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Testbericht "Mosquito" von Global-RC GmbH. |
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Entgegen aller
Gepflogenheiten starten wir unseren Testbericht nicht mit dem
Zusammenbau vom Modell, sondern gleich mit dem Flugbericht. Das liegt
hauptsächlich daran, dass unser erster Vorstand zwar mit uns den
Zusammenbau begonnen hat, jedoch dann in den 2 folgenden Tagen eine
Sonderschicht eingelegt hat. Heute steht der Flieger auf dem
Modellfluggelände und hat seinen Jungfernflug vor sich. Um es vorweg zu
sagen: das Modell wurde in 10 Stunden montiert und hat, bestückt mit 4
Rudermaschinen Dymond BX250 ein Fluggewicht von 1250 Gramm. Alle anderen
Komponenten wurden wie im Lieferumfang vorhanden verwendet und nach den
Angaben der Baubeschreibung montiert. Der Schwerpunkt liegt 90mm von der
Flügelvorderkante und soweit passten alle Angaben. Auf geringfügige und
behebbare Mängel wird in der nachfolgenden Montagebeschreibung noch
hingewiesen.
Toni trifft die letzten Vorbereitungen vor dem Start. Der Akku wird montiert. Letzter Rudercheck und die Kabinenhaube, gehalten von 3 Magneten wird aufgesetzt. Nicht ohne Grund betone ich das mit den Magneten. Dies soll später noch eine Rolle spielen. Das Modell steht zum Start bereit. |
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Mit etwas Weg am
Gasknüppel rollt das Modell an und nach 10 Meter Rollstrecke erhebt
sich der Mosquito in die Höhe. Das Modell liegt neutral in der Luft
und folgt genau allen Knüppelbewegungen. Im Langsamflug hebt das
Modell mit etwas Höhenruderausschlag die Nase und zieht so im
überzogenen Zustand am Fotoapparat vorbei. Es muss nur noch der
Auslöser betätigt werden. Toni bereitet der Flieger sichtlich Spaß.
Das Modell wird auf Höhe gebracht, gerissene Rollen bzw.
Flachtrudeln wird getestet. Mehrere schnelle Rollen, wie an der
Schnur gezogen folgen. Alles wie aus dem Lehrbuch...
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Dann wird das Modell aus
großer Höhen angestochen und schwupp, liegt die Kabinehaube 300
Meter entfernt im Feld. Etwas schwammig, aber steuerbar kommt das
Modell zur Landung und setzt auf. Nichts größeres passiert. Ein paar
Klebestellen des Kabinenhaubenrahmens haben sich nach der unsanften
Landung im Feld gelöst. Etwas Sekundenkleber und alles ist wieder
heil. Durch die Wölbung der Kabinenhaube muss der Sog doch recht
groß sein. Vielleicht bringen wir da noch einen kleinen Riegel an.
Doch heute nicht. Der nächste Flug folgt. Und dann noch einer. Und
nochmals einer, usw. So geht das heute bis zum Abend.
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Normalerweise schießen
wir ein Bild vor dem Einfliegen. Der Glaube meint, dass dann das
Modell länger hält. In diesem Fall wird der Schnappschuss mit Pilot
erst nach den ersten Flügen getätigt. Ganz nett mutig! Aber Spaß bei
Seite. Mit diesem Modell kann nicht viel schief gehen. Schon längere
Zeit werden bei uns auf dem Modellflugplatz die genialen Modelle von
Sebart eingesetzt. Der Mosquito von RC-Global kann auf jedem Fall
diesem Modell das Wasser reichen, jedoch bei noch besserem Preis- /
Leistungsverhältnis. Wo soll das noch enden mit den
Billiglohnländern?
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| Gerhard Kenner |