht geführt. Wenn man sich nur 2 Mal im Jahr sieht hat man sich doch einiges zu erzählen. Und hierzu sind diese Treffen doch eigentlich auch da. Da gebt ihr mir sicherlich recht.
Über Nacht hat es aufgehört zu regen. Der morgendliche Blick aus dem Fester hält uns dann nicht mehr in der Unterkunft. Die Karte für die Bergfahrt wird gelöst und wir sind wieder auf dem Maschgenkamm angekommen. Passend zur Windrichtung kommen wir nach einer kurzen Wanderung am Startplatz an. Die ganz eiligen fliegen schon. Die anderen Kollegen benötigen noch etwas Zeit für den Zusammenbau.
Und heute kommen endlich mal unsere mitgebrachten Minus in die Luft. Wir stellen jedoch gleich fest, dass diese Nuris doch etwas Aufwind benötigen. Nach dem Flitschenstart reicht es oft nur für einige Kreise, gefolgt von einer Landung. Aber auch zuschauen macht hungrig. Die mitgebrachten Vesper werden verzehrt.

Und wenn es nicht so trägt wird ein kleiner Wettbewerb durchgeführt. Das Modell wird mit dem Gummi hochgeschossen. Es muss dann so schnell als möglich wieder gelandet werden. Hier hat Urs sicherlich einen kleinen Vorsprung ermogelt. Er hat das Modell eine Bruchteil einer Sekunde zu schnell los gelassen. Aber wir wollen da Mal nicht so kleinlich sein!

Aber Urs, sieht es auf dem nächsten Startfoto nicht wieder so aus?

Außenstehende Passanten finden unser Treiben doch recht lustig, wie man sieht. Das haben wir gerne. Kein Modell dabei und uns dann auch noch auslachen. Das muss man Bernd lassen. Wenn er mal am Fliegen ist, dann hält er durch bis zuletzt.
Den ganzen Tag hat sich die Wolkendecke im Tal gehalten. Gegen 17 Uhr jedoch steigt die Suppe hoch und in wenigen Sekunden ist die Sicht null und Bernd hat alle Mühe das Modell noch rechtzeitig zu Landen.  Die Kollegen treffen sich noch auf dem Maschgenkamm zum Umtrunk, bevor diese die Talfahrt antreten.
Wir hatten einen tollen Flugtag, ohne Regen. Wir treffen uns im Zelt und Beat gibt uns einen aus. Hierbei gibt er uns bekannt, dass er zukünftig nicht mehr der Wirt vom Cristal sein wird. Der Pachtvertrag wurde nicht mehr verlängert und er eröffnet ein Hotel an anderer Stelle. Schade, ich denke, da müssen wir lange suchen bis wir wieder einen solchen Gastgeber für unser Nurflügeltreffen bekommen.

Ein recht herzlichen Dankeschön auch an Eugen. Er kümmert sich vorbildhaft um die Organisation der Treffen der IG-Nurflugeltreffen. Es ist immer wieder schön wenn ein solches Event ohne Unfall vergeht und nur die Erinnerung an einen schönes Wochenende bleibt. Wir hatten groß keinen Bruch, nehmen wieder interessante Informationen für die nächsten Projekte aus dem Erfahrungsaustausch mit. Die Unterkunft war hervorragend und wurden wir bestens verpflegt. Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen der IG-Nurflügel.

Grüße an alle daheimgebliebenen der MBG-Radolfzell und alle die uns kennen und mögen von Bernd und Gerhard.

 
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Gerhard Kenner